aktualisiert: 30.01.2012 19:16 Uhr
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WÜRZBURG
Gegner der B 26n vermuten Finte
Kritik an Vorgehen der Fernstraßen-Planer
Die Gegner der Autobahn-Westumgehung Würzburg/B 26n sind nach eingehender Beschäftigung mit dem Ergebnis des Raumordnungsverfahrens (ROV) alarmiert.
Der Auftrag der Regierung von Unterfranken an das Staatliche Bauamt, eine zwei- oder dreispurige Variante der B 26n zu prüfen, glaubt man als „Finte“ durchschaut zu haben, geht aus einer Pressemitteilung des Vereins „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n“ hervor.
Trotz großer Bedenken würden nämlich die Planungen für die Fernstraße mit dem Linienbestimmungsverfahren auf ganzer Strecke vorangetrieben. „Man will uns nun mit einer Lightvariante blenden, um ungestört das Planfeststellungsverfahren für die vierstreifige Straße vorbereiten zu können“, zitiert eine Pressemitteilung den Vorsitzenden Matthias Zorn.
Der Beirat des Vereins habe daher einstimmig beschlossen, einen Fachanwalt mit der Auswertung der Landesplanerischen Beurteilung zu beauftragen. Die Forderung nach einem sofortigen Stopp der Planungen für das Fernstraßenprojekt wurde bekräftigt.
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