publiziert: 09.02.2012 12:00 Uhr
aktualisiert: 09.02.2012 15:34 Uhr
aktualisiert: 09.02.2012 15:34 Uhr
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MAINSTOCKHEIM
Lkw fährt nach Unfall weiter und wird von Autofahrern gestoppt
Verkehrsteilnehmer halten Unfallverursacher in Rastanlage an
Einigen Autofahrern ist es zu verdanken, dass ein geflüchteter Unfallverursacher nicht unbekannt blieb. Der Fahrer eines Sattelzugs verursachte am Biebelrieder Kreuz bei Mainstockheim (Lkr. Kitzingen) einen Verkehrsunfall mit einem Pkw und fuhr weiter ohne anzuhalten. Bei dem Unfall wurde die Pkw-Fahrerin leicht verletzt und ein Schaden von etwa 8.000 Euro verursacht.
Gegen 19.30 Uhr fuhr der Sattelzug laut Polizeibericht auf dem rechten Fahrstreifen der A 3 in Richtung Frankfurt. Um einem anderen Sattelzug das Einfahren von der A 7 zu erleichtern, wechselte er nach links. Dabei beachtete er eine dort nachfolgende Opelfahrerin nicht, so dass diese auf das Heck seines Aufliegers prallte. Der Lkw-Fahrer verringerte nach Zeugenaussagen kurz seine Geschwindigkeit, fuhr dann aber einfach weiter.
Mehrere Pkw-Fahrer nahmen nach den Erkenntnissen der Autobahnpolizei sofort die Verfolgung des geflüchteten Lastzuges auf und konnten den Fahrer zum Anhalten an der nächsten Rastanlage bewegen. Bei der Unfallaufnahme erklärte der 57-Jährige der Polizei gegenüber, den Unfall nicht bemerkt zu haben.
Die 29-jährige Opel-Fahrerin wurde zur ambulanten Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Ihr Pkw musste abgeschleppt werden.
Gegen den Kraftfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Gegen 19.30 Uhr fuhr der Sattelzug laut Polizeibericht auf dem rechten Fahrstreifen der A 3 in Richtung Frankfurt. Um einem anderen Sattelzug das Einfahren von der A 7 zu erleichtern, wechselte er nach links. Dabei beachtete er eine dort nachfolgende Opelfahrerin nicht, so dass diese auf das Heck seines Aufliegers prallte. Der Lkw-Fahrer verringerte nach Zeugenaussagen kurz seine Geschwindigkeit, fuhr dann aber einfach weiter.
Mehrere Pkw-Fahrer nahmen nach den Erkenntnissen der Autobahnpolizei sofort die Verfolgung des geflüchteten Lastzuges auf und konnten den Fahrer zum Anhalten an der nächsten Rastanlage bewegen. Bei der Unfallaufnahme erklärte der 57-Jährige der Polizei gegenüber, den Unfall nicht bemerkt zu haben.
Die 29-jährige Opel-Fahrerin wurde zur ambulanten Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Ihr Pkw musste abgeschleppt werden.
Gegen den Kraftfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
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»Alle 13 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
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mufftie (509 Kommentare) am 09.02.2012 20:54
Es wäre einen Versuch wert?Vorweg! Ich bin schon LKW gefahren und tue es noch ab und zu Freight - Liner 22,5 m lang (Sondergenehmigung).Wenn man älter wird, denkt man auch manchmal vernünftiger, vor 20 Jahren hätte mir damit keiner kommen dürfen. Es wäre doch tatsächlich mal einen Versuch wert, in einen bestimmten Bundesland es mal auszuprobieren, für LKW generelles Überholverbot und für PKW Höchstgeschwindigkeit 130 kmh. Im Endeffekt wird keiner von beiden bei einen Ziel von Würzburg bis Kufstein, mehr wie 15 Minuten verlieren? Und wegen 15 Min. immer so ein hohes Risiko einzugehen, das lohnt sich wahrscheinlich nicht. Oft sind in der Überholgeschwindigkeit von LKW nicht mehr Unterschied wie 3 Kmh das aber für den fließenden Verkehr enorme Folgen haben kann. Jeder kennt dann die sogenannten Elefantenrennen. Umgedreht auch die PKW die kurzfristig mal 180 - 200 kmh erreichen, in der Endrechnung hat auch er nicht mehr wie diese 15 Min heraus geholt, aber mit einen sehr hohen Risiko. Ich denke durchaus, das man den "Jagdtrieb" mal vergessen soll (denn nichts anderes ist das) und sich mal so ein Modell einfallen lassen sollte. Herr Ramsauer ist ja zur Zeit dabei alles umzukrempeln, vielleicht erreicht ihn auch mal so ein Gedanke. Wenn es nicht funktioniert, kann man ja den Test in diesem Bundesland wieder aufheben! |
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schlaubischlumpf (43 Kommentare) am 09.02.2012 22:50
... generell nicht schlecht ...aber, was machen, mit den Wohnwagenfahrern, mit den PKW-Schnarrhaken, die nicht wissen, dass Höchstgeschwindigkeit soweit es der Verkehr zulässt, auch Mindestgeschwindigkeit ist und die unverschämten bzw. hirnlosen Rechtüberholer. Das führen von Fahrzeugen auf der Autobahn sollte wirklich in regelmäßigen Abständen gelehrt bzw. geprüft werden. Die Autobahnen wären dann schön frei.
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mufftie (509 Kommentare) am 10.02.2012 08:25
wennWenn nötig müssen die sich dem Überholverbot anpassen. Das läßt sich lösen. |
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adlerhorst48 (3 Kommentare) am 09.02.2012 16:03
Profis am Werkich ware jahrelang im AD PKW unterweg. Monatlicher Fahrkilometer ca. 5000 km,Man sollte die LKW Fahrer nicht über einen Kamm scheren. Fakt ist aber, dass diese bedingt durch die größe Ihres Fahrzeuge einen gewissen Vorteil haben und diesen auch versuchen auszunutzen. Vielleicht auch nachvollziebar. Ein allgemeines tolerien des anderen wäre sinnvoll. Nicht einfach ausscheren, passiert schon nichts. Sondern den nachfolgenden Verkehr etwas sorgfältiger beobachten. Im derzeitigen Straßenverkehr wäre ein Miteinander wertvoller als ein Gegeneinander. Wie brauchen auch die Brummis. Aber die Brummis auch uns. Viele Brummifahrer fahren auch privat Auto. Dann sieht das wieder anders aus. Helft Euch gegenseitig, das ist besser als sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. |
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schlaubischlumpf (43 Kommentare) am 09.02.2012 12:44
... es ist immer das Selbe ...wir Brummifahrer halten "zam", egal wieviele PkW's von hinten kommen. Unsere Stoßstange fängt das schon ab.Die durchgezogenen Linien an den Einfahrten, die bereits auf einigen Autobahnen zu finden sind, machen echt Sinn. Dann wird wenigsten dieser Eine Blödsinn der Brummis unterbunden. Schönen Gruss, von einem, der oft auf der Autobahn fährt - mit PKW. |
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