publiziert: 14.11.2011 16:01 Uhr
aktualisiert: 14.11.2011 16:11 Uhr
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„Unsere Region steht gut da“

Über 80 Bürger und Mandatsträger besuchen Veranstaltung zur regionalen Entwicklung

Die Schwerpunkte der regionalen Entwicklung in den kommenden Monaten wurden bei einer Regionalkonferenz diskutiert. Über 80 interessierte Bürger und Mandatsträger waren zur Konferenz gekommen und beschäftigten sich mit den Themen Netzwerk Kitzinger Gartenland, Balanceakt Familie und Beruf, Erneuerbare Energien und Tourismus sowie Wandern im Kitzinger Land.

Landrätin Tamara Bischof betonte: „Unsere Region steht gut da“, verband diese Feststellung aber mit der Bitte, sich nicht darauf auszuruhen, sondern weiterhin Vorschläge einzubringen, wie es im Presseschreiben heißt. Auf fruchtbaren Boden fiel diese Bitte unter anderem beim anschließenden Treffen des Netzwerks Kitzinger Gartenland. Dort wurde zusammen mit Hilmar Hein von der kleinen Gartenschau Natur in Kitzingen (NIK) die Idee eines Regionalmarktes auf dem Gelände der Gartenschau geboren. Im Herbst 2012 soll der Markt stattfinden, bei dem nur Produkte aus der Region angeboten werden sollen.

Energiekonzept für den Landkreis

Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Netzwerks werden in den kommenden Monaten die historischen Gärten sowie die Grabengärten in Mainbernheim sein. Im Bezug auf erneuerbare Energien und Tourismus stellten Sebastian Dürr und Hannes Bürckmann vom Büro Neulandplus ihre Arbeit am Energiekonzept für den Landkreis vor und zeigten Chancen der Verbindung von erneuerbaren Energien und Tourismus auf. So könne man unter anderem regenerative Energien zum Beispiel in das so genannte Movelo-Konzept einbinden, die E-Bikes mit „grünem“ Strom aufladen und Themen-Touren zu erneuerbaren Energien ausarbeiten.

Touristiker aus dem Publikum stellten fest, dass es bisher so gut wie keine Anfragen bezüglich vermeintlich störender Windräder gegeben habe, jedoch regelmäßig wegen der gut sichtbaren Wolke vom Kernkraftwerk Grafenrheinfeld.

Über den Stand des Wander-Konzepts informierte Regionalmanagerin Simone Göbel. „Wandern erlebt gerade einen absoluten Boom“, betonte sie und erklärte, dass es in Deutschland 39,8 Millionen aktive und bekennende Wanderer gebe, die insgesamt rund 378 Millionen Wanderungen im Jahr absolvieren. Das Kitzinger Land habe hier schon einiges zu bieten.

Beschilderung für Wanderwege

„Nach der Bestandsaufnahme geht es um ein Konzept mit der Auswahl von Wegen, Überlegungen zu einer einheitlichen Beschilderung und einer Wanderkarte“, blickte die Regionalmanagerin in die Zukunft.

Simone Göbel gab darüber hinaus noch im Modul „Balanceakt Familie und Beruf“ einen Überblick über ihre Qualifizierung „work-life-competence“ bei der Bertelsmann Stiftung, Regionalmanagerin Maja Schmidt berichtete über den Stand der Leader-Förderung.

zis
    
    

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