publiziert: 06.03.2009 14:26 Uhr
aktualisiert: 09.03.2009 14:39 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text IPSHEIM/ULSENHEIM
Miriam Fritsch bewirbt sich um die Krone der Fränkischen Weinkönigin

Ein weinseliges Energiebündel

Sie ist ein Energiebündel, immer in Bewegung, vielseitig, aufgeschlossen und zielstrebig. Miriam Fritsch aus Ipsheim will Fränkische Weinkönigin werden. Die 23-jährige Diplom-Betriebswirtin, Fachrichtung Tourismus, ist eine von fünf Bewerberinnen, die nach der Krone greifen.

  • Bei Miriam Fritsch aus Ipsheim dreht sich derzeit (fast) alles um den Wein. Sie ist eine von fünf Bewerberinnen um das Amt der Fränkischen Weinkönigin.
    FOTO Helga Schneider
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Beruflich hat sie eher mit Wasser denn mit Wein zu tun, denn sie ist Assistentin der Geschäftsleitung in der Franken Therme Bad Windsheim und das „mit großem Spaß“, wie sie sagt.

„Doch wer in Ipsheim aufwächst, kommt um den Wein nicht herum“, erzählt sie.

„Wein und Tourismus gehören zusammen“

Miriam Fritsch Ipsheimer Weinprinzessin

Schon früh engagierte sie sich im Weinbauverein und wurde 2005 als eine von drei Bewerberinnen zur Ipsheimer Weinprinzessin gewählt.

„Das Verfahren kenn ich also schon“, meint sie lachend. Seitdem schlummert der Traum von der Fränkischen Weinkönigin in ihr.
 
Nachdem sie vergangenen Herbst ihr Studium abgeschlossen hatte, war der für sie richtige Zeitpunkt für eine Kandidatur gekommen.

„Wein und Tourismus gehören zusammen“, findet Miriam Fritsch. „Unsere Region ist eine der schönsten überhaupt“.

Nach einem Auslandssemester in Finnland und dem Studium in Ravensburg habe sie ihr Heimatgefühl immer heimgezogen.

Seit kurzem lebt sie ein paar Kilometer von ihrem Heimatort entfernt mit ihrem Freund Markus zusammen in Ulsenheim.

Er ist Winzer im Familienbetrieb und so erlebt sie hautnah Anbau, Ausbau und Vermarktung des Weines.

Doch da ist noch eine weitere Leidenschaft, der Fußball. Obwohl – zumindest dem Namen nach hat auch das mit Wein zu tun. Beim SV Weinberg (in der Nähe von Ansbach) tritt sie das runde Leder.
 
Ihre Mannschaft spielt in der Oberbezirksliga, das bedeutet zweimal wöchentlich trainieren und während der Saison am Wochenende zum Spilen.
 
„Der Fußball kommt derzeit zu kurz“, räumt sie ein. Auch für ihre anderen Hobbys, Klavierspielen, Tanzen oder Motorradfahren bleibt wenig Zeit.

Die Kandidatur steht im Mittelpunkt. „Über Wein kann man nie genug wissen“, meint sie. Deshalb hat sie Fortbildungen beim Deutschen Weininstitut (Sensorik, Anerkannter Berater für Deutschen Wein) absolviert oder Winzer besucht und ausgefragt.

Bis zur Wahl am 19. März will sie noch ausgiebig Weinfranken erkunden. „Ich will in allen Ecken mal gewesen sein“, sagt die Kandidatin.

Schließlich würde sie als Fränkische Weinhoheit nicht nur ihren Heimatort an der Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße, sondern ganz Franken vertreten.

Von unserer Mitarbeiterin Helga Schneider
    
    

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