publiziert: 10.07.2010 19:34 Uhr
aktualisiert: 10.07.2010 23:26 Uhr
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Helfer brechen bei Hitze zusammen: Großübung abgebrochen

"Frankentornado" wurde zum Ernstfall

Es sollte die seit Jahren größte Übung in Bayern werden. Doch die Hitze machte dem "Frankentornado" größere Probleme als der angenommene Mega-Sturm.

  • Frankentornado Die Großübung Frankentornado lief nur kurz, weil Helfer wegen der Hitze kollabierten. Unser Bild zeigt einen täuschend echt geschminkten Freiwilligen.
    Eckhard Heise
  • Frankentornado Die Großübung Frankentornado lief nur kurz, weil Helfer wegen der Hitze kollabierten.
    Eckhard Heise
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Bald 1000 Einsatzkräfte Roten Kreuz, Technischen Hilfswerk, Bundeswehr, Polizei, Feuerwehren, Malteser - selbst mehrere Hochschulen waren beteiligt – waren aus ganz Unter- und Oberfranken alarmiert worden. Und dann musste schon nach wenigen Minuten der Einsatz eingestellt werden: Aus der Übung war innerhalb kürzester Zeit ein Ernstfall geworden.

    
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Übung Frankentornado
Bad Neustadt
10.07.2010
    


Bei etwa 38 Grad kollabierten schon kurz nach Übungsbeginn die ersten Feuerwehrleute und Helfer, zwei Menschen mussten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Am Ende waren es nach ersten Erkenntnissen mehr als zehn Menschen, bei denen der Kreislauf zusammengebrochen war. Einsatzleiter Uwe Kippnich vom Bad Neustädter Roten Kreuz, der seit einem Jahr die Übung vorbereitete, blieb keine andere Wahl, als unverzüglich den weiteren Ablauf zu stoppen.

Vorgesehen waren eigentlich unter dem Titel "Frankentornado" ein Unwetterszenario mit einem Deckeneinsturz in einer Disko, einem Gebäudeeinsturz in einem Industriebetrieb und einer Gasexplosion in einer Klinik. 
eh
    
    

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»Alle 37 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

oswin ratzeburger (157 Kommentare) am 15.07.2010 00:19

Der Tornado

fragt auch nicht, ob es gerade zu heiß ist oder nicht. Übungen haben nur Sinn unter Ernstfallbedingungen.
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mitchhucannon (881 Kommentare) am 13.07.2010 10:13

@fischer6771

An alle Freiwilligen: Vielen Dank, dass ihr für unsere Notfälle eure Freizeit opfert.

Das tun viele Leute in Bayern. Das ist aber noch lange kein Grund, gesundheitliche Risiken wegen einer ÜBUNG in Kauf zu nehmen, auch wenn die Übung schon 11 Monate im Voraus geplant wurde. Als Verantwortlicher Dienstgrad habe ich eine gewisse Fürsorgepflicht für meine Männer und Frauen, die in meiner Hilfsorganisation Dienst tun.
(0)
mitchhucannon (881 Kommentare) am 13.07.2010 10:02

Brandschutzwoche

Richtig! Da haben sich irgendwann mal irgendwelche Leute in München mal was dabei gedacht. Und in den 13 Jahren, in denen ich nun schon bei der FFW bin, ist bisher KEINE Herbstübung wegen widriger Wetterbedingungen ausgefallen.

"Reblaus Übung" in den Posthallen Würzburg 2007:

Auszug aus einem Pressetext von damals:
Am Sonntag, 30.09.2007 von 14.00 bis 16.00 Uhr übten...


Die Temperaturen waren damals recht angenehm, ich war als Beobachter dabei und auch die Vorbereitungszeit lag schon einige Monate zurück... Man sieht also, es geht doch.
(0)
housil (100 Kommentare) am 13.07.2010 09:43

Brandschutzwoche

Die Feuerwehr wird wissen warum die Brandschutzwoche seit eh und je im Herbst stattfindet zwinkern
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fischer6771 (5 Kommentare) am 13.07.2010 07:43

Typisch Deutsch

Wenn man so manche Kommentare hier liest, kann man nur sagen wieder mal Typisch Deutsch. Klugscheißerei hinten und vorne.

Die freiwilligen Helfer und die verantwortlichen Planer haben sich die extreme Hitze auch nicht ausgesucht bzw. bestellt.

Vielleicht sollte man einmal einfach Danke an die vielen freiwilligen Helfer sagen, die trotz der Hitze in ihrer Freizeit für unser Allgemeinwohl geübt haben und dafür an ihre gesundheitlichen Grenzen gegangen sind.

An alle Freiwilligen: Vielen Dank, dass ihr für unsere Notfälle eure Freizeit opfert.
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