Rock im Park
Nürnberg, 3.-5. Juni 2011 (Zeppelinfeld)

publiziert: 05.06.2011 16:53 Uhr
aktualisiert: 05.06.2011 17:04 Uhr
aktualisiert: 05.06.2011 17:04 Uhr
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NÜRNBERG
Rock im Park: Hitze, Party und 2800 Einsätze
Zehntausende haben am Wochenende bei „Rock im Park“ eine große Party gefeiert. Bei fast durchgehend strahlendem Sonnenschein jubelten sie Bands wie den Beatsteaks aus Berlin, Coldplay aus Großbritannien oder Korn aus den USA zu.
Der erklärte Höhepunkt war das Konzert der Metal-Band „System of a Down“ am Samstagabend. Mit Krachern wie ihrem Erfolgssong „Chop Suey“ brachten sie die Menge zum Kochen wie sonst kaum eine Band auf dem dreitägigen Festival.
Auch die Beatsteaks hatten das Publikum auf ihrer Seite - ganz im Gegenteil zu den Söhnen Mannheims, die vor vergleichsweise wenigen Fans auf der großen Bühne spielten, während sich die Rockfreunde eher anderen Spielorten zuwandten.
Das Festival, das in diesem Jahr zum 16. Mal stattfand, hatte am Freitag mit ruhigeren Klängen unter anderem von den britischen Bands The Kooks und Coldplay begonnen. Frontmann Chris Martin begrüßte seine Fans in fast fehler-, wenn auch nicht akzentfreiem, Deutsch.
Zu den Klängen von „The Scientist“ oder „Clocks“ wurden große bunte Ballons in die Menge geworfen. Vielen Rockfans machten allerdings Sonne und Hitze zu schaffen. Nur am Samstagnachmittag brachte ein kurzer Schauer Abkühlung. Ansonsten lagen die Temperaturen bei bis zu 28 Grad.
Rund 2800-mal waren die Helfer bis zum Sonntagmittag im Einsatz, um Patienten zu behandeln. Oft handelte es sich um Hitzschläge oder Sonnenbrände, wie ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Nürnberg mitteilte.
Am Samstagnachmittag gab es mit einem kräftigen Schauer eine willkommene Abkühlung. 2500-mal waren Sanitäter im Einsatz, rund 300-mal musste auch ein Arzt zu Hilfe kommen. 99 Menschen kamen ins Krankenhaus, 300 wurden im Erste-Hilfe-Zentrum des Festivals behandelt.
Meist handelte es sich allerdings um leichtere Blessuren. Schwerverletzte gab es nicht.
Zu seinem 15-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr hatten etwa 65.000 Rockmusik-Fans das Festival auf dem Zeppelinfeld besucht. In diesem Jahr waren es zumindest zu Beginn deutlich weniger.
Bis Freitagabend waren 55.200 Tickets für „Rock im Park“ verkauft worden, aktuellere Zahlen wollte die Konzertagentur erst am späten Sonntagnachmittag bekanntgeben. Beim größeren Zwillingsfestival „Rock am Ring“ feierten mehr als 84.000 Menschen.
Auch in diesem Jahr blieb in Nürnberg die Lage aus Sicht der Polizei weitgehend friedlich. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse“, sagte ein Polizeisprecher. Bis auf einige Taschendiebstähle, Auseinandersetzungen oder kleinere Prügeleien sei es ruhig geblieben.
Der erklärte Höhepunkt war das Konzert der Metal-Band „System of a Down“ am Samstagabend. Mit Krachern wie ihrem Erfolgssong „Chop Suey“ brachten sie die Menge zum Kochen wie sonst kaum eine Band auf dem dreitägigen Festival.
Auch die Beatsteaks hatten das Publikum auf ihrer Seite - ganz im Gegenteil zu den Söhnen Mannheims, die vor vergleichsweise wenigen Fans auf der großen Bühne spielten, während sich die Rockfreunde eher anderen Spielorten zuwandten.
Das Festival, das in diesem Jahr zum 16. Mal stattfand, hatte am Freitag mit ruhigeren Klängen unter anderem von den britischen Bands The Kooks und Coldplay begonnen. Frontmann Chris Martin begrüßte seine Fans in fast fehler-, wenn auch nicht akzentfreiem, Deutsch.
Zu den Klängen von „The Scientist“ oder „Clocks“ wurden große bunte Ballons in die Menge geworfen. Vielen Rockfans machten allerdings Sonne und Hitze zu schaffen. Nur am Samstagnachmittag brachte ein kurzer Schauer Abkühlung. Ansonsten lagen die Temperaturen bei bis zu 28 Grad.
Rund 2800-mal waren die Helfer bis zum Sonntagmittag im Einsatz, um Patienten zu behandeln. Oft handelte es sich um Hitzschläge oder Sonnenbrände, wie ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Nürnberg mitteilte.
Am Samstagnachmittag gab es mit einem kräftigen Schauer eine willkommene Abkühlung. 2500-mal waren Sanitäter im Einsatz, rund 300-mal musste auch ein Arzt zu Hilfe kommen. 99 Menschen kamen ins Krankenhaus, 300 wurden im Erste-Hilfe-Zentrum des Festivals behandelt.
Meist handelte es sich allerdings um leichtere Blessuren. Schwerverletzte gab es nicht.
Zu seinem 15-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr hatten etwa 65.000 Rockmusik-Fans das Festival auf dem Zeppelinfeld besucht. In diesem Jahr waren es zumindest zu Beginn deutlich weniger.
Bis Freitagabend waren 55.200 Tickets für „Rock im Park“ verkauft worden, aktuellere Zahlen wollte die Konzertagentur erst am späten Sonntagnachmittag bekanntgeben. Beim größeren Zwillingsfestival „Rock am Ring“ feierten mehr als 84.000 Menschen.
Auch in diesem Jahr blieb in Nürnberg die Lage aus Sicht der Polizei weitgehend friedlich. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse“, sagte ein Polizeisprecher. Bis auf einige Taschendiebstähle, Auseinandersetzungen oder kleinere Prügeleien sei es ruhig geblieben.
dpa
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