aktualisiert: 05.02.2012 15:51 Uhr
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KITZINGEN
Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus
Drei Personen verletzt
Am Samstagabend ist in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses im Kitzingern Stadtteil Siedlung ein Feuer ausgebrochen. Drei Personen wurden dabei verletzt und vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
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Auch der Rettungsdienst und die ehrenamtlichen BRK-Kräfte und die Malteser waren beim Einsatz in der Siedlung in Kitzingen gefordert. Vor Ort waren die Helfer mit drei Rettungswagen des BRK (hiervon einer der ehrenamtlich gestellten Unterstützungsgruppe Rettungsdienst Kitzingen), 1 Rettungswagen der Malteser
2 Notärzte
Schnelleinsatzgruppe Technik und Sicherheit (Bereitschaften Kitzingen und Prichsenstadt)
SEG Verpflegung/Betreuung (Bereitschaft Kitzingen)
Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (Bereitschaft Volkach)
Einsatzleiter vor Ort war Matthias Heckelt. Mit ihm waren weitere 30 Kräfte des Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienstes vor Ort.
Während der Einsatzdauer wurden auch die beiden weiteren Rettungswagen der Unterstützungsgruppen Rettungsdienst der Bereitschaften aus Volkach und Wiesentheid alarmiert, da zeitgleich mehrere weitere Notfälle abzuarbeiten waren. In Bereitschaft stand auch der bei der Bereitschaft Volkach stationierte Gerätewagen Sanitätsdienst.
Durch die Einsatzkräfte wurden 3 Patienten vor Ort erstversorgt und die die Klinik gebacht. Weitere 6 Bewohner des Hauses wurden vor Ort betreut. Den Einsatzkräften aller Fachdienste wurde ein beheiztes Zelt sowie warme GetränkeHarald Erhard -
Wärmende Getränke: Das Rote Kreuz baute ein beheiztes Zelt auf und reichte den Feuerwehrleuten heißen Tee.Harald Erhard -
Wohnungsband in der Karlsbader Straße in Kitzingen-Siedlung.Feuerwehr Kitzingen
Zur Schadenshöhe und zur Brandursache liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Ein Bewohner des Wohnblocks in der Karlsbader Straße hatte wenige Minuten vor 21 Uhr den Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken gemeldet. Der Wohnungsinhaber der Dachgeschosswohnung hatte offensichtlich noch selbst Löschversuche unternommen und sich dabei auch Verletzungen zugezogen, teilt die Polizei mit. Wie schwer diese sind, ist bislang noch unklar. Lebensgefahr bestehe nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht.
In dem betroffenen Gebäude sind insgesamt zehn Personen wohnhaft. Unmittelbar nach Eintreffen brachten die Einsatzkräfte alle Anwesenden ins Freie. Wie sich herausstellte, hatten sich zwei Bewohner offenbar durch Rauchgasinhalation leicht verletzt. Auch sie wurden vorsorglich in eine Klinik gebracht.
Im Einsatz waren ein Großaufgebot der Kitzinger Feuerwehr und des Rettungsdienstes.
Aufgrund der Kälte werden die in Sicherheit gebrachten Personen sowie die eingesetzten Kräfte durch den Rettungsdienst des BRK in einem Zelt mit mit heißen Getränken versorgt. Das BRK war mit drei Rettungswagen in der Siedlung, genauso wie mit dem "Helfer vor Ort". Hinzu kam ein Rettungswagen der Malteser. Zwei Notärzte versorgten die Verletzten; Rot-Kreuz-Helfer aus den Bereitschaften Kitzingen, Prichsenstadt und Bereitschaft Volkach – insgesamt 30 Mann stark – kümmerten sich um die Verletzten und die Frierenden. Erschwerend kam hinzu, dass das Rote Kreuz im in der selben Zeit zu weiteren Einsätzen an anderen Orten im Landkreis Kitzingen gerufen wurde.
Die Löschmannschaften hatten den Brand schnell unter Kontrolle, sodass ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte.
Gegen 22.30 Uhr dauerten die Nachlöscharbeiten noch an. Kurz vor Mitternacht konnten die Feuerwehrleute abrücken.
Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache hat die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Es liegen keinerlei Hinweise vor, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten, so die Polizei.
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