publiziert: 13.12.2011 16:37 Uhr
aktualisiert: 13.12.2011 17:08 Uhr
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Sommerach will Energie wachsen lassen

Plantagen für Hackschnitzelproduktion geplant - Informationsabend am Donnerstag
  • Brennstoff vom Acker: Pappelernte zur Hackschnitzelproduktion.
    Foto: Baumann
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„Aus der Region – für die Region“ lautet ein Grundsatz der Bioenergiedorf Sommerach eG, der bereits vor den Baumaßnahmen für die Energieversorgung des Winzerdorfes Realität werden soll.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, soll ein Teil der für die Hackschnitzelherstellung erforderlichen Bäume auf sogenannten Kurzumtriebsplantagen (KUP) auf wenig oder gar nicht benutzten Flächen der Sommeracher Gemarkung wachsen. Kurzumtriebsplantagen stehen für den landwirtschaftlichen Anbau von Bäumen auf Ackerflächen zur Erzeugung von Holzhackschnitzeln für die energetische Verwendung.

In einer Auftakt-Veranstaltung am Donnerstag, 15. Dezember, um 18 Uhr im Sportheim Sommerach stellt Wolfgang Kudlich von der Wald21-GmbH den Anbau, die Aufzucht und die Ernte solcher Energiewälder vor. Ist eine Fläche für den Energiewald geeignet? Welche Baumart kommt in Frage? Worauf ist bei Anbau und Pflege zu achten? Was kostet mich der Hektar? Diese Fragen werden in der Veranstaltung beantwortet.

Wie es weiter heißt, will die Bio-Energiedorf Sommerach eG dieses Projekt bereits im kommenden Frühjahr auf einer Fläche von fünf Hektar starten. Für eine möglichst umfassende Versorgung der Heizanlagen mit Hackschnitzeln sei der spätere Anbau auf einer Gesamtfläche von 40 bis 50 Hektar geplant.

Dabei ist die Wuchsleistung schnellwachsender Baumarten wie Weiden und Pappeln deutlich höher als bei normalen Waldbäumen. Sie können schon nach drei bis fünf Jahren geerntet werden und erreichen in dieser Zeit Höhen von knapp zehn Metern. Nach der Ernte schlagen die Bäume wieder aus. Man kann also mehrmals ernten, ohne wieder neu pflanzen zu müssen. Auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder Dünger wird weitgehend verzichtet.

tsc
    
    

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