aktualisiert: 11.02.2009 17:37 Uhr
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VOLKACH
Nach Dumbsky-Wahl: Mainschleife im Ausnahmezustand
Volkacher bereiten der Deutschen Weinkönigin einen fürstlichen Empfang
„Marlies, Marlies, Marlies“, tönte es in Sprechchören über den geschmückten Marktplatz. Transparente wurden hochgehalten und die fränkischen Fähnchen geschwenkt. Man hatte an alles gedacht - zum offiziellen Empfang der Deutschen Weinkönigin Marlies Dumbsky in ihrer Heimatstadt.
Dass sich ihre Ankunft um eine Stunde verzögerte, tat der Begeisterung keinen Abbruch. Schließlich marschierte die Menge mit dem Festzug – ohne Marlies- zur Mainschleifenhalle. Denn Marlies kam non-stopp von der Autobahn gleich dorthin.
Fürstlicher Empfang
Einen geradezu fürstlichen Empfang bereiteten die Volkacher ihrer Deutschen Weinkönigin Marlies Dumbsky. Absoluter Ausnahmezustand herrschte an der Mainschleife. Volkach stand Kopf. Schon die Begrüßung vor dem Rathaus der Stadt wäre einer Königin würdig gewesen. Denn die Gäste standen in einem dicht gedrängten Spalier um den Marktbrunnen, um die frisch gekürte Deutsche Weinregentin hochleben zu lassen.
Herzliche Begrüßung
Doch nicht minder herzlich fiel der Empfang dann in der Halle aus. Dort wurde die charmante, junge Botschafterin zunächst von Bürgermeister Peter Kornell, Tourismuschef Marco Maiberger, dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes Andreas Oestemer und der Volkacher Weinprinzessin Michi Müller mit einem Glas Wein begrüßt - und einem Überraschungs-Feuerwerk.
Wunderkerzen und Luftballons
Die Weinhoheiten und viele Fans standen mit Wunderkerzen und Luftballonherzen Spalier und begleiteten „ihre Königin“ durch die Menschenmenge zum Podium – dicht gefolgt von Fernsehkameras und Fotografen. Nicht enden wollender Beifall und Bravorufe begleiteten den Einmarsch. Für manchen langte es auch zu einem kurzen Händedruck, ehe Marlies entschwebte.
Überwältigt stand sie schließlich auf der Bühne und schaute mit großen Augen auf ihre Fangemeinde. Nein, einen solchen Empfang hatte sie sich nicht vorgestellt.
Eintrag ins Goldene Buch
Nach dem gemeinsam gesungenen Frankenlied trug sich Marlies in das Goldene Buch der Stadt ein, ehe die Gratulanten die Bühne stürmten. Dazu spielten Stadtkapelle und Symphonisches Blasorchester die Königinnen-Fanfare.
„Hier bin ich zu Hause und ich komme immer wieder gerne hierher zurück“
Marlies Dumbsky Deutsche Weinkönigin
Kaum zu glauben, dass die junge Weinregentin bereits ein anstrengendes Wochenende hinter sich hatte. Mit einem Glas Wein in der Hand und einem strahlenden Lächeln auf den Lippen, ließ sich die junge Botschafterin feiern, nahm Glückwünsche und Geschenke dankend entgegen. „Hier bin ich zu Hause und ich komme immer wieder gerne hierher zurück“, versprach sie angesichts des übervollen Terminkalenders.
Tränen in den Augen
Doch dann schimmerten Tränen in ihren Augen, als sie sich bewegt bei allen Gästen, der Stadt und den Winzern für den großartigen Empfang bedankte. Nicht zu vergessen die Unterstützung der mitgereisten Fans und ihrer Familie in Neustadt und aller Zuschauern an den Bildschirmen. „Nach all den Eindrücken der letzten Tage ist dies der schönste“, sagte sie mit Blick auf die übervolle Halle. Mit einer solchen Resonanz hatte sie nicht gerechnet. „Es ist Wahnsinn“.
Ein glücklicher Bürgermeister
Überglücklich über die gewonnene Wahl zeigte sich Bürgermeister Peter Kornell. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl für mich, die Deutsche Weinkönigin von Volkach aus in die weite Welt schicken zu können.“ Mit Kompetenz und Ausstrahlung habe Marlies die deutsche Weinkrone an die Mainschleife gebracht, lobte Weinbaupräsident Andreas Oestemer. „Es ist ein großer Tag für den Wein, die Winzer und die Stadt Volkach.“
Dank von allen Seiten
„Wir sind stolz auf dich“, würdigten Landrätin Tamara Bischof, Landtagsabgeordneter Otto Hünnerkopf und Bundestagsabgeordneter Frank Hofmann die Leistung der Königin und ihren überzeugenden, charmanten Auftritt. „Behalte dein strahlendes Lächeln“ bat der Weinbauvereins-Vorsitzende Karl Müller. „Nicht nur Deutschland, die ganze Welt schaut auf Volkach“ sagte Ratsherr Waldemar Sperling. Und für Weinprinzessin Michi Müller war Marlies ohnehin der „neue Star“ am Weinhimmel. Weitere Überraschungen hatte der Weinadel der Mainschleife im Handgepäck.

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