Hasszwerge
Haßzwerge: Stau an der Kompostanlage
Du meine Güte, was für ein tolles Wachs-Wetter! Die Leute auf der Straße und bei der Arbeit jammern zwar wegen der subtropischen Schwüle, aber den Pflanzen in meinem Garten – und dem Unkraut – tut dieses Wetter richtig gut. Die geh'n ab wie Zunder. »mehrKein Holz vor der Hütte
Wenn man sich nach einem erholsamen Wochenende am Montagmorgen auf der Arbeit trifft, sind die Gesprächsthemen bei Männern immer die gleichen: Fußball oder Frauen zum Beispiel. Derzeit allerdings wird als erstes gefragt: „Und, wie viel Ster?“. Das mag jetzt für einen Außenstehenden etwas komisch klingen, ist aber zurzeit wirklich die Regel. Das Holzmachen ist im Frühjahr die Lieblingsbeschäftigung der Franken und wird, glaubt man den Stammtischgesprächen und Männerrunden, mittlerweile von fast allen als Wochenendbelustigung Nummer eins betrieben. Da verwandelt sich selbst der gestandene Investmentbanker am Samstagvormittag in einen Holzmacher erster Güte. Ein Ster nach dem anderen wird in akkurate, gleichlange Stücke portionsgerecht gespalten, gesägt und dann in gleichmäßigen Stapeln neben- und hintereinander gesetzt. Da fühlt man sich ohne Holz vor der Hütt'n schon ein bisschen als Außenseiter und als Exot unter den Franken – dies merkt man spätestens dann, wenn man am Montag wieder mal nichts zu den doch recht hölzernen Geschichten beitragen kann. »mehrHaßzwerge: Parallelen zu Bodenmais
Manchmal haben sie richtigen Unterhaltungswert, die Beratungen in den Kommunalparlamenten. Vor allem gegen Ende des öffentlichen Teils, wenn die Pflicht erledigt und noch genug Luft ist für die Kür, wenn bei allem Ernst auch mal a weng Spaß dabei sein darf. Eine solche nette Szene war vor kurzem im Sitzungssaal des Maroldsweisacher Rathauses mitzuerleben: »mehrHaßzwerge: Männer und ihre Gesundheit
Wann ist ein Mann ein Mann? Zur bayernweiten Themenwoche Männergesundheit offenbart sich, dass der Mann an sich in vieler Hinsicht ein recht trauriger Held ist. Männer sterben früher als Frauen, Männer gehen weniger häufig zu Vorsorgeuntersuchungen, achten weniger auf ihre Gesundheit, trinken zu viel, bewegen sich zu wenig, haben zu hohen Blutdruck und zu viel Cholesterin, dafür insgesamt weniger vom Leben als die Frauen. »mehrHaßzwerge: Herbie, der Rehkiller
Bei der letzten Hegeschau der Hofheimer Jäger, bei der die Geweihe der zur Strecke gebrachten Rehe und Hirsche ausgestellt waren, stach ein Reh-Geweih ganz besonders ins Auge. Denn auf dem angehängten Zettel, der ausweist, von wem das Tier geschossen wurde, stand: „Erleger: PKW“. »mehrWarten auf die Millionen
Mittlerweile bin ich Senior und jeden Tag online. Systematisch frage ich alle meine E-Mail-Postfächer ab, um nachzusehen, ob etwas Neues gekommen ist. »mehr
KREIS HASSBERGE
Puddingesser zieht vom Leder
Laut Langenscheidt-Fremdwörterlexikon hat der Begriff „Anonymität“ zwei Bedeutungen. Zum einen beschreibt er „Namenlosigkeit“ und „Verschweigen des Namens“. Zum anderen steht er für „Mängel an menschlichem, sozialen Kontakt“. Letzteres ist ein unschönes Los. Ersteres ist seit Erfindung des Internets Alltag. »mehr
Haßzwerge: : In der Ministerlimousine
Am Geburtstag von einem Minister die Hand geschüttelt zu bekommen ist schon was Besonderes. Selbst für einen Landrat. Rudolf Handwerker durfte das am Freitag gleich zweimal erleben. Am Morgen bei der Einweihung am Haßfurter Schulzentrum traf Handwerker auf Kultusminister Ludwig Spaenle, am Abend in Maro auf dessen Kabinettskollegen Joachim Herrmann, zuständig für die inneren Angelegenheiten. »mehr
HOFHEIM
Theorie ist gut, Praxis ist besser
So ab und zu geht es an den Stammtischen auch um die heutige Jugend. Also, jung waren sie irgendwie alle mal, auch wenn es einige schon vergessen haben. Und erzogen worden sind sie mehr oder weniger auch. Wobei eines klar ist: Theorie ist gut und schön, richtig lernen kann man aber nur in der Praxis. »mehr
HOFHEIM
Wie mein Handy fast aufweichte
Mit den Handys ist das so eine Sache. Der Vorteil dieser Dinger: Man ist immer erreichbar. Der Nachteil: Man ist immer erreichbar. »mehr
KREIS HASSBERGE
Friede, Freude, Lichterkette
Sie sind zum Inbegriff weihnachtlicher Behaglichkeit geworden: Lichterketten. Kette drauf auf den Baum, Stromstecker rein – und gut isses. Kein bisschen Ärger an Heiligabend. Soweit die Legende. Dass die Realität eine andere ist, hat jetzt auch ein Kollege erfahren. »mehr
KREIS HASSBERGE
Verspätung als Geschäftsmodell
Das vorletzte Wochenende hängt uns immer noch nach. Meine Güte, ein Jahrhundert-Drama. Es fühlte sich an, als wären gleichzeitig der Euro untergegangen, der Papst und Angela Merkel zurückgetreten sowie der glorreiche FC Bayern München auf den letzten Platz abgerutscht. »mehr
KREIS HASSBERGE
Rot ist die Farbe des Nikolaus
Mein Gott, wie haben sich die Zeiten geändert. Lebkuchen und Zimtsterne gibt's schon im August. Das Christkind ist zum Weihnachtsmann mutiert und der heilige Nikolaus kommt als Santa Claus mit Rentieren dahergerauscht, als ob's keine schönen Hirsche mehr gäbe. Da ist geradezu beruhigend, dass zumindest der farbliche Grundton des Nikolaus gleich geblieben ist: Und der ist rot. »mehr
KREIS HASSBERGE
Friedhof der Kuscheltiere
Meine Waschmaschine ist kaputt. Nach 15 Jahren. Ich schaltete sie ein, und überall ging das Licht aus. Mit bösen Vorahnungen drehte ich die Sicherung wieder herein und versuchte es erneut. Wieder flog die Sicherung raus. Da wusste ich: Es gibt keine Hoffnung mehr. Also suchte ich im Internet nach einer Nachfolgerin – und stieß auf ein faszinierendes Modell, das mit einer Reihe von Sonderfunktionen aufwartet. Die Maschine hat Programme speziell für Sportschuhe, Kopfkissen, für Outdoor-Bekleidung – und sogar für Kuscheltiere! Das sagt mir zu. Ich habe nämlich schon schlechte Erfahrungen gemacht mit Stofftieren in der Waschmaschine. Mein Lieblingshase sah anschließend aus wie eine Ratte und ein Panther verwandelte sich nach dem Schleudergang in einen Chihuahua mit kreisrundem Haarausfall. Vielleicht ist es gar ein Wink des Schicksals, dass ich diesen Friedhof der Kuscheltiere nun gegen was Neues austauschen kann. »mehr
Her mit der Gelbwurst!
Viele haben diese Situation beim Metzger erlebt. Den Sprössling oder Enkel an der Wursttheke auf dem Arm. Das Kind blickt wie verhext auf die Verkäuferin, die dann endlich fragt: „Magst du eine Wurscht?“ Das „Ja“ kommt meist nicht über die Lippen, aber ein augenfälliges Nicken signalisiert Zustimmung. Die Gelbwurst ist ruckzuck weg. Natürlich steht bei jedem Besuch des Enkels Gelbwurst mit oder ohne Grün, am Stück oder im Naturdarm auf dem Tisch. Meine Frage „Magst du eine Wurscht“? wird von dem Fratz nicht einmal mit einem Lächeln quittiert. Wir Großeltern essen also die folgenden Tage Gelbwurst in allen Variationen. Doch beim nächsten Besuch des Enkels steht keine Gelbwurst auf dem Tisch. Wir bekommen kritisch zu hören: „Warum gibt es heute keine Gelbwurst?“ Diese Blöße geben wir uns nie wieder. Beim künftigen Stippvisiten des Enkel: Gelbwurst in allen Variationen. Wir werden vermutlich die nachfolgenden Tage Gelbwurst mit und ohne Grün, am Stück oder geschnitten, oder im Naturdarm vespern. Man lässt sich ja nichts nachsagen. »mehr
HOFHEIM
Lehrreiches aus dem Tierreich
Die Geschichte, die hier erzählt werden soll, spielt zwar im Tierreich, ist aber dennoch sehr lehrreich. Die geht so: Sitzt ein Spatz auf einem Baum, tut nichts und guckt dumm. Kommt ein anderer Spatz dazu und fragt: „Was machst du da?“ „Nichts tun und dumm gucken“, sagte der Spatz. Das gefällt dem Kollegen, und er setzt sich dazu. Wenig später kommt ein Kaninchen vorbei, sieht die beiden, stellt die gleiche Frage und bekommt die gleiche Antwort: „Nichts tun und dumm gucken.“ Das gefällt auch dem Kaninchen. Es setzt sich unter den Baum. Wenig später kommt ein Feldhase, schaut sich die drei an und wieder das gleiche Spiel. „Was macht ihr?“ „Nichts tun und dumm gucken.“ Auch der Hase macht mit. Jetzt sind es schon vier. Kommt ein Fuchs. Der schaut sich die Gesellschaft an, fragt, was er fragen muss. Aber bevor die anderen ihn informieren, schlägt er zu und das Kaninchen und der Hase sind nicht mehr. Die beiden Spatzen schon. Die schauen sich das Drama an, schütteln den Kopf und stellen fest: Nichts tun und dumm gucken kannst du dir halt nur in höherer Position leisten. – Also irgendwie hat das was. »mehr
MAROLDSWEISACH
Narren im Rathaus
Wenn im Rathaus von Maroldsweisach die närrische Regentschaft beginnt, kann das Prinzenpaar auf kompetente Ratgeber bauen. Darauf machte Bürgermeister Wilhelm Schneider beim Faschingsauftakt aufmerksam und betonte schmunzelnd, dass der Elferrat „Leute mit kommunalpolitischer Erfahrung“ in seinen Reihen hat – dazugehört auch das Gemeindeoberhaupt höchstselbst. »mehr
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KREIS HASSBERGE
Glatzenrechner
Viele Männer haben Angst davor, irgendwann einmal eine Glatze zu bekommen. Doch während es früher nur bedingt möglich war, den Zeitpunkt einer Glatzenbildung zu bestimmen, ist das seit einiger Zeit dank Internet anders: Unter dem Suchbegriff „Glatzenrechner“ landet man(n) auf der Homepage eines bekannten Shampooherstellers. Und binnen weniger Minuten ist klar, wann sich das geliebte Kopfhaar für immer von einem verabschiedet. Wie das geht? Ganz einfach: Die Fragen des „Glatzenrechners“ beantworten: Wie alt sind Sie? Wie viele Haare verlieren Sie am Tag? Wie weit sind Ihre Geheimratsecken schon fortgeschritten? Gibt es Glatzenträger in Ihrer Familie? Das in Sekundenschnelle ermittelte Ergebnis: „Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter von 57 Jahren eine Glatze bekommen.“ „Der Schock sitzt tief - doch nicht allzu lange, denn der „Glatzenrechner“ weiß Rat. Schnell ein Shampoo gegen Haarausfall kaufen und schon hat man der Glatze das entscheidende Schnippchen geschlagen. Und wir wissen nach diesem Angebot auch, warum der „Glatzenrechner“ ausgerechnet „Glatzenrechner“ heißt: Für den Hersteller des Anti-Haarausfall-Shampoos rechnet er sich bestimmt. »mehr
T-Shirt oder Wintermantel
Dass früher alles besser war, ist ein Märchen, dass vieles anders war, stimmt schon. Nehmen wir den Klimawandel, dessen Existenz inzwischen kaum noch einer bestreitet. »mehr
HOFHEIM
Niesende Männer
Wer Frauen verstehen will, muss hart und am besten Tag für Tag daran arbeiten. So könnte eine typische Arbeitswoche im Leben eines „Frauenverstehers“ aussehen. »mehr
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Baby-Galerie
Die Jüngsten
Hier begrüßen wir die jüngsten Bewohner des Landkreises Haßberge. »mehr
Hassgau-Blues
Zum Anhören
Eine Ode an den Haßgau - fast schon Kult. »mehr
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