publiziert: 01.01.2010 17:58 Uhr
aktualisiert: 01.01.2010 18:02 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text NASSACH/HOFHEIM/KREIS HASSBERGE
Ruhiger Jahreswechsel für die Einsatzkräfte

Wenig Arbeit für Polizei und Feuerwehren – Dachstuhlbrand verhindert – Vermisster Senior gefunden

(mim) Ein verhinderter Dachstuhlbrand in Nassach und kleinere Streitigkeiten im gesamten Landkreis – die Silvesterbilanz der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehren zeichnet das Bild eines weitgehend ruhigen Übergangs ins neue Jahr.

  • In Nassach verhinderten die Feuerwehren in der Neujahrsnacht einen Dachstuhlbrand in der Gaststätte „Altes Backhaus“.
    FOTO Günter Berthel
  • Unübersehbar: die Spuren der Silvesternacht auf dem Hofheimer Marktplatz.
    FOTO Alois Wohlfahrt
Bild von
2 Bilder

Glimpflich endete in der Silvesternacht ein gemeldeter Dachstuhlbrand in Nassach. Zehn Minuten nach Mitternacht waren die Feuerwehren aus Aidhausen, Hofheim, Kerbfeld und Nassach alarmiert worden, nachdem sich ein Feuerwerkskörper beziehungsweise eine Rakete zwischen den Dachziegeln der Gaststätte „Altes Backhaus“ verklemmt hatte. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass nur die Dachisolierung leicht verschmort war. Zu einem größeren Feuer war es glücklicherweise nicht gekommen. Der Sachschaden blieb laut Polizei gering.

Begonnen hatte die Reihe Einsätzen in der Silvesternacht für die Polizisten im Landkreis Haßberge um 18 Uhr mit einer groß angelegten Vermisstensuche. Ein 73-Jähriger war seit 17 Uhr in einem Altenheim in Haßfurt als abgängig gemeldet worden. Doch auch hier ein verzeichnet der Polizeibericht ein glückliches Ende: Der altersschwache Mann wurde gegen 20.30 Uhr relativ wohlbehalten in einem Hinterhof an der Nassach, rund 100 Meter vom Altenheim entfernt, aufgefunden. Mehrere Streifenwagen der Haßfurter und Schweinfurter Polizei sowie zwei Polizeihunde hatten nach dem Senior gesucht. Noch bevor ein Hubschrauber, die Feuerwehr oder Suchhunde angefordert werden mussten, fand die Suche ein gutes Ende.

Die Einsatzstatistik der Polizei verzeichnet für die Neujahrsnacht, zwischen 1.15 und 5 Uhr, im gesamten Landkreis nur Kleinigkeiten. Größere Sachbeschädigungen oder Körperverletzungen wurden zum Jahresbeginn nicht gemeldet. In Trossenfurt, Sand und Eschenbach kam es jeweils zu kleineren Streitigkeiten bei Privatfeiern. Hier war die Polizei entweder gar nicht erwünscht, oder die Kontrahenten wurden von den hinzugerufenen Polizisten getrennt und für später auf die Dienststelle vorgeladen, heißt es im Polizeibericht.

Bei Rügheim nahm die Polizei einen Wildunfall auf, und in Ostheim wurde ein Wohnwagen als gestohlen gemeldet. Diesen hatten vermutlich Scherzbolde in die nächste Straße gezogen. In Wonfurt beschwerten sich Anwohner über zu laute Musik in der Nachbarschaft, und in Knetzgau musste ein Leitpfahl zurückgesteckt werden, der auf der Straße lag.

Einen schlechten Scherz hatten sich bereits am Mittwochnachmittag Unbekannte in Hofheim erlaubt. Gegen 14.50 Uhr hatten sie mit Silvesterkrachern eine am Sportheim am Sportplatz abgestellte braune Biotonne in Brand gesetzt und waren geflüchtet. Durch die schmelzende Tonne verbrannte und verrußte der Außenputz des Sportheims teilweise. Den Schaden gibt die Polizei in Haßfurt mit 300 Euro an. Doch der könnte auch höher ausfallen, wenn die ganze Fassadenseite neu gestrichen werden müsste, berichten HSV-Verantwortliche.

Die Tatsache, dass Anwohner den Brand entdeckten, verhinderte wohl Schlimmeres, denn sehr leicht hätte das Feuer auch auf die hölzerne Außenverkleidung und das Dach übergreifen können.

Die Polizei bittet um Hinweise auf die Täter unter Tel. (0 95 21) 92 70.

    
    

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