publiziert: 18.05.2009 14:50 Uhr
aktualisiert: 18.05.2009 15:32 Uhr
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Wie krank ist Kitzingen?

Podiumsdiskussion beim Goldbergtag lässt auf Gesundung hoffen
  • Hochkarätig besetzt war am Sonntag die Podiumsdiskussion beim Kitzinger Goldbergtag. Teilnehmer waren (von links) Eugen Hain von der Agentur für Arbeit, Wirtschaftsminister a. D. Michael Glos, der Unternehmer Karl-Heinz Heinzmann, Moderator Norbert Hufgard (TV–Touring), Landrätin Tamara Bischof, Oberbürgermeister Siegfried Müller und die Europaabgeordnete Kerstin Westphal.Ralf Weiskopf
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  • Große Kreisstadt Kitzingen Große Kreisstadt Kitzingen
    Regina Krömer
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„Wie krank ist Kitzingen?“ – Unter dieser provokanten Überschrift stand am Sonntag eine Podiumsdiskussion beim Goldbergtag. Die Antwort gleich vorneweg: Kitzingen ist nicht krank, hat aber einige Probleme, braucht Hilfe und kann grundsätzlich optimistisch in die Zukunft schauen.

Betrachte man die Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent, stehe Kitzingen derzeit verglichen mit Bayern und dem Bund gut da, sagte Egon Hain (Agentur für Arbeit, Würzburg). „Wir müssen aber aufpassen und dürfen die Zahlen nicht schönreden“, warnte Hain. Derzeit arbeiteten im Landkreis 1700 Menschen in 30 Betrieben kurz. Nicht mitgerechnet sei MTK, die Insolvenz angemeldet habe und deshalb in dieser Statistik nicht erfasst werde. „Wir haben die Ruhe vor dem Sturm“, so Hain. Die Spitze werde 2010 erreicht und in vielen Firmen werde es, wenn bis Herbst die Talsohle nicht erreicht sei, zu massiven Entlassungen kommen.

Ansonsten sei Kitzingen gut aufgestellt und in einer guten Situation. „Die Krise ist begrenzt und die Probleme sind zu meistern.“ Ein Satz, den auch Karl-Heinz Heinzmann (Goldberg-Gemeinschaft) unterstrich. „Es wird Einbrüche geben, aber wir sind alle fleißige Leute und das Handwerk ist von der Krise ohnehin nicht so betroffen“, sagte der Unternehmer. Die Kitzinger Großbetriebe seien allerdings zu sehr automobillastig. „Kitzingen hat große Probleme“ – Heinzmann nannte die Leerstände in der Innenstadt, die anstehende Gartenschau und als größtes die Konversion.

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Von unserem Mitarbeiter Ralf Weiskopf
    
    

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