aktualisiert: 27.01.2012 21:20 Uhr
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HELMSTADT
Beton-Lkw prallt gegen Polizei-Bus: zwei Tote
Sattelzug durchbrach Mittelleitplanke
Zwei Polizisten im Alter von 23 und 25 Jahren starben am Donnerstag gegen 19.30 Uhr bei einem Unfall auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Wertheim und Helmstadt. Ein weiterer Polizist und eine Polizistin sowie ein Lkw-Fahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon.
Ein Sattelzug hatte nach Angaben der Polizei die Mittelleitplanke durchbrochen und war auf der Gegenfahrbahn mit dem VW-Bus der Polizei kollidiert.
Ein aus mehreren Fahrzeugen bestehender Zug der Bereitschaftspolizei Würzburg war nach einem Einsatz in Aschaffenburg auf der Rückfahrt nach Würzburg. Der Fahrer eines Sattelzugs, der in Richtung Frankfurt unterwegs war, hatte laut Polizeibericht die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und die Mittelleitplanke durchbrochen.
Unfall A3 Helmstadt
Nach den vorliegenden Erkenntnissen der Polizei war an dem mit Zement beladenen Silozug der linke Vorderreifen geplatzt. Dadurch sackte der Lkw nach links ab, durchbrach die Mittelleitplanke und stieß auf der Richtungsfahrbahn Würzburg mit dem mit drei Beamten und einer Beamtin besetzten Dienstfahrzeug der Würzburger Bereitschaftspolizei zusammen, das auf der linken Spur unterwegs war.
Durch die Wucht des Aufpralls kippte der auf dem Lkw geladene Silotank auf den VW-Bus der Polizei, wodurch der 23-jährige Fahrer Daniel B. aus dem Landkreis Main-Spessart und ein 25-jähriger Beamter, der hinter ihm saß, von dem niedergedrückten Fahrzeugdach eingeklemmt und getötet wurden. Eine 24-jährige Polizistin und ihr 25-jähriger Kollege wurden mit leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 61-jährige Fahrer des Silozugs aus Baden-Württemberg kam leichtverletzt in eine Klinik.
Der Lkw war nach dem Zusammenstoß über die komplette Richtungsfahrbahn Nürnberg gerutscht und entgegen der Fahrtrichtung im Straßengraben zum Stehen gekommen. Der von der Ladepritsche gefallene Silotank lag hinter dem Lkw auf der Fahrbahn.
Ein Autofahrer aus Duisburg, der hinter dem Dienstauto der Polizei unterwegs war, konnte einen Zusammenstoß mit dem Lkw nur dadurch vermeiden, dass er seinen Audi gegen die Mitteleitplanke lenkte. Der Mann am Steuer und seine Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. Die Unfallstelle erstreckte sich über eine Länge von rund 150 Metern.
Die beiden getöteten Polizisten wurden von den Feuerwehren Wertheim, Waldbrunn, Uettingen und Helmstadt aus dem total zerstörten Dienstauto geborgen. Die A3 war in Richtung Würzburg bis 3 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld abgeleitet. In Richtung Frankfurt war die Autobahn über den Standstreifen befahrbar.
An die Unfallstelle kam auch Gerhard Eck, der Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, und informierte sich über das Unfallgeschehen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg übernahm ein Sachverständiger an der Unfallstelle seine Arbeit. Die Unfallaufnahme lag in den Händen von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Die A 3 in Richtung Würzburg war mehrere Stunden gesperrt.
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»Alle 26 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
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Hundekeks (4 Kommentare) am 27.01.2012 09:43
Keine Fotos !Warum werden immer diese Unfallfotos ins Netz eingestellt. Schlimm genug mit den echten Gaffern am Unfallort. |
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mc.iglo (168 Kommentare) am 27.01.2012 10:01
Es geht um PIsDas erhöht die PIs, mit denen man wiederum höhere Anzeigen-Preise rechtfertigen kann.Das gleiche ist übrigens auch in der Überschrift bereits zu erkennen: "Auf A3 mit Sattelzug kollidiert: zwei Polizisten getötet" Es spielt keine Rolle, ob das Polizisten, Ärzte, Landwirte, Obdachlose,... waren. "Auf A3 mit Sattelzug kollidiert: zwei Pesonen getötet" Aber mit toten Polizisten erhöht man halt die PIs |
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jus (177 Kommentare) am 27.01.2012 11:58
FalschWenn Sie die Bilderstrecke öffnen, wird nicht bei jedem neuen Foto die Seite neu geladen.Also wird nur 1 PI erzeugt. Knapp daneben ist manchmal auch vorbei. Ist meiner Meinung nach aber auch der falsche Artikel, um über sowas zu diskutieren. Schrecklich was dort passiert ist, mein Beileid.. |
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klausburkard (687 Kommentare) am 27.01.2012 14:06
Zu diesemUnfall kann man nur sagen: Herzliches Beileid den Angehörigen der Verstorbenen und gue Besserung den Verletzten. Alles andere was man hier so ließt ist doch völlig überflüssiges Geschwafel!:-(
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arbatax (43 Kommentare) am 27.01.2012 18:02
Wirklich alles,oder??? |
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