aktualisiert: 07.02.2012 15:24 Uhr
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KNETZGAU
Vom Wechsel der Bereifung
Caritasball lockt trotz eisiger Temperaturen viele Tanzfreunde in die Franz-Hofmann-Halle
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Kubanisch: Mit der Showtanzeinlage „Kubanische Fröhlichkeit“ begeisterte die Tanzschule Pelzer.
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Tanzfreunde: Mit der Polonaise eröffneten viele Freunde des Tanzes den Benefizball der Caritas in der Franz-Hofmann-Halle in Knetzgau. Auch Politiker Steffen Vogel (rechts) war mit Partnerin unter den Gästen.Fotos: Christiane Reuther
Trotz eisiger Temperaturen lockte der Caritasball wieder viele Tanzfreunde aus Nah und Fern in die Franz-Hofmann-Halle. Aber nicht nur für Tanzbegeisterte war einiges geboten bei diesem traditionellen Wohltätigkeitsball. Ob guter Live-Musik, eines reichhaltigen Angebotes an kulinarischen Leckerbissen und einer ansprechenden Tombola genossen die Gäste einen entspannten Abend. Und als besonderes Highlight heizte die faszinierende Mitternachtsshow der VHS-Bauchtanzgruppe „Sharifa“, die einen Zauber aus Tausend und einer Nacht bescherte, den Gästen ein.
Aber auch die begeisternden Showeinlagen der Tanzschule Pelzer, die kubanische Fröhlichkeit versprühte, sowie die Jungs von der On-Point-Breakdance-Gruppe sorgten für eine tolle Stimmung, wofür sich die Gäste mit viel Applaus bedankten.
„Schön, dass es einmal im Jahr so eine Tanzveranstaltung gibt, an der jeder ohne Parteizugehörigkeit teilnehmen kann“, freute sich Hedwig Krumscheid. Die Lehrerin aus Haßfurt konnte sich noch gut an die Anfangszeiten des Wohltätigkeitsballes im Göller-Saal in Zeil erinnern. „Die hervorragende Band lädt pausenlos zum Tanz ein“, sprach Ehemann Klaus den Musikern der Showband „Andorras“ ein dickes Lob aus.
Lobesworte parat hatte auch Johannes Simon, Vorsitzender des Caritasverbandes Haßberge. Denn um den Wohltätigkeitsball auf die Beine stellen zu können, bedarf es nämlich vieler ehrenamtlicher Helfer. Zu denen gehört auch Familie Kleinhenz aus Knetzgau. Quasi als „Inventar der Franz-Hofmann-Halle“ sorgen aus dem Hause Kleinhenz die Großeltern Amanda und Franz, die Eltern Gabriele und Gerhard und die dritte Generation mit den Enkelkindern Daniel, Lisa und Eva an der Garderobe für einen reibungslosen Ablauf. „Wir verstauen den Wechsel der Bereifung“, erzählt Gerhard Kleinhenz schmunzelnd, der schon viele Jahre den Dienst als Garderobenmann ehrenamtlich versieht. Bei frostigen Temperaturen müssen nicht nur Mäntel und Schals, sondern auch die Schuhe für die kalte Jahreszeit verstaut werden.
Nach den Ansturmzeiten zwischen sieben und acht Uhr und dann ob des Nachhausewegs ab Mitternacht bleibt der Familie Kleinhenz Zeit, die Tanzpärchen in ihrer schicken Garderobe zu bewundern. Da werden dann schon mal weit nach Mitternacht die letzten Mäntel in die Halle getragen, verrät Gerhard Kleinhenz, dem der „Spaß an der Freud'“ anzusehen ist.
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