aktualisiert: 06.06.2010 19:08 Uhr
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WÜRZBURG/OCHSENFURT
Karl Hillenbrand feiert 60. Geburtstag
Generalvikar der Diözese Würzburg seit 14 Jahren
(caro) Der Generalvikar der Diözese Würzburg, Karl Hillenbrand, wird am morgigen Dienstag 60 Jahre alt. Seit 1996 leitet er als Generalvikar das Bischöfliche Ordinariat Würzburg und ist gleichzeitig Vertreter des Bischofs von Würzburg in der Leitung.
Wie der Pressedienst des Ordinariats mitteilt, wurde Hillenbrand am 8. Juni 1950 in Ochsenfurt geboren. Als Internatsschüler des Würzburger Kilianeums legte er 1970 das Abitur am Riemenschneider-Gymnasium ab und begann sein Theologiestudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Nach der Priesterweihe 1976 in Rom promovierte er 1982 zum Doktor der Theologie.
Im Bistum wirkte Hillenbrand in Riedenberg, Oberbach und Schweinfurt. 1983 folgte die Ernennung zum Regens des Priesterseminars in Würzburg. Ab 1984 war Hillenbrand auch als Sprecher der Bayerischen Regentenkonferenz tätig. 1996 ernannte ihn Bischof Paul-Werner Scheele zum Generalvikar der Diözese, Bischof Friedhelm Hofmann erneuerte diese Berufung am Tag seiner Ernennung 2004. Seit 1999 ist Hillenbrand Domkapitular. Im November 2000 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Päpstlichen Ehrenprälaten. Hillenbrands kirchliches Engagement reicht weit über die Grenzen der Diözese hinaus. Bekannt ist er als Rundfunk-, Fasten- und Festprediger sowie als Referent bei Tagungen. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze. Angesichts der Missbrauchsdebatte rief er dazu auf, sich den dunklen Seiten der Kirche zu stellen. 2006 erhielt er aus den Händen von Ministerpräsident Edmund Stoiber das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
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