publiziert: 24.10.2011 12:20 Uhr
aktualisiert: 24.10.2011 20:00 Uhr
aktualisiert: 24.10.2011 20:00 Uhr
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BURGSINN
ICE überfährt 14 Ziegen
Halter muss mit Strafe rechnen
Erneut ist ein ICE auf der Strecke Würzburg-Fulda mit einer Tierherde zusammengestoßen. Dabei kamen am Samstag 14 Ziegen ums Leben. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Gegen den Tierhalter wird ermittelt.
Wie die Polizei erst am Montag mitteilte, erfasste der Intercity Express am Samstag gegen 14.30 Uhr bei Burgsinn (Kreis Main-Spessart) die Herde. Die Tiere waren zuvor aus einem Gehege in der Nähe ausgebrochen.
Auf der extra dafür ausgebauten Zugstrecke sind die ICEs für gewöhnlich mit großem Tempo unterwegs. Deshalb konnte der Zugführer am Samstag trotz Vollbremsung nicht rechtzeitig anhalten. Der ICE überfuhr laut Polizei 14 Ziegen.
Erst etwa einen Kilometer danach kam der ICE zum Stehen. Die Reisenden blieben unversehrt. Wie viele Menschen in dem Zug waren, konnte die Bundespolizei auf Anfrage nicht sagen. Das werde noch ermittelt. Auch die Höhe des Schadens sei noch offen.
Der ICE wurde bei dem Unfall am Triebkopf leicht beschädigt. Mit verminderter Geschwindigkeit fuhr der Zug bis Fulda weiter und wurde dort von Bahn-Technikern untersucht. Die Reisenden stiegen in folgende Züge um.
In Folge des Unfalls hatten laut Bundespolizei 14 Züge Verspätung, neun Züge mussten umgeleitet werden.
Wie sich herausstellte, waren die Tiere aus einem Gehege ausgebrochen und auf die Bahnstrecke gelaufen. Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Zaun des Ziegengeheges an verschiedenen Stellen kaputt war. Aus diesem Grund ermittelt jetzt die Bundespolizei gegen den 32-jährigen Halter aus dem Landkreis Main-Spessart. Ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde eingeleitet. Auch müsse der Mann mit Schadensersatzforderung der Bahn rechnen.
Auch am Montag wurden vor Ort Spuren gesichert.
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Der Unfall weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Vorfall im April 2008 - auf der selben Bahnstrecke. Damals war ein ICE auf der Fahrt von Hamburg nach München im Landrückentunnel bei Fulda in eine Schafherde gerast. 20 Tiere starben. Auch damals waren die Tiere offenbar aus einem Gehege ausgebrochen.
Auf der extra dafür ausgebauten Zugstrecke sind die ICEs für gewöhnlich mit großem Tempo unterwegs. Deshalb konnte der Zugführer am Samstag trotz Vollbremsung nicht rechtzeitig anhalten. Der ICE überfuhr laut Polizei 14 Ziegen.
Erst etwa einen Kilometer danach kam der ICE zum Stehen. Die Reisenden blieben unversehrt. Wie viele Menschen in dem Zug waren, konnte die Bundespolizei auf Anfrage nicht sagen. Das werde noch ermittelt. Auch die Höhe des Schadens sei noch offen.
Der ICE wurde bei dem Unfall am Triebkopf leicht beschädigt. Mit verminderter Geschwindigkeit fuhr der Zug bis Fulda weiter und wurde dort von Bahn-Technikern untersucht. Die Reisenden stiegen in folgende Züge um.
In Folge des Unfalls hatten laut Bundespolizei 14 Züge Verspätung, neun Züge mussten umgeleitet werden.
Wie sich herausstellte, waren die Tiere aus einem Gehege ausgebrochen und auf die Bahnstrecke gelaufen. Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Zaun des Ziegengeheges an verschiedenen Stellen kaputt war. Aus diesem Grund ermittelt jetzt die Bundespolizei gegen den 32-jährigen Halter aus dem Landkreis Main-Spessart. Ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde eingeleitet. Auch müsse der Mann mit Schadensersatzforderung der Bahn rechnen.
Auch am Montag wurden vor Ort Spuren gesichert.
aug
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kdfvwmann (97 Kommentare) am 25.10.2011 00:56
ICE + TIERE= NIX G'SCHEITESDie Hammeln solln doch bloss ihr Viezeug richtig einsperren! |
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Sunnyboy97 (1049 Kommentare) am 27.10.2011 19:23
@smutje:kampfdackel ist halt ein kleines Cleverle!
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