publiziert: 22.05.2009 15:11 Uhr
aktualisiert: 22.05.2009 15:38 Uhr
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Polit-Prominenz beim Drei-Franken-Treffen

Einig, frank, frei und selbstbewusst: So beschreibt Barbara Stamm die Franken

Noch nie gab es so viele Besucher, die sich am Himmelfahrtstag rund um den Drei–Franken-Stein bei Geiselwind versammelten, um fränkische CSU-Politiker zu sehen und zu hören.

  • Was Michael Glos, CSU-Bezirksvorsitzender und bis Februar Bundesminister, vor rund 15 Jahren als Wanderung mit Politikerkollegen begann, hat sich zu einem fränkisch-politischen Gipfeltreffen am Grenzstein der drei fränkischen Regierungsbezirke entwickelt. Reichlich nutzen auch „normale Bürger“ die Gelegenheit, mit den Politikern zu sprechen.MONIKA CABOLET
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Vieles, was Rang und Namen in der fränkischen CSU hat, war versammelt. Viele waren zum wiederholten Mal dabei, wie der Initiator des Treffens, der Bezirksvorsitzende Michael Glos, Innenminister Joachim Herrmann, Europaparlamentarierin Anja Weisgerber, der ehemalige Staatsminister Eberhard Sinner, um nur einige zu nennen.

 

    
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Drei-Franken-Stein II
Drei-Franken-Stein II
Drei-Franken-Stein II
Drei-Franken-Stein II
Drei-Franken-Treffen 2
GEISELWIND
21. 05. 2009
    


    
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Drei-Franken-Treffen
Drei-Franken-Treffen
Drei-Franken-Treffen
Drei-Franken-Treffen
Drei-Franken-Treffen 1
GEISELWIND
21. 05. 2009
    


Manche kamen am Donnerstag zum ersten Mal zum Symbol der fränkischen Einheit, wie Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Europaparlamentskandidatin Monika Hohlmeier und der Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Festrednerin Barbara Stamm sprach vielen aus dem Herzen, als sie die Franken trotz ihrer Vielfalt als „einig, frank und frei und selbstbewusst“ beschrieb.

Im Mittelpunkt des Interesses stand einer der jüngsten Politiker, Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der mit viel Beifall von den rund 800 Gästen begrüßt wurde. „Mit großer Freude bin ich gottlob endlich wieder daheim in Franken“, begann Guttenberg seine Grußworte und legte die Krawatte ab. Er formulierte wortgewandt und zeigte humorvoll auf fränkische Eigenheiten und Stärken hin. Er erinnerte daran, dass man Politik zunächst als Dienstleistung begreifen müsse, was bedeute zu dienen und zu leisten.

In seiner kurzen Rede ging er auch mit ein paar Sätzen auf die weltwirtschaftliche Lage ein, machte deutlich, dass man sich in „außerordentlich schwierigen Zeiten“ befinde, in denen Ausnahmehandeln nötig sei. Unterstützt werden müsse der Mittelstand wie die Großen, aber nach vernünftigen Prinzipien. Der Minister nahm auch die Transparente und Plakate rund um den Drei-Franken- Stein zur Kenntnis, mit denen Landwirte, Milchbauern und Nationalparkgegner auf sich und ihre Belange aufmerksam machten. Zu anstehenden Entscheidungen sagte er: „Ich werde in den nächsten Wochen schwer geprügelt werden, aber das hält der Franke aus.“ Und damit war er wieder beim fränkischen Stolz, Selbstverständnis und Selbstbewusstsein, das die Franken im Zentrum Europas seiner Ansicht nach noch mehr zeigen sollten.

Im Anschluss an die Kundgebung zeigten die Politiker ihre Gesprächsbereitschaft und suchten den Kontakt zu den Menschen.

Von unserer Mitarbeiterin MONIKA CABOLET
    
    

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