publiziert: 18.12.2011 19:38 Uhr
aktualisiert: 18.12.2011 19:42 Uhr
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Sternsinger besuchen Angela Merkel

„Ich bin neugierig, ob sie wirklich so aussieht wie im Fernsehen“
  • „Berlin, wir fahren nach Berlin“: Paula und Sonja Klafke, Marie Nenner und Linus Schaab (von links) vertreten die Diözese Würzburg beim Sternsinger-Empfang der Bundeskanzlerin. Carsten Klafke begleitet sie.
    Foto: Nickel
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Sternsinger aus der Pfarrei St. Laurentius in Zell (Lkr. Würzburg) vertreten die Diözese Würzburg am 5. Januar beim Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Beim Zusammenstellen ihrer „Garderobe“ und dem Basteln der Kronen war das Quartett schon etwas nervös.

„Ich bin neugierig, ob sie wirklich so aussieht wie im Fernsehen“, sagte der zehnjährige Linus Schaab, der voraussichtlich die Rolle des Mohrs übernimmt. Von seinen Mitschülern der Klasse 5a der Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg hat er den Auftrag bekommen, Autogramme der Regierungschefin zu beschaffen. Weil sie wahrscheinlich nicht genug Zeit haben wird, lautet seine Taktik: „Ein Autogramm holen und 29-mal kopieren.“

Die elfjährige Sonja Klafke kennt den Ablauf des Empfangs schon aus dem Effeff. Zuerst singen die Sternsingergruppen aus allen 27 Diözesen gemeinsam fünf Lieder, dann dürfen die 108 Kinder und Jugendlichen der Bundeskanzlerin die Hand schütteln, und am Schluss wird ein Foto gemacht. Weil sie das Preisrätsel des Sternsingermissionswerks abschickte, dürfen die vier Kinder aus Zell in die Bundeshauptstadt fahren. Sie wurden aus den richtigen Einsendungen der Diözese Würzburg ausgelost.

Das diesjährige Motto der Sternsingeraktion lautet „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“, informierte Carsten Klafke, seit vier Jahren Organisator der Zeller Sternsinger, der die Gruppe nach Berlin begleiten wird. Als „Beispielland“ steht heuer Nicaragua im Mittelpunkt des Interesses, ein Teil des Erlöses kommt Waisenhäusern in dieser mittelamerikanischen Nation zugute.

Am 6. Januar sind die vier Berlinfahrer mit fünf weiteren Sternsingergruppen in Zell unterwegs und schreiben die lateinische Abkürzung für Christus mansionem benedicat „C-M-B“ an die Haustüren.

fcn
    
    

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