publiziert: 03.10.2011 07:51 Uhr
aktualisiert: 03.10.2011 16:10 Uhr
aktualisiert: 03.10.2011 16:10 Uhr
Text
Text
GÄDHEIM
Großbrand auf Bauernhof: 400 Tiere verbrannt
Bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen am westlichen Ortsrand von Gädheim (Kreis Haßberge) ist am frühen Montagmorgen ein Millionenschaden entstanden. Unversehrt blieb alleine das Wohnhaus. Die sieben Bewohner konnten sich nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken unverletzt ins Freie retten. Allerdings sind wohl an die 400 Tiere – überwiegend Schweine – in den Flammen umgekommen. Ein Großaufgebot von Feuerwehren war stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Eine Nachbarin hatte gegen 4.20 Uhr die Flammen bemerkt, die aus dem Anwesen schlugen. Nach der Alarmierung rückte ein massives Aufgebot von weit über zehn Feuerwehren mit gut 200 Einsatzkräften aus dem Ort und der Umgebung an. Zu diesem Zeitpunkt brannte es bereits lichterloh. Für die Löscharbeiten mussten die Feuerwehren Schlauchleitungen von über einem Kilometer bis zum Main legen.
Den Einsatzkräften gelang es, etwa 40 bis 50 Kühe, Kälber und Jungvieh ins Freie zu treiben. Zehn bis 15 Großtiere dürften verbrannt sein. Von den 60 bis 80 Muttersauen und den nahezu 400 Ferkeln ist vermutlich ein Großteil in den Flammen umgekommen, so die Polizei. Genaue Angaben zu den Tierverlusten konnte die Polizei am Montag noch nicht machen.
In verschiedenen Hallen wurden zahlreiche landwirtschaftliche Geräte – darunter ein Mähdrescher und ein erst wenige Tage alter Traktor – ein Raub der Flammen. Einen Flüssiggastank kühlten die Feuerwehren rechtzeitig ab. Die auf den Gebäuden installierte Solaranlage ist ebenfalls zerstört. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen ist von einem Schaden von deutlich über einer Million Euro auszugehen.
Gegen 7 Uhr hatten die Löschtruppen den Brand unter Kontrolle. Nachlöscharbeiten waren aber noch nötig. Vor Ort kümmerten sich Notfallseelsorger in erster Linie um die Bewohner. Auch Kräfte des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks waren im Einsatz. Die Kriminalpolizei Schweinfurt nahm die Ermittlungen am Brandort auf. Zur Brandursache gab es bis Montag noch keinerlei Erkenntnisse.
Groteske am Rand: Feuerwehrmänner aus dem Gädheimer Ortsteil Ottendorf waren am Montagmorgen schon wieder für die Parkplatzregelung beim Gädheimer Bauernmarkt zuständig. Freundlich sollten sie sein und die Gäste empfangen, als wäre nichts passiert. Dabei steckte ihnen der Brand vom frühen Morgen noch in den Knochen.
Den Einsatzkräften gelang es, etwa 40 bis 50 Kühe, Kälber und Jungvieh ins Freie zu treiben. Zehn bis 15 Großtiere dürften verbrannt sein. Von den 60 bis 80 Muttersauen und den nahezu 400 Ferkeln ist vermutlich ein Großteil in den Flammen umgekommen, so die Polizei. Genaue Angaben zu den Tierverlusten konnte die Polizei am Montag noch nicht machen.
In verschiedenen Hallen wurden zahlreiche landwirtschaftliche Geräte – darunter ein Mähdrescher und ein erst wenige Tage alter Traktor – ein Raub der Flammen. Einen Flüssiggastank kühlten die Feuerwehren rechtzeitig ab. Die auf den Gebäuden installierte Solaranlage ist ebenfalls zerstört. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen ist von einem Schaden von deutlich über einer Million Euro auszugehen.
Gegen 7 Uhr hatten die Löschtruppen den Brand unter Kontrolle. Nachlöscharbeiten waren aber noch nötig. Vor Ort kümmerten sich Notfallseelsorger in erster Linie um die Bewohner. Auch Kräfte des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks waren im Einsatz. Die Kriminalpolizei Schweinfurt nahm die Ermittlungen am Brandort auf. Zur Brandursache gab es bis Montag noch keinerlei Erkenntnisse.
Groteske am Rand: Feuerwehrmänner aus dem Gädheimer Ortsteil Ottendorf waren am Montagmorgen schon wieder für die Parkplatzregelung beim Gädheimer Bauernmarkt zuständig. Freundlich sollten sie sein und die Gäste empfangen, als wäre nichts passiert. Dabei steckte ihnen der Brand vom frühen Morgen noch in den Knochen.
akl
Diesen Artikel
»Alle 16 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
|
fuertiere (233 Kommentare) am 27.10.2011 15:03
TierquälereiTiere sind Lebewesen genau wie Menschen. Sie empfinden Schmerz und Gefühle wie z.B. Angst. Trotzdem werden Schweine, Rinder, Hühner usw. von Menschen wie Produkte oder Waren behandelt. Wir sperren sie ein, halten sie teilweise unter den schlimmsten Bedingungen, mästen und töten sie, um sie dann zu essen. |
(0)
|
|
KonradFischer (6 Kommentare) am 21.10.2011 12:56
Es muß nicht immer Bio sein,auch der Solaranlagenbrand ist nicht gerade selten. Auch in meinem Dorf Hochstadt ist der Solarbauer total abgefackelt. Seine Kühe haben es damals aber leicht geschockt überlebt.Und ansonsten ist die Feuerwehr inzwischen dazu übergegangen, PV-Kataster anzulegen. Wenn es nachts brennt, weiß sie ja nicht, ob oder ob nicht, da hilft das Kataster (Lagegetreues Verzeichnis der PV-Solaranlagen im Brandbezirk). Feuerwehr-Einsatzziel: Kontrolliert abbrennen lassen. Mehr geht nicht, da Lebensgefahr durch Stromschlag. Von der Schwermetallbelastung fange ich jetzt nicht an. |
(0)
|
|
fuertiere (233 Kommentare) am 04.10.2011 13:43
TierquälereiTiere sind Lebewesen genau wie Menschen. Sie empfinden Schmerz und Gefühle wie z.B. Angst. Trotzdem werden Schweine, Rinder, Hühner usw. von Menschen wie Produkte oder Waren behandelt. Wir sperren sie ein, halten sie teilweise unter den schlimmsten Bedingungen, mästen und töten sie, um sie dann zu essen. |
(1)
|
![]() |
rene2907 (287 Kommentare) am 04.10.2011 16:00
ja genauDafür sind diese Tiere da. Damit wir Sie essen und uns so entwickeln konnten wir wir nun sind. Oder glauben Sie die Menscheid wäre da wo sie ist, wenn wir nur Grünzeugs essen würden ... Sicherlich tragisch, dieses Ereignis, vom finanziellen Desaster für den Bauern mal ganz abgesehen, aber diese Tiere leben nur um zu sterben damit wir sie essen können.Frage: Lassen Sie jede Zecke und Steckmücke am leben ????? |
(0)
|
![]() |
krammel (336 Kommentare) am 06.10.2011 18:17
Siehaben leider nicht ganz verstanden was gemeint wurde.Aus Respekt vor dem Wesen allgemein u. auch aus Respekt vor sich selber muss es wirklich nicht sein das Tiere welche wir essen vorher auch noch unnötigerweise gequält werden. Gegen das Essen von Tieren wurde nichts erwähnt. Nur wer sich in ein Wesen hinneinversetzen kann weiß vovon er redet, d.h. aber noch lange nicht das es auch jeder versteht. Leider sieht man es hier wieder einmal mehr was immer alles so verstanden wird. |
(1)
|
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
Dann jetzt gleich »hier registrieren
Anzeige
Baby-Galerie
Die Jüngsten
Hier begrüßen wir die jüngsten Bewohner des Landkreises Haßberge. »mehr
Hassgau-Blues
Zum Anhören
Eine Ode an den Haßgau - fast schon Kult. »mehr
Gelesen
Kommentiert
Anzeige
Aktuelle Leserkommentare
Aus dem Artikel: 18-jähriger Motorradfahrer kollidiert mit Auto und stirbt
Viele Motorradfahrer
von winnem
Aus dem Artikel: 18-jähriger Motorradfahrer kollidiert mit Auto und stirbt
Wie wäre es....
von MrsBurnsStadtkultur Schweinfurt
Theater, Kabarett,
Kunst und mehr Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr
Kunst und mehr Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr
Fotografen und ihre Fotos
Bilder und Eindrücke
Wir stellen ambitionierte Hobbyfotografen aus der Region Main-Rhön vor. »mehr
Grüsse aus der Region
Kostenlose Grußkarten
Senden Sie Ihren Freunden und Bekannten eine elektronische Grußkarte aus der Region, auch Tiere! »mehr
Zeichen setzen
Förderpreis für
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
Testen Sie Ihr Wissen
Unser wöchentliches Quiz
Acht Fragen rund um ein aktuelles Thema. »mehr
Recht auf Auskunft
Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr

Wetter






