publiziert: 31.05.2009 20:40 Uhr
aktualisiert: 01.06.2009 17:00 Uhr
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Gössenheim/Würzburg
Kriminelles Pfingstwochenende: Richter erlässt drei Mal Haftbefehl
Nach den Messerstichen in Gössenheim, dem versuchten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Würzburg und dem Tötungsdelikt in einer Würzburger Obdachlosenunterkunft hat der Ermittlungsrichter im Laufe des Pfingstsonntags drei Haftbefehle erlassen.
Bei einem 35-Jährigen wurde der Haftbefehl im Krankenhaus eröffnet. Die Festgenommenen wurden anschließend in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Wie berichtet, hatte die Serie schwerer Straftaten am frühen Samstagmorgen damit begonnen, dass ein 19-Jähriger bei einer Geburtstagsfeier mit einem Messer einen zwei Jahre jüngeren Bekannten schwer und ein 15-jähriges Mädchen leicht verletzte. Der Täter war zunächst geflüchtet, hatte sich aber Stunden später seinen Eltern gestellt, wo er festgenommen wurde. Der schwerverletzte Jugendliche befindet sich weiterhin im Krankenhaus, sein Zustand ist stabil. Gegen den Messerstecher erging Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung.
Am Samstagabend hatte ein 35-Jähriger an einer Würzburger Tankstelle einem Kunden ein Messer an den Hals gehalten und ihn gezwungen, mit ihm zum Kassengebäude zu gehen. Auf dem Weg dorthin konnte das Opfer gemeinsam mit dem Tankwart und einem Zeugen den Täter überwältigen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Festgenommene steht wegen anderer Straftaten noch unter Bewährung. Gegen ihn wurde u.a. wegen versuchter räuberischer Erpressung Haftbefehl erlassen.
Ab 23 Uhr hatten es Kripo und Staatsanwaltschaft Würzburg mit einem vollendeten Tötungsdelikt zu tun. Ein 35-Jähriger war zur Polizeiinspektion Würzburg-Ost gekommen und hatte dort mitgeteilt, dass er seinen Zimmerkollegen in einer Obdachlosenunterkunft getötet habe. Tatsächlich fand eine Streifenbesatzung kurze Zeit später an der angegebenen Adresse einen 39-Jährigen, der offenbar durch massive Gewalteinwirkung ums Leben gekommen war. Der Festgenommene musste in der Nacht zum Sonntag wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus eingeliefert werden. In seinem Krankenzimmer eröffnete ihm am Sonntagmittag der Ermittlungsrichter den Haftbefehl wegen Mordes.
In allen Fällend dauern die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Würzburg an.
Wie berichtet, hatte die Serie schwerer Straftaten am frühen Samstagmorgen damit begonnen, dass ein 19-Jähriger bei einer Geburtstagsfeier mit einem Messer einen zwei Jahre jüngeren Bekannten schwer und ein 15-jähriges Mädchen leicht verletzte. Der Täter war zunächst geflüchtet, hatte sich aber Stunden später seinen Eltern gestellt, wo er festgenommen wurde. Der schwerverletzte Jugendliche befindet sich weiterhin im Krankenhaus, sein Zustand ist stabil. Gegen den Messerstecher erging Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung.
Am Samstagabend hatte ein 35-Jähriger an einer Würzburger Tankstelle einem Kunden ein Messer an den Hals gehalten und ihn gezwungen, mit ihm zum Kassengebäude zu gehen. Auf dem Weg dorthin konnte das Opfer gemeinsam mit dem Tankwart und einem Zeugen den Täter überwältigen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Festgenommene steht wegen anderer Straftaten noch unter Bewährung. Gegen ihn wurde u.a. wegen versuchter räuberischer Erpressung Haftbefehl erlassen.
Ab 23 Uhr hatten es Kripo und Staatsanwaltschaft Würzburg mit einem vollendeten Tötungsdelikt zu tun. Ein 35-Jähriger war zur Polizeiinspektion Würzburg-Ost gekommen und hatte dort mitgeteilt, dass er seinen Zimmerkollegen in einer Obdachlosenunterkunft getötet habe. Tatsächlich fand eine Streifenbesatzung kurze Zeit später an der angegebenen Adresse einen 39-Jährigen, der offenbar durch massive Gewalteinwirkung ums Leben gekommen war. Der Festgenommene musste in der Nacht zum Sonntag wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus eingeliefert werden. In seinem Krankenzimmer eröffnete ihm am Sonntagmittag der Ermittlungsrichter den Haftbefehl wegen Mordes.
In allen Fällend dauern die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Würzburg an.
(cat)
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