publiziert: 10.03.2010 12:56 Uhr
aktualisiert: 10.03.2010 13:03 Uhr
aktualisiert: 10.03.2010 13:03 Uhr
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WÜRZBURG
Missbrauch: Bischof Hofmann gegen Entschädigung für Opfer
Kirchenoberhaupt für längere Verjährungsfristen
Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hat sich gegen direkte Entschädigungszahlungen der katholischen Kirche an Missbrauchsopfer ausgesprochen.
Nach seinem Bamberger Amtskollegen Ludwig Schick sprach sich auch Hofmann für längere Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch aus. „Eine Verlängerung der Verjährungsfrist ist eine begrüßenswerte Ausweitung des Opferschutzes“, sagte er.
Die Debatte über Entschädigungszahlungen angestoßen hatte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Die FDP-Politikerin hatte freiwillige Wiedergutmachung angemahnt, hält aber eine Verlängerung der Verjährungsfrist von 10 auf 30 Jahre nicht für sinnvoll.
dpa
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»Alle 34 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
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lifeexplorer (2908 Kommentare) am 11.03.2010 15:12
@MP-ADMINS & Redakteure: Missbrauch des Forums!Hallo MP-Admins,leider muss ich mich der Beschwerde von peter_pan weiter unten anschließen! Seit beginn dieser Diskussion müssen sich die kritischen Stimmen gegen den Sumpf aus Missbrauch, Vertuschung und Strukturdefiziten der kath. Kirche als "Hetzer, Schmierenschreiber" und "notorische Ketzer" gegen die "Wahrheit" hier in Ihrem Forum diskreditieren und beleidigen lassen von immer den gleichen fundamentalistischen Fanatikern der Gegenseite, die sich zwar vermeintlich "CHRISTEN" nennen, Anstand und Moral predigen, aber vor allem mit viel Hass, Jähzorn und derben verbalen Pöbeleien der untersten Schublade glänzen.
Mittlerweile empfinde auch ich die Grenze des Zumutbaren weit überschritten, obwohl sich die Kritiker NICHT haben provozieren lassen, sich auf die gleiche Ebene der widerlichen Gossensprache und pers. Diffamierungen zu begeben. Wenn Ihnen die "Netiquette" im Forum wirklich wichtig ist, sollten Sie dieser Entwicklung Einhalt gebieten, finde auch ich. Um nur ein besonders drastisches Beispiel von UNZÄHLIGEN dieser Art zu bringen:
MfG LE |
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peter_pan (859 Kommentare) am 11.03.2010 14:09
@bakuningebe ihnen ja recht - absolut - bloss ob sie noch genauso reden, denken und handeln würden, wenn sie selbst das gefühl des einem dieser perversen ausgeliefertseins kennen würden......, wenn sie das bild vor augen hätten, wenn sich einer von denen über sie beugt, wenn sie den ekel wieder spüren würden ?dann gleichzeitig auch noch die aussonderungen von menschen wie fam.feuerstein , anap und konsorten ertragen zu müssen ist dann einfach manchmal viel zu viel. damit genug! |
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toto (623 Kommentare) am 11.03.2010 11:32
@klafieFakt ist auch: In der Minderheit, sind zum Glück, auch solche Kirchenfanatiker! |
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maexchen12 (170 Kommentare) am 11.03.2010 10:40
das die kircheein staat im staat ist war zwar immer schon so aber damit muß einmal schluß sein. was glauben diese schwarz (braun-) kittelträger eigentlich was und wer sie sind? ist das machtbesoffenheit die über die jahrhunderte gewachsen ist? ich bin nur froh, schon lange ausgetreten zu sein, man muß auf seinen ruf achten und jeglichen umgang kann man sich nicht leisten. bringt diese leute vor gericht, wie es anderen menschen auch ginge und ruhe ist mit diesem thema. |
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v.wolf (255 Kommentare) am 11.03.2010 10:30
Satyrspiel@ wap --->> danke für die klugen, realitätsnahen ausführungen - ich hätte es nicht besser formulieren können!!
@ feuerstein -->> es ist evident, wes' geistes kind sie sind. ich empfehle das buch "Peter-Pan-Sysndrom" von Dan Kiley. @ peter_pan -->> nicht überempfindlich sein und denunziatorisch die mp-redaktion zur Intervention aufhetzen. betrachten sie (real)satirisch, was rational unser verständnis überschritten hat. das schafft abstand und ist ein wichtiges psychologisches korrektiv, um mit diesem wahnsinn umzugehen. da muss man durch (selbst)ironie dem ich luft verschaffen, das entlastet. Und es ist nicht paradox und übrigens seit der antike gute praxis; In der klassischen zeit hatte das satyrspiel geradezu die aufgabe, mit seiner komik, die durch die aufführung der drei tragödien erschütterten zuschauer abzulenken, zu erheitern und in froher stimmung nach hause zu entlassen. und der satire geht es um bloßstellung, übertreibung und herabsetzung, um entwertung und entlastung. aber ich gestehe: es ist schwer, angesichts dieses wahnsinns noch satirische superlativen zu finden, weil die beteiligten selbst kaum zu übrbieten sind. der schwarze humor, wie die gute satire, vermittelt immerhin diec erleichterung, dass das entsetzliche uns makaber erscheint und auf distanz gebracht werden kann. deshalb sind gerade die sarkastischen, ironischen kommentare so wichtig, wie es für die tragödie das satyrspiel war.....oder wie Voltaire zu den amtskirchlichen pädos sagen würde: "Ich bin guter christ genug, um ihnen im grunde meines herzens, niht aber an der spitze meiner feder, zu verzeihen" |
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