aktualisiert: 06.02.2012 15:19 Uhr
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WIESENBRONN
Heizkosten machen SV Sorgen
SV Wiesenbronn erlebt ein finanziell und sportlich erfolgreiches Jahr und muss investieren
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Neuer Vorstand: Norbert Kahl hängt eine Amtsperiode als Vorsitzender des SV Wiesenbronn an, genauso wie der stellvertretende Vorsitzende Fritz Fröhlich und dritter Vorsitzender Theo Paul. Schriftführerin ist Martina Birth und der neue Kassier des Sportvereins heißt Jochen Freithaler (von links).
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Ehrenurkunde überreicht: Norbert Kahl ehrt Berta Müller für 35-jährige Mitgliedschaft beim SV Wiesenbronn und ihrem Engagement in der Grillbude.FOTOS: HARTMUT HESS
Auch dem Sportverein Wiesenbronn (SVW) drücken enorme Energiekosten für sein Sportheim. Daneben bereitete die personelle Vorbereitung der Neuwahlen zur Hauptversammlung etwas Sorgenfalten: Die Fußballer stehen derzeit ohne Abteilungsleiter da, woran auch mahnende Worte der Verantwortlichen nichts änderten.
Vorsitzender Norbert Kahl stellte sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung, wie auch stellvertretender Vorsitzender Fritz Fröhlich und dritter Vorsitzender Theo Paul. Die Nachfolge von Heike Klein trat der neue Kassier Jochen Freithaler an, seine Arbeit prüfen die Revisoren Elisabeth Paul, Manfred Paul und Doris Paul. Die Schriftführerin heißt weiterhin Martina Birth.
Die Abteilungen führen Carolin Trautmann (Tanzsport), Angelika Klein (Gymnastik) und Walter Busch (Tischtennis). Fritz Ackermann wird die Fußballabteilung kommissarisch bis zum Rundenende leiten.
Einiges bewegt
„Es waren bewegte drei Jahre“, meinte Norbert Kahl mit Blick auf die Amtszeit an der Vorstandsspitze nach der Ära des vorherigen Vereinschefs Manfred Paul. Norbert Kahl ging auf Termine ein. „2011 war finanziell und sportlich ein erfolgreiches Jahr“, betonte der Vorsitzende. Eine Besonderheit erfreute: der SVW belegte in Kooperation mit dem Kindergarten beim bundesweiten Zukunftspreis der Deutschen Sportjugend den dritten Platz.
Norbert Kahl lobte das langjährige Vorstandsmitglied Dora Stapf, die der Verein nur ungern ziehen lasse. Sie war über lange Jahre in vielerlei Funktionen tätig. Er dankte auch Heike und Bernd Klein, die ausgestiegen sind, für ihren langjährigen Einsatz.
Nach Schilderung des Vorsitzenden müsse der Verein daran gehen, seine Zukunft zu sichern, indem Energiekosten reduziert werden müssen. Dazu wird eine größere Investition am Sportheim notwendig, da alte Fenster und nicht ausreichende Isolierungen dringenden Handlungsbedarf nach sich ziehen. Norbert Kahl gab auch den Kassenbericht und die Ausgaben-Analyse bekannt. Demnach machen die Kosten für Strom und Heizung 40 Prozent aller Aufwendungen aus. „Hier müssen wir besser werden, sonst sehe ich schwarz für die Zukunft.“ Manfred Paul und Elisabeth Paul nahmen die Kassenprüfung vor und machten keine Einwände geltend.
„Ich bewundere alle, die sportlich aktiv sind und danke allen, die im Verein engagiert sind“, sagte Bürgermeisterin Doris Paul. Sie hoffte für den größten Verein im Ort, dass sich bald ein Fußball-Abteilungsleiter findet und sicherte zu, dass der Gemeinderat ein offenes Ohr haben werde, wenn der Verein wichtige Investitionen tätigen müsse.
Verstärkung aus Rüdenhausen
Fritz Ackermann berichtete für die Abteilung Fußball, dass der SVW nur durch einige neue Leute aus Rüdenhausen wieder eine Mannschaft ins Rennen schicken konnte. Trainer Markus Hartsch könne kommende Runde wieder mit mehr Kickern planen. Fußballer-Urgestein Harald Hader dankte Ackermann, der als Feuerwehrmann eingesprungen war. „Mich ärgert es, wenn unterm Jahr Posten einfach abgegeben werden“, sagte Hader und kündigte an, dass die Mannschaft abgemeldet werde, wenn sich bis März kein Abteilungsleiter findet.
Tanzsport als Aushängeschild
Wie Carolin Trautmann ausführte, hat die Tanzsportabteilung 36 Aktive. Der SVW errang Erfolge bis zu bayerischen Meisterschaften. Elisabeth Paul von der Tischtennis-Abteilung fand es „jammerschade, dass von den Abiturienten keiner mehr weiter bei uns spielen konnte“. Dora Stapf musste konstatieren, dass die Kinderturngruppe ausgelöst wurde, da Eltern nicht bereit waren, sich einzubringen. Dank Angelika Klein kann wenigstens die Gymnastikgruppe weiter bestehen.
Die Zuverlässigkeit in Person
Schnell über die Bühne gingen die Ehrungen, da außer Berta Müller kein anderer zu Ehrender anwesend war. Norbert Kahl bezeichnete Berta Müller als „unsere zuverlässige Frau in der Grillbude“ und überreichte ihr nach 35 Jahren Vereinstreue die Ehrenadel in Gold. Ebenfalls die Vereinsehrennadel in Gold bekommen Walter Schenk (40 Jahre beim SV) und Hermann Dümmler (35). Die Ehrennadel in Silber vergibt der Verein nach 25-jähriger Mitgliedschaft an Marga Rammling und Elmar Rammling.
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