Hasszwerge
HOFHEIM
Quoterei!
Ich höre, die SPD hat eine Quote für die Vergabe von Funktionen in der Partei beschlossen. Fünf Prozent der Führung sollte für Migranten reserviert werden. Toll! Aber nicht ein bisschen merkwürdig? Dabei ist der Zusatz interessant, dass bei Migranten bis in Großvaters Zeiten gerechnet werden darf oder muss? Warum eigentlich nur so weit zurück? Weil sonst vielleicht auch Nachkommen der Hugenotten, die zu Friedrichs Zeiten in Preußen Asyl fanden, ihren Nachkommen Ansprüche vererbt haben könnten? »mehr
HOFHEIM
2000 Lena-Wolken
Man kann endlich wieder aus dem Haus gehen. Der Eurovision Song Contest ist vorbei, und es zeigt sich, dass es tatsächlich ein Leben nach Lena gibt. Das war zuletzt äußerst fraglich, weil einem von allen Seiten „Taken By A Stranger“ derart um die Ohren gehauen wurde, dass es schon an Belästigung grenzte. »mehr
HOFHEIM
Mit dem Mai stimmt was nicht
Der Mai ist ja bekanntlich in unserer Fantasie alles andere als eine staubtrockene Angelegenheit. Denken wir an den Mai, dann läuft uns das Wasser im Munde zusammen, weil es dann Maibowle und Maibock gibt, weil wir den ersten Hopser in den nächstgelegenen Badesee machen können und weil überall Feste steigen, bei denen – wie es so schön heißt – für Speis und Trank bestens gesorgt ist. »mehr
HOFHEIM
Die Sache mit dem Weltfrieden
Wenn man die Menschen so fragt, was sie sich wünschen würden, wenn sie so richtig Gute-Fee-mäßig ein paar Wünsche frei hätten, dann hört man viel von Reichtum, Gesundheit und mancher, der nicht so ganz egoistisch denkt, wünscht sich vielleicht sogar den Weltfrieden. »mehr
HOFHEIM/LONDON
Königlicher Unfug
Als am Freitag in der Abtei von Westminster das ersehnte Jawort gesprochen wurde, waren es nicht nur die Hochzeitsglocken, die laut läuteten, sondern es sollten spätestens jetzt, so der Wunsch britischer Souvenirhändler, auch ihre Kassen hell klingeln. »mehr
HOFHEIM
Wie Grußworte niederschlagen
Der Begriff „Grußwort“ klingt eigentlich harmlos. Doch nahezu auf allen öffentlichen Feiern strapaziert diese nett im Programmheft verpackte Vokabel das Nervenkostüm der Gäste. Die Auswirkungen von langatmigen Auflistungen mehr oder weniger prominenter Gäste, prinzipiellen Ausführungen, Wiederholungen und Danksagungen sind mannigfaltig: Das reicht von störend bis hin zu ärgerlich, ja fast gesundheitsschädlich. »mehr
HOFHEIM
Das Geheimnis der Handtaschen
Begeben wir uns in den Klischee-Kampf und räumen ein wenig mit Vorurteilen auf. »mehr
HOFHEIM
Von wegen vom Eise befreit
Also, über das Wetter an Ostern kann man in diesem Jahr nicht maulen. Oder vielleicht doch: Wenn man Bauer ist, zum Beispiel Raps auf dem Acker stehen hat und auf Regen wartet. Ansonsten freute man sich über Ostern wie aus dem Bilderbuch: Sonne pur, warm und Strom und Bäche natürlich „vom Eise befreit“, wie der Dichterfürst in seinem Faust vor über 200 Jahren dichtete. »mehr
HOFHEIM
Osterhase und das Geheimnis
Nein, an den Osterhasen glauben die Experten mehrheitlich nicht mehr. Wäre auch ein bisschen seltsam in dem Alter, in dem die meisten der Herren an den Stammtischen sind. Aber irgendwann haben sie alle an ihn geglaubt und es war – im Nachhinein – eine wunderschöne Zeit. »mehr
HOFHEIM
Sonnige Ostertage
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche...“ So hat schon Johann Wolfgang von Goethe den Frühling in Verse gebracht. Und auch heute übt diese Jahreszeit immer noch einen echten Zauber auf die Menschen aus. Die Straßen bevölkern sich wieder, Bekannte treffen sich nach den einsamen Wintermonaten zu einem kleinen Plausch auf ihren Bänken bei milder Luft und Sonnenschein. »mehr
HOFHEIM
Warmer Anzug für das Unkraut
Kaum sind die letzten Schneemassen geschmolzen, die düsteren Tage den wärmenden Sonnenstrahlen gewichen und die ersten Farben in der Natur zu sehen, ist es auch schon wieder da: das Unkraut. »mehr
HOFHEIM
Manns-Bilder
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss! Toll! Aber was muss ein Mann eigentlich tun? Oder was darf er nicht tun? Einkaufen, gar mit einem kleinen, hübschen Korb, den eine befreundete Dame aus Ungarn mitgebracht hat? Die Frauen an der Kasse erinnern sich eher an diesen Korb als an mich, gestand eine. Und niemand wundert mehr sich über einen Mann, der alles Mögliche, sogar Windeln, einkauft. Hat sich da nicht viel verändert? Aber es gibt noch deutlichere Kennzeichen eines Wandels: Ich kenne einen jungen Mann, der zwei kleine Kinder versorgt, den ganzen Tag, und zwar so, dass man die Kleinen nur beneiden kann. Er hat wohl Elternauszeit genommen. Nur wenige sind erstaunt darüber. Das ist erfreulich. »mehr
HOFHEIM
Bauernregel selbst gemacht
April, April, der macht was er will. Diese alte Bauernregel stimmt zumindest in diesem Jahr nicht wirklich, denn bis jetzt macht der angeblich so launische Monat genau das, was wir wollen: Er verwöhnt uns mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen, und wenn die Vorhersagen der Wetterpropheten stimmen, wird sich daran auch so schnell nichts ändern. »mehr
HOFHEIM
Flucht zu den Unterhosen
Jahrelang fiel mir nicht auf, dass man ohne eine Taschenlampe nur ein halber Mann ist. Wofür braucht man denn heutzutage noch eine Taschenlampe? Als ich diese Frage meinem Freund M. stellte, erntete ich entsetzte Blick. „Was, wenn mal eine Woche der Strom ausfällt?“, wollte er von mir wissen. „Außerdem“, fuhr er fort, „steckt das doch in jedem Mann: Wir sind für das Licht in den dunklen Höhlen zuständig!“ »mehr
HOFHEIM
Sicher ist sicher
Was ist schon sicher in unserem schönen Land? Die friedliche Nutzung der Atomkraft galt bisher als so sicher „wie das Amen in der Kirche“, im Moment ist sie eher nur noch so sicher wie unsere Rente und keiner möchte beschwören, dass sie nicht vielleicht im Fall der Fälle „todsicher“ sein würde. »mehr
HOFHEIM
Gestaute Sinnkrise
Es wird ja oft viel darüber diskutiert, wie denn nun ein moderner Mann genau sein soll. Der harte Kerl? Nicht mehr erwünscht, das Raubein hat ausgedient. »mehr
HOFHEIM
Ein Parfüm wie ein Vulkan
Frauen können manchmal so . . . so . . . na ja, eben so sein, wie bei diesem kleinen Gespräch: Beste Freundin eins: „Wären wir noch beste Freundinnen, wenn ich mit Deinem Mann schlafen würde?“ Beste Freundin zwei: „Nein!“ Beste Freundin eins: „Aber wir wären einfach noch so Freundinnen?“ Beste Freundin zwei: „Nein!“ Beste Freundin eins: „Wären wir also Feindinnen?“ Beste Freundin zwei: „Nein!“ Beste Freundin eins: „Herrje, was wären wir dann?“ Beste Freundin zwei: „Wir wären quitt!“ »mehr
HOFHEIM
Kaufe zwei und bezahle 500
Sicher haben Sie auch schon mal genau zwei 60er Nägel gebraucht, mussten dann eine 500er-Packung kaufen und die restlichen 498 fristen seither ein friedliches Dasein in der hintersten Ecke des Werkzeugregals. Reißnägel, Zahnstocher, Streichhölzer, Schrauben und Muttern, Servietten und Taschentücher, Briefpapier, Backpulver und tausend andere Dinge gibt es nur mindestens im Doppelpack, meistens im Zehnerpack und schlimmstenfalls nur dreistellig. Versuchen Sie mal, eine Zigarette einzeln zu kaufen. Die Glimmstengel gibt's nur im Päckchen – und die wurden im Lauf ihrer Evolution immer größer. »mehr
HOFHEIM
Zeit schenken
Gestern im Büro. Der Kollege zeigt Großmut: „Ich hab gerade Zeit, wo gibt's nichts zu tun?“ Die Szene ist ähnlich schön wie das, was wir kürzlich auf dem Fußballplatz erleben durften: „Haben Sie drei Sekunden Zeit?“, fragte ein aufgebrachter Zuschauer den Schiedsrichter nach dem Spiel. Dieser nickte. Darauf der Zuschauer: „Dann erzählen sie mir doch mal alles, was sie über Fußball wissen!“ »mehr
HOFHEIM
Schlaglöcher in der Ausbildung
Rums – schon wieder ein Schlagloch. Diese finden sich ja momentan wirklich überall, ob innerhalb der Ortschaft oder außerhalb, auf der Landstraße oder der Autobahn. Vermutlich sind deshalb so viele Autofahrer im Slalom unterwegs, dass sie den Damen und Herren beim „Super G“ fast Konkurrenz machen könnten. Jetzt glauben Sie, der strenge Winter sei schuld und wir haben die Löcher Schnee, Eis und Frost zu verdanken. »mehr
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Die Jüngsten
Hier begrüßen wir die jüngsten Bewohner des Landkreises Haßberge. »mehr
Hassgau-Blues
Zum Anhören
Eine Ode an den Haßgau - fast schon Kult. »mehr
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