publiziert: 10.08.2012 14:48 Uhr
aktualisiert: 12.08.2012 12:03 Uhr
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Himmlische Aussichten: Rote Rosen statt Mariens Leichnam

Gedanken zu Maria Himmelfahrt

Maria, voll erlöst und in den Himmel aufgenommen. Vater und Mutter sind gleich bedeutend wichtig für das Werden und das Heranwachsen eines Kindes. Doch dass die Mutter während der Entwicklung eines Kindes in ihrem Leib eine einzig artige Symbiose (große Gemeinsamkeit) darstellt, das kann als eine Art „Wunder der Natur“ angesehen werden.

Der Leib Jesu des Sohnes Gottes und der Jungfrau Mafia (Glaubensbekenntnis) hat durch seine Geburt aus eben dieser Jungfrau und Mutter Maria die Seele und auch den Leib dieser Frau geheiligt. Ist er doch der allerheiligste Gottes Sohn selber.

Und wer könnte es Gott verdenken, dass er diesen durch Jesus geheiligten Geburtsleib seines Sohnes nicht der allgemein irdischen Verweslichkeit preis gegeben hat.

So wurde bei ihrem Tod die aller seligste Jungfrau und Gottesmutter Maria nicht im Grab belassen, sondern durch Gottes einzig artige Verfügung mit ihrer Seele sowie auch mit ihrem durch Jesu Geburt geheiligtem Leib in die Herrlichkeit des Himmels auf genommen.

Weil wir Menschen uns schwer tun, Überirdisches zu begreifen, darum bedienen wir uns so mancher Bilder aus unseren Lebenswelten, auch wenn diese jeweils nur als Erklärungsversuche angesehen werden können. So gibt es über den Tod und die früher so genannte Himmelfahrt Mariens folgende Legende (kein Evangelium!): Als Maria starb, da legten die Apostel ihren Leichnam in einen schönen Sarg. Sie trauerten in der vom Gesetz vor geschriebenen Art und Weise. Doch als die Apostel, allen voran Petrus den Sarg Mariens nochmals öffneten, um noch einmal das Gesicht Mariens, der Mutter ihres Herrn und Meisters Jesus zu sehen, da fanden sie darin den Leichnam Mariens nicht, sondern statt dessen einen großen Pack roter Rosen, die einen überwältigenden Duft nach dem Ewigen verbreiteten.

Seitdem ergab sich die Überzeugung, dass nun auch der Sterbliche, aber durch die aus diesem Leibe erfolgte, Geburt des Gottes Sohnes Jesus geheiligte Leib gleichsam in Vorgriff auf die Vollendung der ganzen Schöpfung in die Vollendung bei Gott auf genommen wurde. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel ist ein Freudenfest nicht allein für die Mutter Jesu, sondern für uns alle.

Denn dieses Ereignis, so der Dogmatiker und Mariologe Pater Dr. Georg Söll, verklärt den Tod für uns alle und nährt die Hoffnung auf die Verheißungen Jesu (Joh. 14,2): „Ich gehe hin zum Vater im Himmel, um dort eine Wohnung für euch zu bereiten. Und ich werde euch zu mir holen, damit auch Ihr dort seid, wo ich bin.“ Was mit Maria geschah, nämlich die Zusammenführung unserer unsterblichen Seele mit unserem sterblichen Leib, der ja seit der Taufe „ein Tempel des Heiligen Geistes ist", das wird auch uns einst zu Teil werden, „wenn Gott schaffen wird einen neuen Himmel und eine neue Erde.“

Von Pater AIois Gassner, Bischöflicher Geistlicher Rat, Pfaffendorf
    
    

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Die neuesten Kommentare

tagesspiegel (106 Kommentare) am 10.08.2012 17:17

Fehler

Maria entstammt nicht der ''Mafia''.
2. Absatz !! Sie heißt nicht Jungfrau Mafia, sondern Maria,
um keine Glaubensbeschimpfungen aufkommen zu lassen traurig
(0)
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