aktualisiert: 07.02.2012 17:26 Uhr
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Frühstück: Warum Fasching männlich ist
Wie heißt Karneval auf arabisch? Na? Ist doch einfach: Allemalachen!
Ein Brüller! Sie sehen: Die Welle der Begeisterung schwappt über das Narrenschiff, das gerade durch die Redaktionsflure treibt. Wer mitfährt, erlebt ein Feuerwerk der guten Laune. Und zur Krönung turnen Senioren-, Männer- und Nachwuchsgarden übers Deck.
Allemalachen! Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse . . . und die Polonaise . . . geht ganz schön weit . . .bis nach Wiesentheid. Dort fanden sich am Wochenende 700 haltlose Frauen zusammen, um in der Steigerwaldhalle Weiberfasching zu feiern. Wobei im Kollegenkreis die Frage auftauchte, wie es kam, dass ausgerechnet ein Mann als Berichterstatter losgeschickt wurde. Und ob es dem Mitarbeiter inzwischen wieder gut geht?
Wie sich beim Lesen der Geschichte herausstellte, waren Männer bei dem Weiberfasching durchaus erwünscht – zum Arbeiten. Als Beleuchter. Als Bedienung. Zur Belustigung als Männerballett auf der Bühne.
Was wir den Mädels von Herzen gönnen. Es ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass Fasching in erster Linie eine zutiefst männliche Angelegenheit ist. Das hat historische Gründe, die weit in die Menschheitsgeschichte zurückreichen. Es ist nämlich so, dass im Fasching jeder Mann das Recht hat, so lächerlich zu sein, wie seine Frau ihn sonst macht.
Allemalachen!
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