aktualisiert: 07.02.2012 15:10 Uhr
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GEISELWIND
Wenn sich das Blatt wendet: Windräder auch im Naturpark Steigerwald?
Energiewende in Bayern und im Bund
Noch geht nichts in Sachen Windkraftenergie in den Schutzzonen des Naturparks Steigerwald. Das heißt, derzeit sind Standorte für Windkraftanlagen weder im Regionalplan vorgesehen, noch sind sie in den Verordnungen zum Naturpark zulässig. Doch angesichts der angestrebten Energiewende in Bayern und im Bund könnte sich dieses Blatt wenden, und es könnten Anlagen zur Nutzung von Windenergie auch in den Zonen des Naturparks Steigerwald genehmigungsfähig werden.
Darauf will die Gemeinde Geiselwind mit ihren Höhenzügen des Steigerwalds vorbereitet sein. Die Räte stimmten gegen nur eine Stimme (Michael Weilnhammer) am Montagabend grundsätzlich einer geordneten Ansiedlung von Windkraftanlagen zu. Darüber hinaus zeigten sie sich einverstanden damit, dass die Anstalt der Bayerischen Staatsforsten (AöR) der Unterfränkischen Überlandzentrale in Lülsfeld (ÜZ) Flächen zum Bau von Windkraftanlagen im nordöstlichen und im nordwestlichen Gemeindegebiet zur Verfügung stellt – vorausgesetzt, dass in der Fortschreibung des Regionalplans diese Standorte für zulässig und große Windkraftanlagen für genehmigungsfähig erklärt werden.
Überlandzentrale plant
Robert Ruppenstein, Abteilungsleiter für Vertrieb und Beschaffung bei der ÜZ, führte Einzelheiten zur angestrebten Ansiedlung von Windkraftanlagen im Steigerwald aus. Zunächst muss Wind mit einer Stärke von mehr als sechs Metern pro Sekunde gemessen werden, um die Windanlagen wirtschaftlich betreiben zu können. Geplant sind laut ÜZ Windräder mit einer Nabenhöhe von etwa 140 Meter. Die Rotoren sollen einen Durchmesser von etwa 82 Meter bis 105 Meter haben. Das heißt, dass die Gesamthöhe eines Windrads etwa 180 Meter bis 193 Meter betragen würde.
Vorrangig will die Überlandzentrale Flächen des Bayerischen Staatsforstes überprüfen und ausweisen. Eine der Überprüfungsflächen liegt im Gebiet westlich von Wüstenbuch nahe Aschbach (Stadt Schlüsselfeld), eine andere im östlichen Gemeindegebiet Geiselwinds bei Ilmenau. Ein weiterer Eigentümer von für Windräder geeigneten Flächen, Freiherr von Pölnitz (Aschbach), hatte die Gemeinde schriftlich informiert, dass er seine Flächen in der Gemarkung Ilmenau überprüfen und der ÜZ zur Verfügung stellen will.
Bürger können sich beteiligen
Windkraftpläne hat auch Reinhold Kern aus Geiselwind der Gemeinde gegenüber geäußert. Kern hat vor allem den Höhenzug nordwestlich von Ebersbrunn und nördlich von Gräfenneuses im Blickpunkt.
Eine konkrete Voranfrage zum Bau und Betrieb eines Windrades hat Christoph Klein aus Haag an die Kommune gerichtet. Wie Bürgermeister Ernst Nickel sagte, müsse der Antrag noch konkretisiert werden und ein schlüssiges Planungskonzept erstellt werden, weil der beabsichtigte Standort innerhalb der 1000-Meter-Grenze zur nächsten Wohnbebauung liegt. Die Voranfrage Kleins sei jedoch bereits an das Landratsamt weitergeleitet worden.
Wie es in der Ratssitzung hieß, bieten alle drei Antragsteller, von Pölnitz, Kern und Klein, den Bürgern die Möglichkeit der Beteiligung an den Windkraftanlagen an.
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Mathias55 (154 Kommentare) am 07.02.2012 18:34
KlasseHoffentlich traut sich jetzt mal einer der Betreiber so ein Modell mit Aussichtsplattform zu bauen. |
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juergen1963 (138 Kommentare) am 07.02.2012 17:57
Die Energiemafia plantEinen Aufruf zur Lynchjustiz können wir hier nicht akzeptieren. Auch wenn er mit einem Smiley gekennzeichnet ist! Deswegen wurde der Kommentar von der Redaktion entfernt. |
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ropel (190 Kommentare) am 07.02.2012 21:27
hallo jürgen1963meinten Sie mit energiemafia, daß man diese dann in ihren kohle- und atomkraftwerken schmort bis sie gar sind ??wahrscheinlich nicht. wenn Sie GEGEN WINDRÄDER sind, müßen Sie aber auch wissen FÜR WAS Sie sein wollen. also bitte, ich bin ganz ohr ..... |
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