publiziert: 30.01.2012 14:27 Uhr
aktualisiert: 31.01.2012 15:26 Uhr
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Jetzt ist der Gemeinderat am Zug

Möglicherweise werden schon im März die ersten Beitragsbescheide an die Bürger verschickt
  • In der Verwaltungsgemeinschaft am Tisch von Siegfried Schneider liefen die Fäden zusammen.
    Foto: Alois Wohlfahrt
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Die doppelte Abstimmung am Sonntag hat Klarheit gebracht in Sachen Abwasser-Einheit. Das Ratsbegehren auf Erhalt der Solidargemeinschaft hat sich deutlich durchgesetzt, während das angestrebte Bürgerbegehren auf ein Aufbrechen der Abrechnungseinheit bei den Abwasserkosten bei den Wählerinnen und Wählern keine Mehrheit fand.

Die Ergebnisse sind amtlich und werden dieser Tage in den Schaukästen ausgehängt. Damit sind das Ratsbegehren und das Bürgerbegehren „verwaltungsmäßig abgeschlossen“, wie Siegfried Schneider von der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim auf Nachfrage dieser Zeitung betont.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie geht's weiter? Und da ist nach den Bürgerinnen und Bürgern nun wieder der Burgpreppacher Gemeinderat gefragt. Das Gremium wird sich demnächst mit den Beitragsbescheiden für die neue Kläranlage befassen und die Höhe der Raten festlegen, wie der stellvertretende Bürg

    
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Bürgerentscheid
Burgpreppach
29.01.2012
    
ermeister Helmut Schwappach mitteilte. Er schätzt, dass die ersten Bescheide im März mit der Post rausgehen.

Siegfried Schneider hingegen mag sich da noch nicht festlegen und verweist zur Begründung auf den Zeitaufwand für das Erstellen, den Versand und die Zustellung der Bescheide. Die übliche Zahlungsfrist bei solchen Bescheiden beträgt vier Wochen nach Erhalt. Doch der Gemeinderat habe die Möglichkeit, diese Modalitäten zu ändern.

Und wie geht es weiter aus Sicht der Initiatoren des Bürgerbegehrens? „Letztendlich ist das Ergebnis unantastbar“, sagt deren Sprecher Frank Fischer. Er akzeptiert das Ergebnis, das nach demokratischen Regeln zustande kam. Ob man nun überhaupt noch Möglichkeiten habe, das Ziel der Eigenständigkeit weiter zu verfolgen, müsse noch geklärt werden. Man werde sich da erst mal intern abstimmen.

Dabei geht es vor allem um Fitzendorf, wo die Wähler zu 100 Prozent für die Eigenständigkeit ihres Dorfes im Abwasserverbund gestimmt hatten.

bd
    
    

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