aktualisiert: 17.10.2007 03:21 Uhr
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OBERTHERES
Pferd liegt noch unter den Trümmern
Seit vier Wochen
(mm) Vor vier Wochen stürzte auf dem Gelände von Schloss Ditfurth ein baufälliger Stall in sich zusammen. Sechs Pferde starben qualvoll unter den Trümmern. Seitdem verwest dort der Kadaver eines Pferdes, das bislang nicht geborgen werden konnte.
An der Situation könnte sich nach Schätzung des Pressesprechers des Landratsamtes Haßberge, Martin Schulze-Röbbecke, auch so schnell nichts ändern, denn der noch stehende Teil des Stalls sei stark einsturzgefährdet. Dies hätten statische Untersuchungen ergeben. „Solange das tote Tier keine Gefahr für das Grundwasser oder Menschen darstellt, geht die Sicherheit vor.“ Was bedeutet: Erst muss das Gebäude gesichert und Schutt weggeräumt werden, dann kann die Bergung beginnen.
Obwohl der ehemalige Betreiber des Stalls „keine Finanzmittel hat“, wie Schulze-Röbbecke zugibt, wolle das Landratsamt diesem „in den nächsten Tagen“ die Auflage erteilen, Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen einzuleiten.
Wenn nur lange genug gewartet wird, löst sich das Problem möglicherweise auf natürlichem Weg von ganz alleine auf. „Mittlerweile stinkt es auch nicht mehr“, sagt Schulze-Röbbecke.
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