Hasszwerge
KREIS HASSBERGE
Friede, Freude, Lichterkette
Sie sind zum Inbegriff weihnachtlicher Behaglichkeit geworden: Lichterketten. Kette drauf auf den Baum, Stromstecker rein – und gut isses. Kein bisschen Ärger an Heiligabend. Soweit die Legende. Dass die Realität eine andere ist, hat jetzt auch ein Kollege erfahren. »mehr
KREIS HASSBERGE
Verspätung als Geschäftsmodell
Das vorletzte Wochenende hängt uns immer noch nach. Meine Güte, ein Jahrhundert-Drama. Es fühlte sich an, als wären gleichzeitig der Euro untergegangen, der Papst und Angela Merkel zurückgetreten sowie der glorreiche FC Bayern München auf den letzten Platz abgerutscht. »mehr
KREIS HASSBERGE
Rot ist die Farbe des Nikolaus
Mein Gott, wie haben sich die Zeiten geändert. Lebkuchen und Zimtsterne gibt's schon im August. Das Christkind ist zum Weihnachtsmann mutiert und der heilige Nikolaus kommt als Santa Claus mit Rentieren dahergerauscht, als ob's keine schönen Hirsche mehr gäbe. Da ist geradezu beruhigend, dass zumindest der farbliche Grundton des Nikolaus gleich geblieben ist: Und der ist rot. »mehr
KREIS HASSBERGE
Friedhof der Kuscheltiere
Meine Waschmaschine ist kaputt. Nach 15 Jahren. Ich schaltete sie ein, und überall ging das Licht aus. Mit bösen Vorahnungen drehte ich die Sicherung wieder herein und versuchte es erneut. Wieder flog die Sicherung raus. Da wusste ich: Es gibt keine Hoffnung mehr. Also suchte ich im Internet nach einer Nachfolgerin – und stieß auf ein faszinierendes Modell, das mit einer Reihe von Sonderfunktionen aufwartet. Die Maschine hat Programme speziell für Sportschuhe, Kopfkissen, für Outdoor-Bekleidung – und sogar für Kuscheltiere! Das sagt mir zu. Ich habe nämlich schon schlechte Erfahrungen gemacht mit Stofftieren in der Waschmaschine. Mein Lieblingshase sah anschließend aus wie eine Ratte und ein Panther verwandelte sich nach dem Schleudergang in einen Chihuahua mit kreisrundem Haarausfall. Vielleicht ist es gar ein Wink des Schicksals, dass ich diesen Friedhof der Kuscheltiere nun gegen was Neues austauschen kann. »mehr
Her mit der Gelbwurst!
Viele haben diese Situation beim Metzger erlebt. Den Sprössling oder Enkel an der Wursttheke auf dem Arm. Das Kind blickt wie verhext auf die Verkäuferin, die dann endlich fragt: „Magst du eine Wurscht?“ Das „Ja“ kommt meist nicht über die Lippen, aber ein augenfälliges Nicken signalisiert Zustimmung. Die Gelbwurst ist ruckzuck weg. Natürlich steht bei jedem Besuch des Enkels Gelbwurst mit oder ohne Grün, am Stück oder im Naturdarm auf dem Tisch. Meine Frage „Magst du eine Wurscht“? wird von dem Fratz nicht einmal mit einem Lächeln quittiert. Wir Großeltern essen also die folgenden Tage Gelbwurst in allen Variationen. Doch beim nächsten Besuch des Enkels steht keine Gelbwurst auf dem Tisch. Wir bekommen kritisch zu hören: „Warum gibt es heute keine Gelbwurst?“ Diese Blöße geben wir uns nie wieder. Beim künftigen Stippvisiten des Enkel: Gelbwurst in allen Variationen. Wir werden vermutlich die nachfolgenden Tage Gelbwurst mit und ohne Grün, am Stück oder geschnitten, oder im Naturdarm vespern. Man lässt sich ja nichts nachsagen. »mehr
HOFHEIM
Lehrreiches aus dem Tierreich
Die Geschichte, die hier erzählt werden soll, spielt zwar im Tierreich, ist aber dennoch sehr lehrreich. Die geht so: Sitzt ein Spatz auf einem Baum, tut nichts und guckt dumm. Kommt ein anderer Spatz dazu und fragt: „Was machst du da?“ „Nichts tun und dumm gucken“, sagte der Spatz. Das gefällt dem Kollegen, und er setzt sich dazu. Wenig später kommt ein Kaninchen vorbei, sieht die beiden, stellt die gleiche Frage und bekommt die gleiche Antwort: „Nichts tun und dumm gucken.“ Das gefällt auch dem Kaninchen. Es setzt sich unter den Baum. Wenig später kommt ein Feldhase, schaut sich die drei an und wieder das gleiche Spiel. „Was macht ihr?“ „Nichts tun und dumm gucken.“ Auch der Hase macht mit. Jetzt sind es schon vier. Kommt ein Fuchs. Der schaut sich die Gesellschaft an, fragt, was er fragen muss. Aber bevor die anderen ihn informieren, schlägt er zu und das Kaninchen und der Hase sind nicht mehr. Die beiden Spatzen schon. Die schauen sich das Drama an, schütteln den Kopf und stellen fest: Nichts tun und dumm gucken kannst du dir halt nur in höherer Position leisten. – Also irgendwie hat das was. »mehr
MAROLDSWEISACH
Narren im Rathaus
Wenn im Rathaus von Maroldsweisach die närrische Regentschaft beginnt, kann das Prinzenpaar auf kompetente Ratgeber bauen. Darauf machte Bürgermeister Wilhelm Schneider beim Faschingsauftakt aufmerksam und betonte schmunzelnd, dass der Elferrat „Leute mit kommunalpolitischer Erfahrung“ in seinen Reihen hat – dazugehört auch das Gemeindeoberhaupt höchstselbst. »mehr
KREIS HASSBERGE
Glatzenrechner
Viele Männer haben Angst davor, irgendwann einmal eine Glatze zu bekommen. Doch während es früher nur bedingt möglich war, den Zeitpunkt einer Glatzenbildung zu bestimmen, ist das seit einiger Zeit dank Internet anders: Unter dem Suchbegriff „Glatzenrechner“ landet man(n) auf der Homepage eines bekannten Shampooherstellers. Und binnen weniger Minuten ist klar, wann sich das geliebte Kopfhaar für immer von einem verabschiedet. Wie das geht? Ganz einfach: Die Fragen des „Glatzenrechners“ beantworten: Wie alt sind Sie? Wie viele Haare verlieren Sie am Tag? Wie weit sind Ihre Geheimratsecken schon fortgeschritten? Gibt es Glatzenträger in Ihrer Familie? Das in Sekundenschnelle ermittelte Ergebnis: „Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter von 57 Jahren eine Glatze bekommen.“ „Der Schock sitzt tief - doch nicht allzu lange, denn der „Glatzenrechner“ weiß Rat. Schnell ein Shampoo gegen Haarausfall kaufen und schon hat man der Glatze das entscheidende Schnippchen geschlagen. Und wir wissen nach diesem Angebot auch, warum der „Glatzenrechner“ ausgerechnet „Glatzenrechner“ heißt: Für den Hersteller des Anti-Haarausfall-Shampoos rechnet er sich bestimmt. »mehr
T-Shirt oder Wintermantel
Dass früher alles besser war, ist ein Märchen, dass vieles anders war, stimmt schon. Nehmen wir den Klimawandel, dessen Existenz inzwischen kaum noch einer bestreitet. »mehr
HOFHEIM
Niesende Männer
Wer Frauen verstehen will, muss hart und am besten Tag für Tag daran arbeiten. So könnte eine typische Arbeitswoche im Leben eines „Frauenverstehers“ aussehen. »mehr
Haßzwerge: Der Geist aus der Flasche
Wir stellen uns eine Frau mit unerhört langen Beinen in einem Hauch von Bikini vor, wie sie am Strand entlangschreitet. Wobei das mit dem knappen Bikini und den unerhört langen Beinen völlig egal und nur der heimlich mitlesenden Männerwelt geschuldet ist. »mehrZwischen Viagra und Rollator
Es gibt im Leben Tage, an denen man merkt, dass man älter geworden ist – Klassentreffen zum Beispiel. Da trifft man sich alle fünf Jahre, die Bilder vom letzten Treffen werden herumgereicht und peng, schon ist klar, dass die vergangenen fünf Jahre nicht nur im Kalender vergangen sind. Das gemeine am Älterwerden ist nicht das Verstreichen der Zeit an sich, sondern, dass Körper und Geist unterschiedlich schnell altern. »mehr
KREIS HASSBERGE
Alles auf Pump
Kennen Sie die Bezeichnung „Auf Pump leben“? Klar, dass ist das, was alle – vor allem Staaten – jahrelang gemacht haben. Weil niemand mehr warten kann, egal ob Staat oder Privatmann, bis er das Geld für seine neuen Dachziegel, die neue Autobahn oder ein neues Auto zusammengekratzt hat, haben alle Schulden. Das System des „auf Pump Lebens“ ist so aufgepumpt, dass es zu platzen droht – oder es ist schon geplatzt und es dauert nur noch ein bisschen, bis wir den Knall hören. »mehr
Schöner leben
Willkommen zu einer neuen Leserbrief-Runde. Eine Frage, die schon längst hätte gestellt werden müssen, reichte Herr K. ein: „Warum tun sich Männer eigentlich so schwer, die Frauen zu verstehen?“ »mehr
KREIS HASSBERGE
Goldener Herbst
Ein wahrhaft goldener Herbst ist uns in diesem Jahr vergönnt: Wir könnten bei herrlichstem Wetter draußen sitzen und die letzten wärmenden Sonnenstrahlen in vollen Zügen genießen. Wir könnten auf ausgedehnten Spaziergängen die bunten Farben dieser Jahreszeit bewundern. Wir könnten mit unseren Kindern Kastanien, Eicheln und andere Früchte des Herbstes sammeln und allerlei Getier daraus basteln. Wir könnten Drachen steigen lassen. »mehr
Haßzwerge: Buben in der Überzahl
Auch wenn die Klassenfotos der neuen Erstklässler einem Meer aus Pink und Rosa gleichen, fällt auf, dass die meisten Klassen einen Überschuss an Buben haben. Interessant ist also ein Ausblick in die Zukunft: Man kann davon ausgehen, dass die Jungs schon bald anfangen werden, die Mädchen zu umgarnen, schließlich ist nicht für jeden eine dabei. Davon profitiert vielleicht sogar die Wirtschaft. Die Konjunktur in Hofheim und Umgebung wird steigen und die Nachfrage nach Blumen und Pralinen beschert den Gärtnereien und Supermärkten reißenden Absatz. Hoffentlich wird die Frauenknappheit nicht zu Zänkereien zwischen den heranwachsenden Männern führen, bei der so mancher ein blaues Auge davonträgt. Die müssen übrigens, ob sie wollen oder nicht, den Haßgau verlassen. Manche werden gar Frauen von außerhalb einfliegen lassen! Ob sich dieses Szenario bewahrheitet, oder ob mit dem kommenden Jahrgang wieder mehr Mädchen eingeschult werden und sich so alles relativiert, wird sich zeigen! »mehrWarnung vor den Pilzen
S ind Pilze eigentlich auch Pflanzen? Oder anders gefragt: Ist man erst dann ein echter Gärtner, wenn man sich mit Steinpilz und Pfifferling auskennt. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwas stößt mich an Pilzen ab. Wie sich Pilze anfassen. Und dann sind die meisten sowieso ungenießbar. »mehrAusgleichende Gerechtigkeit
Aus zweierlei Gründen fahre ich spritsparend. Zum einen der Umwelt zuliebe. Zum anderen (und ich gebe zu, dass mich das sehr viel stärker motiviert), weil der Sprit so teuer ist. Ich ließ also am Wochenende mein Auto im Sonntagsfahrertempo über schmale Landsträßchen Richtung Kino rollen. Da tauchte in meinem Rückspiegel ein gelbes PS-Monster mit LED-Festbeleuchtung auf, zog nach links, gab Gas und schoss an mir vorbei. »mehr
HOFHEIM
Doro Dancer
Politiker haben nach der Amtszeit bekanntlich interessante Berufsperspektiven. Gerhard Schröder trommelt für die einst selbst durchgesetzte Ostsee-Pipeline. Für die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär (CSU) ergibt sich vielleicht eine ebenfalls brisante Berufsaussicht. Denn als sie dieser Tage die Arbeitsagentur in Schweinfurt besuchte, probierte sie interessehalber auch mal das computergestützte Job-Angebot aus. In der von ihr eingegebenen Rubrik „Kunst und Künstler“ schlug ihr der Computer umgehend eine freie Stelle vor: Table Dance in der Oberpfalz, ab sofort. Bär selbst war das einen Eintrag auf ihrer Seite in Facebook wert. »mehr
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HOFHEIM
Frankenfisch nein Danke!
Der Franke ist für gewöhnlich nicht als großer Fischesser bekannt. Er mag zwar ab und zu eine Portion der selten gewordenen Mee-Fischli, den traditionellen Weihnachts- oder Silvesterkarpfen, am Aschermittwoch eine Portion Matjes oder greift ab und zu nach asiatischem „Sushi“, auf gut fränkisch Schuschi. »mehr
Fasching
Berichte und Bilderserien zu den größten Faschingsveranstaltungen in Mainfranken... »mehr
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Baby-Galerie
Die Jüngsten
Hier begrüßen wir die jüngsten Bewohner des Landkreises Haßberge. »mehr
Hassgau-Blues
Zum Anhören
Eine Ode an den Haßgau - fast schon Kult. »mehr
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MAROLDSWEISACH Maros Helden und Kneip(en)kurgeschädigte |
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Aktuelle Leserkommentare
Aus dem Artikel: Neues Gutachten: Loacker-Staub ist gefährlich
.....spätestens heute,....
von peter_panBlick von oben
Luftbilder aus den Haßbergen
Der Blick aus der Vogelperspektive bietet interessante Ansichten. »mehr
Stadtkultur Schweinfurt
Theater, Kabarett,
Kunst und mehr Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr
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Fotografen und ihre Fotos
Bilder und Eindrücke
Wir stellen ambitionierte Hobbyfotografen aus der Region Main-Rhön vor. »mehr
Grüsse aus der Region
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Senden Sie Ihren Freunden und Bekannten eine elektronische Grußkarte aus der Region, auch Tiere! »mehr
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Förderpreis für
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
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Recht auf Auskunft
Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr

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