publiziert: 12.03.2010 19:19 Uhr
aktualisiert: 12.03.2010 19:47 Uhr
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Mordfall Simone Strobel: Jetzt reden die Eltern

"Jeden Morgen diese Leere"

Vor fünf Jahren wurde die junge Simone Strobel aus Rieden in Australien umgebracht. Es gibt Verdächtige, aber bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. Jetzt sprechen erstmals die Eltern über die Lücke in ihrem Leben.

  • Simone Strobel Simone Strobel aus Rieden bei Würzburg: Gestorben 2005 in Australien. Ihr Fall sorgte damals für große Schlagzeilen.
    FOTO PRIVAT
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...in den kleinen Ort im Spessart. „Es war ausgemacht, dass Katrin dabei ist“, erinnert er sich. Er drängte: „Was ist passiert?“ Aber sie beharrte auf der Version, die Gustl Strobel heute die „von Tobias erfundene Lügengeschichte“ nennt. Ähnlich verlief ein Treffen Katrins mit der australischen Autorin Virginia Peters, die in Unterfranken zu dem Fall recherchierte. „Katrin ist sofort laut geworden: Sie hat nichts zu sagen.“

    
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In Lismore und Würzburg versichern Ermittler zu Simones fünftem Todestag, die Nachforschungen dauerten an. Gustl Strobel ist am Ende mit seiner Weisheit, am Ende mit seiner Kraft. Zornig bricht es im Gespräch schließlich aus ihm heraus: Wenn man ihn mit Tobias „nur eine halbe Stunde“ in einen Raum sperren würde . . . Er ringt um Fassung, beherrscht sich: „Wir sind nicht die, die draufhauen. Aber wir wissen nicht, welchen Grund er hat, nicht bei der Aufklärung zu helfen.“ Was er sich noch wünscht? Strobel schnauft tief bei der Frage: „Wichtig wäre, dass endlich ein Ende wäre – und wir nur noch trauern könnten.“

Das ist momentan nicht in Sicht. Einstweilen sind Gabi und Gustl Strobel dazu verdammt, weiter jeden Morgen hilflos auf der Bettkante zu sitzen – und Tag für Tag die Ungewissheit zu ertragen.

         
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Von unserem Redaktionsmitglied Manfred Schweidler
    
    

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Die neuesten Kommentare

cimbora (21 Kommentare) am 14.03.2010 21:11

Sorry - da helfen nur noch Daumenschrauben und...

Zu welchen Schlussfolgerungen ist Virginia Peters bis jetzt gekommen?
(0)
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