aktualisiert: 02.09.2010 19:11 Uhr
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KITZINGEN
Die wilden Zeiten von Kitzingen
„Wild times“-Ausstellung im Rathaus schließt am 5. September
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Hochtoupierte Weiblichkeit: Die zwischenmenschlichen Beziehungen – vor allem zwischen deutschen „Fräuleins“ und US-Soldaten – blühten in den wilden Jahren in Kitzinger Bars. Bilder dieser Zeit zeigt die Ausstellung „Wild times“, die noch bis Sonntag in der Rathaushalle zu sehen ist.Foto: PAM
(mey) Sie war der Renner unter den bislang schon sehr publikumsträchtigen Ausstellungen des Kitzinger Kulturvereins Projektbühne am Main (PAM): „Wild times“ zog laut Presseschreiben über 14 000 Besucher in die Rathaushalle. Am Sonntag endet der Rückblick auf die wilden Kitzinger Jahre, die mit den US-Soldaten in die Stadt kamen.
Mit dem Erfolgsprojekt hat das Ausstellungsteam, Renate Haass und Klaus Christof, erneut bewiesen, „dass die PAM-Sommerausstellungen aus der Kitzinger Kulturszene nicht mehr wegzudenken sind“, wie es selbstbewusst in ihrem Schreiben heißt. Allerdings: Mit Wild times ist den beiden ein „Blockbuster“ gelungen, mit dem sie zumindest in dem Ausmaß nicht gerechnet haben
Der Besucherrekord ist eine Seite des Erfolgs. Das emotionale Element eine andere: Haass und Christof haben die Herzen derer berührt, die in den 50er, 60er und 70er Jahren ihre Jugend in Kitzingen verbracht haben. Die kompakte, mit Film- und Tondokumenten angereicherte Ausstellung hat 30 Jahre der jüngsten Stadtgeschichte wieder ins Bewusstsein gerückt und lebendig werden lassen.
Gerade das Lebendige hat die beiden Ausstellungsmacher besonders beeindruckt, wenn sie die vielen Gespräche der Besucher untereinander beobachteten. Da diskutierten die einen über die Namen der auf den Fotos gezeigten Kitzinger, andere fragten, wo diese oder jene Bar in Kitzingen war oder redeten einfach über das ausgelassene Treiben von damals.
„Nahezu jeder in Kitzingen fühlte sich angesprochen“, vermerkt der Pressetext. Der beste Beweis dafür war das Wild-times-Festival am Mainufer: Organisator Christof hatte mit 800 Leuten gerechnet, 5000 Besucher kamen, um sieben Bands aus den wilden 70ern zu hören. Ergebnis: ein Massen-Wiedersehenstreffen, das auch viele Jüngere anzog.
Für alle, die noch nicht in der Ausstellung waren, bietet das kommende Wochenende die letzte Gelegenheit dazu. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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Die neuesten Kommentare
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reutjo (1528 Kommentare) am 02.09.2010 20:45
ohjjjjeeeaaaaaa...:-)und die Mädels trugen damals alle noch Strapseunterm Röckchen....
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