aktualisiert: 05.02.2012 17:16 Uhr
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ASTHEIM
Der Feuerwehr eine „Superarbeit“ bescheinigt
Kommandanten-Duo bleibt im Amt
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Vorbildlicher Feuerwehrmann: Eberhard Gündert wurde in der Hauptversammlung der Feuerwehr Astheim für seine 40-jährige, aktive Dienstzeit von Landrätin Tamara Bischof geehrt.
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Neue Führungsmannschaft: Sie leiten künftig die Geschicke der Feuerwehr Astheim (von links): Bürgermeister Peter Kornell, Erster Kommandant Ralf Drescher, Vorsitzende Dagmar Manger, Stellvertreter Uwe Niedermeier, Anna Dusoldt und Alexander Drescher. Es fehlt Karina Walter.Foto: Walter Braun
Bei der Feuerwehr in Astheim wird hervorragende Jugendarbeit geleistet. Deutlich wurde das in der gut besuchten Hauptversammlung, die auch im Zeichen von Neuwahlen stand. Unter der Regie von Bürgermeister Peter Kornell wurden Ralf Drescher als Kommandant und Alexander Drescher als dessen Stellvertreter einstimmig wiedergewählt.
Änderungen in der Führung erbrachten die Neuwahlen beim Feuerwehrverein. Zum Nachfolger von Georg Erhard, der achtzehn Jahre mit an der Spitze stand und nicht mehr kandidierte, wählten die Mitglieder Dagmar Manger. Ihr Stellvertreter heißt Uwe Niedermeier, die schriftlichen Arbeiten erledigt Anna Dusoldt und die Kasse verwaltet Karina Walter. Als Beisitzer fungieren Dominik Fleischmann und Georg Erhard, während Reinhard Zwicker und Raimund Rösner auch künftig das Amt als Kassenprüfer wahrnehmen werden.
Bürgermeister Kornell dankte dem bisherigen Vorstand für seinen Einsatz. Im Namen des Feuerwehrvereins überreichte die neu gewählte Vorsitzende Dagmar Manger an die scheidenden Georg Erhard (18 Jahre Vorsitzender oder Stellvertreter), Bernhard Wagenhäuser (18 Jahre Schriftführer) und Richard Erhard (zwölf Jahre Schatzmeister) Präsente.
Eingangs der Zusammenkunft blendete Vorsitzender Georg Erhard auf eine Reihe von Veranstaltungen zurück. Vor allem für das Astheimer Weinfest, hier ist der Feuerwehrverein federführend, werden laut Erhard dringend Helfer benötigt. Kommandant Ralf Drescher berichtete von zahlreichen Schulungen und Übungen. Auch von Einsätzen blieb die Feuerwehr Astheim keineswegs verschont. Hierbei erinnerte Drescher unter anderem an den Motorrad-Unfall zwischen Astheim und Escherndorf oder den Verkehrsunfall auf der Staatsstraße im Bereich der Vogelsburg.
Jugendwart Thomas Flößer freute sich über den Zugang von „zehn Neueinsteigern“. Derzeit umfasst die Jugendwehr 17 Aktive, darunter sind fünf Mädchen. In seinem Rückblick verwies er auf zahlreiche Aktivitäten. Unter anderem erinnerte er an die Funkausbildung und an die Teilnahme des Jugend-Zeltlagers in Geiselwind. Seine 18-jährige Amtszeit nahm Georg Erhard zum Anlass, um noch einmal auf wichtige Stationen zurückzublicken.
„Ihr seid in Astheim bestens aufgestellt“, lobte Landrätin Tamara Bischof die 60 Mann starke Feuerwehr. Sie stellte insbesondere „die sehr gute Jugendarbeit“ heraus, lobte aber auch die Führungsarbeit. Ihr stimmte Kreisbrandinspektor Norbert Kempf zu, der die Nachwuchsarbeit als „eine Supersache“ bezeichnete.
Ohne Gegenstimme angenommen wurde schließlich die Änderung der Vereinssatzung. Im Wesentlichen ging es hierbei um zwei Punkte: Zum einen um die Aufstockung des Vorstandes um zwei Beisitzer und zum anderen können künftig nicht nur in Astheim bzw. im VG-Bereich lebende Personen der Feuerwehr Astheim beitreten.
Den Kassenbericht erstattete Richard Erhard. Ihm wurde seitens des Prüfers Reinhard Zwicker eine ordnungsgemäße Belegführung attestiert.
Für 40-jährige aktive Dienstzeit geehrt wurde Eberhard Gündert, der aus den Händen von Landrätin Tamara Bischof das Feuerwehr-Ehrenzeichen entgegen nehmen konnte. Des Weiteren präsentierte Georg Erhard die sanierte Vereinsfahne. Sie wurde auf einer Seite komplett erneuert. Die Kosten belaufen sich auf etwa 4000 Euro.
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