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REGENSBURG/AUB
Reise gegen die Residenzpflicht

(epd/geha) Der Iraner Mohammad Hassanzadeh Kalali will mit einer Rundreise gegen die Residenzpflicht für Asylbewerber demonstrieren. Auf seinem Weg will er die protestierenden Flüchtlinge in Bamberg, Aub (Lkr. Würzburg), Würzburg und Düsseldorf besuchen.  »mehr

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RuSch (173 Kommentare) am 24.07.2012 06:17

Zu viel Geld haben die!

Aufwiegelungs-Tourismus kostet Geld.
Wenn der das vom Asylanten-Gehalt zahlt, dann ist das eindeutig zu hoch und gehört allen[u][/u] Asylanten gekürzt.
Wenn der weitere Einkünfte (z.B. Spenden) hat, dann gehört dem persönlich das auf das vom Steuerzahler geschenkte Asylanten-Geld angerechnet und dieses wie bei Harz 4 gekürzt.

Der verstößt vorsätzlich gegen deutsches Recht.. Unser Staat schaut nur zu und läßt sich auf der Nase herumtanzen.
Dazu fordern-fordern-fordern die, weil denen Unterkunft und Essen nicht fein genug sind.
Die sind mir so sympathisch, dass ich denen gerne vieles spenden würde - angefangen mit mehr Nadel und Faden.

"...er werde dem „deutschen Staat und seinen Politikern abermals beweisen, dass er mir nicht vorschreiben kann, ..."
Ja, beweisen Sie es ihm nur, dem deutschen Staat und seinen Bürgern, die Sie mit ihren Steuergeldern durchfüttern, ihenen Unterkunft und Essen schenken - das Ihnen leider nicht fein genug ist. Zeigen Sie es uns allen nur....
(5)
pavetedudu (214 Kommentare) am 24.07.2012 15:22

"Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren"

Zitat:
Wenn der das vom Asylanten-Gehalt zahlt, dann ist das eindeutig zu hoch und gehört allen Asylanten gekürzt.

Schon Ihre Begriffswahl "Asylant" zeigt Ihre Geisteshaltung.
Davon abgesehen scheinen Sie immer noch nicht das erst kürzlich ergangene Urteil des BVerfG zur Kenntnis genommen zu haben, daß klarstellt, daß seit 19 Jahren Asylsuchende in Deutschland viel zu geringe - und eben nicht zu hohe, wie von Ihnen unterstellt - Leistungen erhalten.
Folgenden schönen und eindeutigen Satz hat das Gericht hierfür gefunden:
"Die in Art. 1 Abs. 1 GG garantierte Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren."
(5)
pavetedudu (214 Kommentare) am 24.07.2012 16:54

Selbstverständlich vorsätzlich

Zitat:
Der verstößt vorsätzlich gegen deutsches Recht.

Ja, er verstößt - selbstverständlich vorsätzlich - gegen die "Residenzpflicht", eben weil er damit genau gegen dieses in Rechtsform gegossene Unrecht demonstriert.
Zitat:
Dazu fordern-fordern-fordern die, weil denen Unterkunft und Essen nicht fein genug sind.

"Nicht fein genug" = menschenunwürdig.
Massenunterkünfte und die immer gleichen wiederkehrenden Essensrationen in Dosen sind eben nicht angemessen in einem Land wie Deutschland.
Ich habe schon mehrfach - leider erfolglos - versucht, Ihnen nahzubringen, daß es bei diesen Demonstrationen nicht um überzogene Luxuswünsche geht.
Daher bitte ich Sie an dieser Stelle, einfach einmal eine GU zu besuchen, mit den dort Untergebrachten zu sprechen und sich ein Bild von ihrer Situation zu machen - oder lesen Sie wenigstens diesen Artikel in der Zeit: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-06/fluechtlinge-sammellager/
(6)
pavetedudu (214 Kommentare) am 24.07.2012 14:49

Müssen Sie sich in Deutschland aufhalten?

Zitat:
er muss sich auch in Deutschland überhaupt nicht aufhalten.

Müssen Sie das?
Was hält Sie hier, wenn Sie von Hilfesuchenden, die auf Missstände (euphemistisch ausgedrückt, da es sich bei der "Residenzpflicht" um eine europaweit einzigartige Einschränkung des Menschenrechts auf Freizügigkeit handelt) aufmerksam zu machen suchen, so angewidert sind?
(7)
pavetedudu (214 Kommentare) am 24.07.2012 18:15

Einbildung

Zitat:
Wenn wir ein Rechtsstaat sind dann landet diese Reise im Knast.

Ungünstigerweise für ihre Knastwünsche stellt ein Verstoß gegen die Residenzpflicht nur eine Ordnungswidrigkeit dar und eine solche wird wohl kaum mit Haft geahndet - v. a. da der Verstoß hier Bestandteil einer Demonstration gegen diese Praxis ist.
Zitat:
Was bildet sich der Herr eigentlich ein.

Er bildet sich ein, daß Freizügigkeit ein Menschenrecht ist und dieses durch die Residenzpflicht unverhältnismäßig eingeschränkt wird, so daß man darauf aufmerksam/dagegen mobil machen muss.
Zitat:
Wäre ich bei der Polizei ich würde ihn mit Hochgenuss festnehmen.

Sie würden wohl noch ganz andere Dinge mit ihm mit Hochgenuss tun, wenn ich Ihre Äußerungen so verfolge.
(6)
RuSch (173 Kommentare) am 24.07.2012 19:04

Aufwiegelungs-Tourismus

Reise gegen das deutsche Recht müßte die Überschrift lauten.
"...er werde dem „deutschen Staat und seinen Politikern abermals beweisen," dass er vorsätzlich gegen das Recht des Staates verstoßen wird, dessen Bürger ihn durchfüttern, auch wenn ihm Unterkunft und Essen nicht fein genug sind.

Fordern-Fordern-Fordern und vorsätzlich gegen Recht verstoßen:
Kein Wunder, daß die im Iran so beliebt waren, daß die flüchten mußten.

So einen, der so etwas beweisen muß, den möchte ich nicht als Kollegen haben.
(7)
RuSch (173 Kommentare) am 24.07.2012 20:22

Uuuups, ist der überhaupt

schon von Haderthauers Gnaden anerkannt worden?
Die Mehrheit wird ja nur von schlechteren wirtschaftlichen Verhältnissen verfolgt.
Nur 3% werden nach teuren Klagen auf Steuerzahlerkosten als asylberechtigt anerkannt...
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 24.07.2012 20:16

Hier gibts bessere Nähte und

bessere Ziele:

Ich empfehle das Bild von Pjotr Pawlensky.

http://www.bild.de/politik/ausland/pussy-riot/protest-immer-krasser-25312768.bild.html

Schaut Euch mal die Nähte an.
Und der macht das nicht für Schöner-Wohnen und Besser-Essen und Mehr-Geld!
Und bei seinem Gegner: Respekt für den Mut.
Das sind keine Laschies, denen der etwas beweisen möchte...
(5)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 18:25

Universelle Menschenrechte

Zitat:
Pjotr Pawlensky [...] macht das nicht für Schöner-Wohnen und Besser-Essen und Mehr-Geld!

Nein, er macht das wohl für die Meinungs- und Redefreiheit - ein Menschenrecht, ebenso wie das auf einen angemessenen Lebensstandard, einschließlich angemessener Nahrung (Art. 11) und das auf Teilhabe am kulturellen Leben (Art. 15). Das ist das, was Sie hier als "Schöner Wohnen" und "Besser Essen" und "Mehr Geld" verunglimpfen.
Tja, und nun?
Gibt es gute und schlechte Menschenrechte? Oder stehen diese nur bestimmten Personen zu? Oder ist diese einzufordern nur dann erlaubt, wenn derjenige, der sie einschränkt, "böse" (wer auch immer das bestimmt) ist?
Oder heißt es nicht etwa doch "universelle (!) Menschenrechte"?
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:23

Wohnen de Luxe

Für Sie gibt es also ein Menschenrecht auf Wohnen de Luxe in vom Steuerzahler erarbeiteten schönen Wohnungen statt in der ausreichenden Gemeinschaftsunterkunft, die für Soldaten völlig ausreichend war.

Bezahlen Sie doch denen die Wohnungen aus Ihrem Einkommen. Sie verdienen doch Geld, oder?

Ich habe schon in verschiedenen deutschen Städten Menschen gesehen die Flachen aus den Mülltonnen gesammelt haben. Da stoßen mir die ewig fordernden Iraner, denen alles nicht fein genug ist, sauer auf.
(3)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 19:38

Nicht gleich schlecht, sondern allen besser

Zitat:
Für Sie gibt es also ein Menschenrecht auf Wohnen de Luxe

Woher nehmen Sie nur diese unerschöpfliche Phantasie?
Der einzige, der von "Wohnen de Luxe" schwadroniert, sind Sie.
Zitat:
in vom Steuerzahler erarbeiteten schönen Wohnungen statt in der ausreichenden GU

Sie haben den von mir mehrfach erwähnten Zeit-Artikel immer noch nicht gelesen, oder? Schade, denn dann wüssten Sie
"Schon jetzt leben 100.000 Asylbewerber in oft heruntergekommenen Sammellagern. Die Unterbringung in Wohnungen wäre menschlicher und billiger."
Zitat:
Bezahlen Sie doch denen die Wohnungen aus Ihrem Einkommen. Sie verdienen doch Geld, oder?

Wieso denn auf einmal ein so persönliches Strohmann"argument"?
Zitat:
Ich habe schon in verschiedenen deutschen Städten Menschen gesehen die Flachen aus den Mülltonnen gesammelt haben.

Gleich noch ein Strohmann. Da es anderen schlecht geht, soll es den Flüchtlingen auch schlecht gehen? Wieso sollte es nicht stattdessen allen besser gehen?
(4)
frankenstrasse (422 Kommentare) am 24.07.2012 21:01

Flüchtlinge

Etwas Farbe verträgt man. Aber zu viel buntes ist schrecklich.
(5)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 17:49

Warum so verklausuliert?

[quotel]Etwas Farbe verträgt man. Aber zu viel buntes ist schrecklich. [/quote]
Warum so pseudo-philosophisch verklausuliert?
Sagen Sie doch, was Sie meinen, frei heraus: zu viele Ausländer gefährden die Reinheit der einheimischen (weißen) Rasse.
Oder habe ich Sie falsch verstanden?
(3)
Hingucker (1929 Kommentare) am 25.07.2012 08:10

Asylbewerber

wenn diesen Personen das alles nicht gut genug ist, sollen sie da hin gehen, wo sie herkommen. Es zwingt sie doch niemand, hier zu bleiben.
(6)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 18:14

Dahin, wo der Pfeffer wächst

Zitat:
wenn diesen Personen das alles nicht gut genug ist, sollen sie da hin gehen, wo sie herkommen.

Ja, sollen sie doch abhauen statt hier aufzuzeigen, welche Einschränkungen der ach so gütige deutsche Staat Hilfesuchenden auferlegt - wie etwa die "Residenzpflicht", eine europaweit einmalige Einschränkung des Menschenrechts auf Freizügigkeit.
Das stört doch nur unsere Selbstwahrnehmung als Samariter und gute Christen. Das kann ja nicht sein.
(4)
mainoli (647 Kommentare) am 25.07.2012 13:57

Volles Verständnis

Ich habe volles Verständnis für die Reiselust von Mohammad Hassanzadeh Kalali und unterstütze dieses Vorhaben.

Allerdings ist es notwendig die Reiseroute zu ändern:

Würzburg - Düsseldorf - Qom - Karadsch - Täbris - Maschhad und die Abschlußkundgebung findet unter dem Azadi-Turm in Teheran statt. grinsen
(5)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 18:18

Strafe wofür?

Zitat:
Allerdings ist es notwendig die Reiseroute zu ändern [...] die Abschlußkundgebung findet unter dem Azadi-Turm in Teheran statt.

Ja, ein großer Spaß, sich über einen Flüchtling lustig zu machen, der nichts anderes verlangt, als sich wie jeder andere hierzulande frei bewegen zu dürfen.
Welches Verbrechens hat er sich schuldig gemacht, daß man zur Strafe seine Bewegungsfreiheit beschneidet?
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:04

Falsch pavetedudu

der und seine Gesellen sind kein Spaß, sondern ein Ärgernis mit ihrem ewigen Fordern-Fordern-Fordern.

Und wenn der schon auf Steuerzahlerkosten (direkt oder indirekt) rumreisen möchte, dann nicht zum Aufwiegeln in Deutschland, sondern die von mainoli vorgeschlagene Route.

So Typen, die mir als Steuerzahler beweisen wollen, wie sie dem Staat auf der Nase herumtanzen können, die stinken mir.
(3)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 19:33

So viel aufwiegeln wie nötig

Zitat:
ein Ärgernis mit ihrem ewigen Fordern-Fordern-Fordern.

Ach herrje, jetzt ist das Einfordern einer humanen Behandlung also ein Ärgernis. Ich dachte immer, bspw. Schlaglöcher seien ein solches, die Verletzung der Menschenwürde eher ein Skandal. So kann man sich irren.
Zitat:
dann nicht zum Aufwiegeln in Deutschland

Geradezu ein Agitator ist also nun eine Person, die durch friedliche Demonstration auf Missstände aufmerksam macht? Wer für eine gute Sache Unruhe stiftet, soll ruhig so viel aufwiegeln wie nötig.
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:13

@ pavetedudu: Vielä schönä herzlichä Dank

Sie machen das Lesen bequemer.
Alles was gut ist rahmen Sie ein, so daß man viel das Richtige auf einen Blick lesen kann. Supi - wie nett von Ihnen.
(2)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 19:24

Bewusstsein schaffen durch Sichtbarmachen

Zitat:
Alles was gut ist rahmen Sie ein, so daß man viel das Richtige auf einen Blick lesen kann

In der Tat halte ich es für wichtig, die menschenverachtenden, oft ans Rassistische grenzenden Hass- und Schimpftiraden deutlich hervorzuheben und damit gut sichtbar zu machen.
So lässt sich hoffentlich ein Bewusstsein für die in der Gesellschaft (allem Anschein nach nicht sonderlich) latente Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit schaffen.
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:35

@ pavetedudu:

Könnten Sie das bitte auch noch einrahmen?

Die Mehrheit wird ja nur von schlechteren wirtschaftlichen Verhältnissen verfolgt.
Nur 3% werden nach teuren Klagen auf Steuerzahlerkosten als asylberechtigt anerkannt...

Kam dieser Iraner auch über einen sicheren Drittstaat nach Deutschland? War ihm der sichere Drittstaat vielleicht auch nicht fein genug?

Danke.
(3)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:43

Gibts eigentlich schon etwas Neues von

dem Iraner der einer Frau mit dem Tod gedroht haben soll (1)
"Die Polizei bestätigt die Drohungen gegen Vertreter der Stadt."(2)

(1)
http://charivari.fm/index.php?id=lokalnachrichten_news_wuerzburg&singleID=27759

(2)
http://mobil.mainpost.de/regional/art127465,6854216
(2)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 19:51

Sippenhaft ist abgeschafft

Zitat:
Gibts eigentlich schon etwas Neues von dem Iraner der einer Frau mit dem Tod gedroht haben soll

Sparen Sie sich doch einfach Ihre vermutlich aus Mangel an Argumenten geborenen Versuche, eine ganze Gruppe für die (möglichen) Verfehlungen eines einzelnen in Sippenhaft zu nehmen und als Kriminelle zu diffamieren.
Was genau hat der Vorfall mit der Demonstration gegen die Residenzpflicht zu tun?
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 07:03

Die sind ja alle sooo lieb

- "Das Verwaltungsgericht Würzburg zweifelt an der Friedlichkeit der demonstrierenden Iraner in der Würzburger Innenstadt."

(http://mobil.mainpost.de/regional/art127465,6854216)

Der pfeift in dem Punkt auf deutsches Recht. Da kann man doch mal fragen wie es in anderen neuralgischen Punkten aussieht. Warum lavieren Sie/Ihresgleichen und die Mainpost sich hier um ein klares Statement herum?
(1)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:49

Was ich bei der Mainpost schon gelesen habe

war wie der böse Regen auf das Zelt der armen Iraner getropft ist.

Was ich in der Mainpost noch nicht gelesen habe
ist wie die Iraner zu Demokratie - Meinungsfreiheit - Mohammedkarikaturen stehen.

Ich meine ja nur. Wenn manche von denen schon vorsätzlich gegen deutsches Recht verstoßen. Da kann man ja mal fragen, oder?
(3)
RuSch (173 Kommentare) am 25.07.2012 19:51

@ pavetedudu:

Kommen Sie mit dem Einrahmen noch nach?
Danke
(2)
pavetedudu (214 Kommentare) am 25.07.2012 19:59

Das wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Zitat:
wie die Iraner zu Demokratie - Meinungsfreiheit - Mohammedkarikaturen stehen.

Was haben denn plötzlich Karikaturen eines Propheten hier verloren?
Zitat:
Wenn manche von denen schon vorsätzlich gegen deutsches Recht verstoßen. Da kann man ja mal fragen, oder?

Gehen Sie doch einfach mal hin zu einem dieser Flüchtlinge und fragen Sie ihn.
Vielleicht erklärt er Ihnen auch gleich, daß das Sich-Widersetzen gegen eine vielfach kritisierte, nicht vernünftig begründbar in Menschenrechte eingreifende Regelung durchaus etwas mit Demokratie zu tun hat.
(4)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 07:09

Auffallendes Herumlavieren statt Klarstellung

Der pfeift in dem Punkt auf deutsches Recht. Da kann man doch mal fragen wie es in anderen neuralgischen Punkten aussieht. Warum lavieren Sie/Ihresgleichen und die Mainpost sich hier um ein klares Statement herum?

Wie viele Buchstaben hat die Mainpost nicht schon vergeudet für den bösen Regen der auf das Zelt der lieben Demonstranten tropfte. Aber keiner hat mal gefragt, ob für die der Koran über unserem Gesetz steht. Das wäre doch mal eine Frage wert, oder?
(2)
pavetedudu (214 Kommentare) am 26.07.2012 21:03

Ihresgleichen

Zitat:
Der pfeift in dem Punkt auf deutsches Recht. Da kann man doch mal fragen wie es in anderen neuralgischen Punkten aussieht.

Er pfeift nicht auf dt. Recht, er kritisiert eine spezielle Regelung, demonstriert dagegen - aus guten Gründen, die ich schon mehrfach aufgeführt habe, v. a. Freizügigkeit = Menschenrecht, Residenzpflicht = unverhältnismäßige Einschränkung, primär Schikane.
Aus diesem speziellen Aspekt gleich auf einen "grundsätzlich Gesetzlosen" schließen zu wollen, ist haltlos und unredlich.
[quote] Warum lavieren Sie/Ihresgleichen und die Mainpost sich hier um ein klares Statement herum?[quote]
"Ihresgleichen" - interessant. Welcher Spezies oder Personengruppe ordnen Sie mich denn zu?
Welches "klare Statement" wollen Sie denn hören, um das herumlaviert werde?
Es geht um Protest gegen menschenunwürdige Bedingungen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
(2)
pavetedudu (214 Kommentare) am 26.07.2012 21:07

Gegenstandslos und diffamierend

Zitat:
keiner hat mal gefragt, ob für die der Koran über unserem Gesetz steht. Das wäre doch mal eine Frage wert, oder?

Nö, das ist keine Frage wert, solange es keinen Anlass für eine solche Vermutung gibt. Einen solchen vermag ich nicht zu erkennen.
Die pauschale Unterstellung, ein Muslim (vermutlich ist er das, ich weiß es nicht) sei per se ein Demokratieverächter oder schätze weltliche Rechte gering, ist gegenstandslos und diffamierend.
(2)
frankenstrasse (422 Kommentare) am 25.07.2012 21:02

@pavetedudu

Bitte aufhören es reicht[...].Danke danke danke

Ein Teil dieses Kommentars [...] wurde gelöscht, da er gegen unsere Netiquette oder AGB verstößt. Die Multimedia-Redaktion.
(1)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 06:53

Aber

man muß doch nur lesen, was pavetedudu einrahmt.

Obwohl er leider manches übersieht, obwohl ich ihn extra gebeten habe.

:-(
(1)
pavetedudu (214 Kommentare) am 26.07.2012 10:52

Hilfeschrei

Zitat:
Bitte aufhören es reicht Ihren Mist lesen zu müssen.

Oh nein! Sie werden gezwungen, meine Kommentare zu lesen?
Wer ist dieser Schuft, der Sie hierzu nötigt?
Sind Ihre Äußerungen am Ende ein Hilfeschrei einer geknechteten Seele?
(3)
inalwe (58 Kommentare) am 25.07.2012 22:29

nun mal langsam...

Um bei aller Polemik von den Gut- oder Nichtgutmenschen einmal, ganz neutral zur Zeitungsmeldung, die derzeit rechtlichen Vorgaben einzubringen:

Ein Asylbewerber unterliegt nach dem bei uns geltenden Gesetz einer Residenzpflicht. In den meisten Bundesländern ist diese inzwischen auf das jeweilige Bundesland beschränkt. Vorher war es das Landratsamt/die Stadt dem er/sie bzw. die Familie als Wohnort zugewiesen wurde(n). Ob es in Bayern derzeit Bundesland oder Kommune ist, ist mir nicht bekannt.

Es ist verständlich, dass ein Asylbewerber zunächst Hilfe in den Großstädten, die er/sie kennt und die ggf. auch per Flughafen erreichbar sind, sucht. Wer kennt im Iran schon Kleinheubach.... (weiter im nächsten Kommentar...)
(0)
inalwe (58 Kommentare) am 25.07.2012 22:31

..mit all der Polemik

Teil 2:
Auch wenn die Verpflichtung sich an einem Ort aufzuhalten dem einzelnen Asylbewerber vielleicht als ungerechte Auflage vorkommt, dachte sich der Gesetzgeber einst dabei, die Asylbewerber während des Asylverfahrens gleichmäßig über die Republik zu verteilen, um so die Kosten der Unterbringung/Sozialhilfe gleichmäßig über alle Kommunen im Land zu streuen. Ein jeder kann vermutlich nachvollziehen, dass es den Asylsuchenden vermutlich eher in die ihm bekannten Städte Berlin, München, Hamburg... zieht als nach Kleinheubach von dem er im Iran nie hörte...

Einer Gemeinde/einem Bundesland während des Asylverfahrens zugewiesen zu sein bedeutet aber nicht, dass er/sie diese Gemeinde/dieses Bundesland auf keinen Fall verlassen darf. Wer der Ausländerbehörde gegenüber anzeigt, dass er im Zeitraum von x-y diese und jene Orte Besuchsweise aufsucht, erhält eine sogenannte Reiseerlaubnis. Ich denke auch der im Artikel reisewillige Iraner hat sich entsprechend ausgestattet und kann so ganz leg
(0)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 06:33

Aber

man muß doch nur lesen, was pavetedudu einrahmt.

Obwohl er manches übersieht, obwohl ich ihn extra gebeten habe traurig
(0)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 06:39

Entschuldigung

Entschuldigung der Kommentar sollte weiter oben stehen.
(0)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 06:41

Sie vermuten vermutlich falsch..

Hierzu sollte stehen:
2 andere haben Platzverweise bekommen, weil diese gegen die Residenzplicht verstoßen haben.
Die hatten schon mal keine "sogenannte Reiseerlaubnis".

Und der hier will dem „deutschen Staat und seinen Politikern abermals beweisen, dass er mir nicht vorschreiben kann, wo ich mich aufhalten soll“ . Da wäre eine "sogenannte Reiseerlaubnis" wohl nicht zielführend, wenn der uns allen etwas beweisen will!

Sie vermuten vermutlich falsch mit Ihren freundlichen Worten.
(1)
RuSch (173 Kommentare) am 26.07.2012 06:52

Aber dafür

stellen Ihre Worte diese Iraner natürlich in ein viel freundlicheres Licht.
Ein freundliches Licht - damit man den/die fast ins Herz schließt:

- "Das Verwaltungsgericht Würzburg zweifelt an der Friedlichkeit der demonstrierenden Iraner in der Würzburger Innenstadt."
- "der „vorgesehene Versammlungsleiter“ verbal Gewalt gegen Vertreter der Stadt Würzburg angedroht habe."

(http://mobil.mainpost.de/regional/art127465,6854216)

Jaja, ein freundliches Licht ist soooooo wichtig...
(2)
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