publiziert: 24.07.2012 13:16 Uhr
aktualisiert: 24.07.2012 16:03 Uhr
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Unser Ferientipp: Besuchen Sie das Fahrzeug- und Technikmuseum

Auf rund 800 Quadratmetern zeigt Museumsgründer und -betreiber Karl Zimmermann einen Schatz an technologischen Raritäten und Altertümern.

  • Foto: Ungemach
    Auch der Schlagersänger und Oldtimerfreund Peter Kraus (rechts) besichtigte das Neuendorfer Technikmuseum von Karl Zimmermann schon.
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Motorräder, Autos, Flugzeuge, Flugmotoren, Boote, Fahrräder, Radios – die Liste der Exponate des privaten Fahrzeug- und Technikmuseums im zwischen Gemünden und Lohr an der Bundesstraße 26 gelegenen Neuendorf ist damit noch lange nicht komplett.

Rund 50 historische Motorräder zählen ebenso dazu wie verschiedene Rennboote oder Autos aus den 1930er und 1950er Jahren.

Zum Museum gehört auch ein Scheunenfund in Gestalt eines Goggomobils, das in authentischem Umfeld präsentiert wird. Besonders stolz ist Zimmermann auf eine Dampfmaschine aus dem Baujahr 1912. Sie verrichtete einst im Gemündener Furnierwerk ihre Dienste und war bis 1990 dort im Einsatz. Imposant ihr fünf Meter großes Schwungrad.

Eine große Rarität ist auch ein NSU-Motorrad mit 3 PS und Anhänger. Das Motorrad selbst hat Zimmermann vor über einem Jahrzehnt in Dresden gekauft. Nach und nach hat der gelernte Waffenmechaniker, Spengler- und Lackierermeister das Motorrad liebevoll restauriert. Den seltenen Anhänger, mit dem das Motorrad nun zu sehen ist, erwarb Zimmermann später auf dem Pariser Veteranenmarkt.

Die Sammlung an motorisierten und nicht-motorisierten Zweirädern ist ohnehin ein Kernstück des Fahrzeug- und Technikmuseums. Die Palette reicht von unverkäuflichen Werks-Rennmaschinen wie einer MZ über Honda und Kreidler bis hin zur MV Augusta. Kränze und Wimpel zeugen von Triumphen, die die Fahrer der Maschinen einst mit diesen feiern konnten.

Automobil-Nostalgiker kommen beim Anblick eines Porsche 356 C, einer BMW-Isetta, eines MG und eines Austin Healey auf ihre Kosten.

Neben den verschiedensten Fortbewegungsmitteln zu Land, auf dem Wasser und in der Luft beherbergt das Museum auch eine Vielzahl an Radios, darunter das laut Zimmermann kleinste Radio der Welt ebenso wie viele Apparate aus der Gründerzeit, daneben einen so genannten Detektorapparat, Grammophone und Bandgeräte. jun

Geöffnet hat das Museum an jedem Sonntag von 10.30 bis 17 Uhr. Informationen unter Tel. (09351) 37 59 oder im Internet unter www.fahrzeugmuseum- neuendorf.de

    
    

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