aktualisiert: 25.01.2009 15:44 Uhr
Text
Text
HOFHEIM
Merkel: Rinder sind keine Klimakiller
BBV kritisiert Umweltbundesamt
(dix) „Eine hanebüchene Forderung“ – so reagiert Klaus Merkel, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, auf die Forderung des Umweltbundesamtes, aus Klimaschutzgründen weniger Fleisch zu essen. Betrachte man die Gesamtklimabilanz der Land- und Forstwirtschaft, so sei diese eindeutig positiv, so Merkel in seiner Stellungnahme.
Rinder seien keine Klimakiller. Durch den Anbau von Pflanzen werde wesentlich mehr Kohlendioxid der Atmosphäre entzogen, als freigesetzt. Zudem trage der Methanausstoß von Wiederkäuern nur mit 1,8 Prozent zum Gesamt-Treibhauseffekt in Deutschland bei.
Ohne Rinderhaltung könnte in Bayern etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche, das sind rund 1,1 Millionen Hektar, nicht mehr verwertet und genutzt werden. Neben Fleisch hätte dies für den Verbraucher auch den Verzicht auf Milch und Milchprodukte zur Folge.
Zudem leiste die Land- und Forstwirtschaft mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer attraktiven Kulturlandschaft. Da die Land- und Forstwirtschaft selbst eine der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Branchen sei, habe sie größtes Interesse am Klimaschutz. Zudem würden Land- und Forstwirte erheblich zur CO2-Entlastung beitragen.
Diesen Artikel
Die neuesten Kommentare
Baby-Galerie
Hassgau-Blues
Gelesen
Kommentiert
|
|
NEUBRUNN Angekettet durch Würzburg |
|
|
BURGPREPPACH Vespa-Schwärme am Schloss |
|
|
RÜGHEIM Das kleine Ich bin Ich |
|
|
HASSFURT Gewinner stehen fest |
Aktuelle Leserkommentare
Stadtkultur Schweinfurt
Kunst und mehr Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr
Fotografen und ihre Fotos
Grüsse aus der Region
Zeichen setzen
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr

Wetter
