publiziert: 02.09.2010 17:32 Uhr
aktualisiert: 02.09.2010 17:40 Uhr
aktualisiert: 02.09.2010 17:40 Uhr
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BAMBERG
Stadt Bamberg hilft Koma-Patienten in Thailand
Ein Spendenkonto soll die Rückkehr eines seit Monaten in einem thailändischen Krankenhaus liegenden Bambergers ermöglichen. Die Stadt hat ein entsprechendes Konto eingerichtet; mit dem dort eingehenden Geld soll der ärztlich betreute Rückflug des 39- Jährigen bezahlt werden.
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Wie Stadtsprecherin Andrea Grodel am Donnerstag sagte, hat das Bamberger Amtsgericht zudem eine gesetzliche Betreuerin bestellt. „Diese steht im Kontakt mit Angehörigen des Mannes und mit dem Auswärtigen Amt in Berlin.“
Der Mann war am 25. Oktober vergangenen Jahres in das Hospital der thailändischen Stadt Hat Yai gebracht worden, nachdem er sich am Flughafen der Stadt am Kopf verletzt hatte und ins Koma gefallen war. Seitdem wird er dort behandelt. Das Hospital versuchte zunächst mit Hilfe der deutschen Botschaft vergeblich, Angehörige ausfindig zu machen. Wie Grodel mitteilte, gebe es aber Angehörige, die sich zurzeit engagiert kümmerten und von der Situation „sehr emotional belastet“ seien.
Das thailändische Krankenhaus hatte zuvor berichtet, der 39- Jährige erwache langsam aus dem Koma, könne aber noch nicht wieder sprechen. Der Fall ist kurios: Der örtlichen Polizei zufolge hatte der Mann Verletzungen von Messerstichen an Armen und am Hals, die anscheinend von Selbstverstümmelungen stammten. Als der Franke einen Tag zu früh zu seinem Flug nach Bangkok zum Flughafen gekommen sei und deshalb noch nicht in die Abflughalle durfte, versuchte er, in die tiefer gelegene Ebene zu springen. Dabei verletzte er sich schwer am Kopf.
Die Klinik hat nach eigenen Angaben 63000 Dollar (etwa 50000 Euro) für die Behandlung ausgegeben und wird die Kosten nicht zurückfordern. Auch sie habe einen Hilfsfonds eingerichtet, um die etwa 12500 Dollar (9750 Euro) für die Rückreise mit Ärzten und Krankenschwestern aufzubringen. Bislang seien aber nur 625 Euro zusammen gekommen.
Der Mann war am 25. Oktober vergangenen Jahres in das Hospital der thailändischen Stadt Hat Yai gebracht worden, nachdem er sich am Flughafen der Stadt am Kopf verletzt hatte und ins Koma gefallen war. Seitdem wird er dort behandelt. Das Hospital versuchte zunächst mit Hilfe der deutschen Botschaft vergeblich, Angehörige ausfindig zu machen. Wie Grodel mitteilte, gebe es aber Angehörige, die sich zurzeit engagiert kümmerten und von der Situation „sehr emotional belastet“ seien.
Das thailändische Krankenhaus hatte zuvor berichtet, der 39- Jährige erwache langsam aus dem Koma, könne aber noch nicht wieder sprechen. Der Fall ist kurios: Der örtlichen Polizei zufolge hatte der Mann Verletzungen von Messerstichen an Armen und am Hals, die anscheinend von Selbstverstümmelungen stammten. Als der Franke einen Tag zu früh zu seinem Flug nach Bangkok zum Flughafen gekommen sei und deshalb noch nicht in die Abflughalle durfte, versuchte er, in die tiefer gelegene Ebene zu springen. Dabei verletzte er sich schwer am Kopf.
Die Klinik hat nach eigenen Angaben 63000 Dollar (etwa 50000 Euro) für die Behandlung ausgegeben und wird die Kosten nicht zurückfordern. Auch sie habe einen Hilfsfonds eingerichtet, um die etwa 12500 Dollar (9750 Euro) für die Rückreise mit Ärzten und Krankenschwestern aufzubringen. Bislang seien aber nur 625 Euro zusammen gekommen.
Spenden sind möglich unter dem Stichwort "Hilfe für Matthias Koch" auf das Konto 18 bei der Sparkasse Bamberg (BLZ 77050000).
dpa
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