publiziert: 13.05.2009 16:36 Uhr
aktualisiert: 14.05.2009 08:05 Uhr
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80-Millionen-Euro-Baustelle: Anschlussstelle Biebelried

a3, biebelrieder kreuz, autobahnausbau, anschlussstelle rottendorf, autobahndirektion nordbayern
  • Der Blick auf die Anschlussstelle Biebelried von Nürnberg kommend.
    FOTOs Frank Weichhan
  • Links (in Fahrtrichtung Würzburg) kommt Erde weg, rechts (Richtung Nürnberg) wird aufgeschüttet.
  • Die Anschlussstelle Biebelried von Würzburg kommend. Ganz oben das Biebelrieder Kreuz.
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3 Bilder

Erdbauarbeiten. Klingt wenig aufregend. Spannender wird die Sache, wenn ein paar Zahlen ins Spiel kommen: 110 000 Tonnen Fels, 180 000 Kubikmeter Erde. Damit sind wir auch schon mittendrin in der größten Baustelle im Landkreis: dem Ausbau der A 3 rund ums Biebelrieder Kreuz sowie dem Umbau der Anschlussstelle Biebelried/Rottendorf.

Los ging das Mammut-Projekt vor zwei Jahren. Es war kurz nach der Übergabe der Biebelrieder Ortsumgehung im Juni 2007. Sozusagen als Vorspiel wurde damit begonnen, drei Brücken zu verbreitern. Darunter auch die künftig zehnspurige Hauptbrücke über die B 8. Weil allerdings der Biebelrieder Boden so ziemlich das genaue Gegenteil von dem ist, was sich ein Brückenbauer wünscht, war die Aktion entsprechend aufwendig: Bis zu 18 Meter tiefe Pfeiler mussten in die Erde gebohrt werden.

Mit Beginn der Erdarbeiten in diesem Frühjahr für die Erweiterung der Fahrbahnen herrscht rund um die Anschlussstelle Hochbetrieb: Laster an Laster, es wird gebaggert und planiert und getan und gemacht. Um zu sehen, was genau passiert, nähern wir uns auf der A 3 von Würzburg aus der Baustelle: Zwischen der Anschlussstelle und dem Kreuz muss linker Hand für die künftige zusätzliche Fahrbahn ein Hang abgetragen werden.

Der Zufall will es, dass für die neue Fahrbahn auf der rechten Seite viel aufgefüllt werden muss, um auf die Höhe der bestehenden Autobahn zu kommen. Was bedeutet, dass 180 000 Kubikmeter Erde von links nach rechts gekarrt werden müssen. Weil Aufschütten allein nicht reicht und die Geschichte so hoch kompliziert ist, dass zwei Labors ständig die Bodenbeschaffenheit kontrollieren und analysieren, sind zur Stabilisierung zudem noch 110 000 Tonnen Fels nötig, der aus einem Steinbruch bei Retzbach stammt.

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Von unserem Redaktionsmitglied Frank Weichhan
    
    

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