aktualisiert: 08.02.2012 15:49 Uhr
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KITZINGEN
36 weitere Plätze für Wohnmobile geplant
Erweiterung des Platzes soll bis April fertig sein
Der schon mehrfach ausgezeichnete Wohnmobilstellplatz am Main in Kitzingen mit seinen derzeit 30 Stellplätzen soll erweitert werden. Auf einer Fläche nördlich der Nordbrücke sind weitere 36 Abstellmöglichkeiten geplant.
Die Erweiterung des Platzes ist Thema im Finanzausschuss, der sich an diesem Donnerstag, 9. Februar, um 18 Uhr im Rathaus trifft. Im Vorfeld der Kleinen Gartenschau 2011 war der Kitzinger Wohnmobilplatz vom Bleichwasen in Richtung Norden zwischen Main und Bayernplatz verlegt worden. Der Platz wird sehr gut angenommen und an manchen Wochenenden stehen die Wohnmobile nicht nur auf den vorgesehenen Stellplätzen, sondern besetzen auch die Wiesen nördlich der Nordbrücke. Genau in diesem Bereich sollen die 36 neuen Stellplätze entstehen.
Bevor gebaut werden kann, muss die Stadt einen Bauantrag stellen, heißt es in einer Information zur Sitzung. In diesem Verfahren werden dann die Fachbehörden von Naturschutz und Wasserrecht zu Wort kommen. Wie es heißt, werde das Vorhaben nach ersten Abstimmungsgesprächen von den Fachbehörden nicht abgelehnt. Es werde allerdings Auflagen geben. Da mit der Erweiterung in die Grün- und Auenflächen eingegriffen werde, müsse ein Ausgleich geschaffen werden. Möglich wäre dies durch eine Aufwertung des nördlich der Fläche verlaufenden Rodenbaches. Auch die fünf Pappeln, die für das Vorhaben gefällt werden müssten, müssen Alternativen gefunden werden. Geplant sei, die Fahr- und Stellplatzflächen wasserdurchlässig zu bauen.
Nach der jetzigen Planung sollen noch im Februar die Bäume gerodet werden. Danach könnten je nach Wetterlage die Tiefbauarbeiten beginnen. Anfang April 2012 soll der erweiterte Platz in Betrieb gehen.
Weitere Themen im Ausschuss:
• Kostenaufstellung zum Bau der neuen Brücke über den Main auf die Mondseeinsel;
• Zuschussantrag des Caritasverbands für das Projekt „Demenz-Servicestelle Kitzingen“. Der Verband will eine Anlauf- und Beratungsstelle für von Demenz betroffene (rund 1240 Menschen im Landkreis Kitzingen) und ihre Angehörigen starten. Die Stadt soll laut Antrag mit 5000 Euro in den Jahren 2012 und 2013 dabei sein.
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