publiziert: 02.07.2012 13:31 Uhr
aktualisiert: 02.07.2012 13:38 Uhr
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WÜRZBURG/KITZINGEN
Mesner gesteht Missbrauch eines Zwölfjährigen
Ein früher ehrenamtlich tätiger Mesner einer Pfarrgemeinde im Landkreis Kitzingen hat gestanden, einen zwölf Jahre alten Ministranten jahrelang sexuell missbraucht zu haben.
Er sei verliebt in den Jungen gewesen, sagte der schmächtige Mann am Montag bei Prozessbeginn vor dem Landgericht Würzburg zu seinem Motiv. Inzwischen bedauere er seine Taten, sagte der Angeklagte, der sich selbst als «naiv» und sexuell unerfahren bezeichnete. Die Kirche sei sein Leben gewesen, inzwischen aber sei er ausgetreten.
Im Anschluss an seine Aussage hörte das Gericht das Opfer an. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem schweren sexuellen Missbrauch in 18 Fällen vor.
Druck oder Gewalt habe es aber nicht gegeben. Zu den sexuellen Handlungen in der Sakristei der Kirche, der Wohnung des Angeklagten oder der elterlichen Wohnung des Jungen war es zwischen Anfang 2004 und Herbst 2005 gekommen.
Das Bistum Würzburg hatte einem Sprecher zufolge von den Vorwürfen nur indirekt erfahren. Beim Missbrauchsbeauftragten der Diözese seien keine Anschuldigungen eingegangen.
Er sei verliebt in den Jungen gewesen, sagte der schmächtige Mann am Montag bei Prozessbeginn vor dem Landgericht Würzburg zu seinem Motiv. Inzwischen bedauere er seine Taten, sagte der Angeklagte, der sich selbst als «naiv» und sexuell unerfahren bezeichnete. Die Kirche sei sein Leben gewesen, inzwischen aber sei er ausgetreten.
Im Anschluss an seine Aussage hörte das Gericht das Opfer an. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem schweren sexuellen Missbrauch in 18 Fällen vor.
Druck oder Gewalt habe es aber nicht gegeben. Zu den sexuellen Handlungen in der Sakristei der Kirche, der Wohnung des Angeklagten oder der elterlichen Wohnung des Jungen war es zwischen Anfang 2004 und Herbst 2005 gekommen.
Das Bistum Würzburg hatte einem Sprecher zufolge von den Vorwürfen nur indirekt erfahren. Beim Missbrauchsbeauftragten der Diözese seien keine Anschuldigungen eingegangen.
dpa
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»Alle 13 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
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Berge (672 Kommentare) am 04.07.2012 11:59
NachprüfbarInzwischen sind auf Geheiss des Papstes nachprüfbar rigorose Maßnahmen der Strafenund vor allem der Vorbeugung in Gang gekommen. Dergleichen hört man anderswo, wo über 98% der vergehen vorkommen , kaum oder nur zaghaft. Das zu ignorieren und zu behaupten, die kirche würde die Offenlegung verhindern, ist vor dem Hitergrund der Tatsachen nichts anderes als schändliche Polemik und Kirchenhetze auf dem Rücken der Opfer und die sich um sie kümmern. Auch sollte ihnen, der sich hier zum Richter macht, wenigstens die grundlegenden Prinzipien unseres Rechtssystems geläufig sein, dass eine pauschale und kollektive Schudzuweisung unerträglich ist, dann müssten sie die Familien, Opas und Stiefväter und Vereine , wo die Vergehen bis zu 98% geschehen ,insgesamt beschuldigen. Übrigens ist es Tatsache, dass fanatische Richter und Verfolger vielleicht etwas verfolgen, was sie verbergen wollen. |
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Berge (672 Kommentare) am 04.07.2012 11:40
VerleumdungDu_di_ned_oo, entweder du verbreitest Lügen aus Unwissenheit und Uninformiertheit,oder du betreibst bewusst Polemik und Diffamierung. Offensichtlich ist dir entgangen, dass die Offenlegung dieses Verbrechens an Kindern, wie der Papst sie in aller Deutlichkeit verurteilt hat, von seiten der Kirche, nämlich Ordens- leuten ausgegangen ist, was die gesellschaftliche Diskussion bei uns erst ins Rollen gebracht hat. Dass man lange auch kirchlicherseits diese Vorfälle wie in der ganzen Gesellschaft in den späten 68iger Jahren unter dem Tisch gehalten hat und intern zu regeln versuchte, war ein großer Fehler. Wer klagt aber heute die Organisationen, z.B. HU oder Parteien(Grüne) an , die Pädophilie verharmlosten, Kindersex sogar straffrei sehen wollten, Kindersex betrieben(Cohn Bendit) in ihren Kommunen oder sogar pädagogisch nützlich werteten(vgl. Kentler und Odenwaldschulenideologen. |
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Du_di_ned_oo (4405 Kommentare) am 03.07.2012 23:11
drei Vaterunser und zwei Ave Mariaund weiter so. Wenn die Gemeinde nicht mehr will dann eben in neuen "Jagdgründen". |
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glaubt-nicht-alles (669 Kommentare) am 03.07.2012 05:19
@ alle bisherigen Kommentatoren,die sich mit dem erten Kommentar beschäftig(t)en:Es gibt anscheinend Menschen, die sich beim Thema "Kirche" in geradezu pawlowscher Konditionierung für keinen noch so großen Unsinn zu schade sind. Man sollte versiuchen, solche Entgleisungen gar nicht zur Kenntnis zu nehmen und als das zu betrachten, was sie sind: Eine singuläre (!) Äußerung eines/r einzelnen und nicht mehr: Also gar nicht weiter darauf eingehen, jeder Kommentar dazu wertet ihn nur unnötig auf. |
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average (675 Kommentare) am 02.07.2012 22:11
Jaja, schnell mit dem Finger auf Andere zeigen.Wie im Kindergarten. Der da hat aber auch...Macht das irgend etwas besser? |
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