publiziert: 10.06.2010 10:33 Uhr
aktualisiert: 10.06.2010 15:20 Uhr
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Zweiter Platz bei Matheolympiade

Rechnen bis der Kopf raucht: In der Endrunde der 49. Mathematik-Olympiade in Göttingen kämpften mehr als 190 Schüler um den Sieg im Bundesentscheid. Felix Beck vom Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen hat dabei die „Silbermedaille“ errungen.

  • Ohne Taschenrechner: Gemeinsam mit Mathematiklehrer Robert Strobel (links) freut sich Felix Beck über den zweiten Platz bei der diesjährigen Mathematik-Olympiade.
    Foto: KERSTIN WEBER
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Die Aufgaben sind anspruchsvoll und würden so manchen Erwachsenen ins Schwitzen bringen. Zum Beispiel: Was sind die letzten drei Ziffern der Zahl aus „7 hoch 2010“? Ohne Taschenrechner galt es solch knifflige Aufgaben allein mit logischem Denken, Kombinationsfähigkeit und dem kreativen Umgang mit mathematischen Methoden zu lösen.

Doch für die Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet, die es in die Endrunde der Matheolympiade geschafft haben, ist das nahezu ein Klacks. Schließlich hatten sie sich bereits in den Vorrunden gegen mehr als 250 000 Kandidaten durchgesetzt.

Von der Hausaufgaben- über die Regional- bis zur Landesrunde musste viel Zeit investiert werden. Nach einem weiteren Auswahlverfahren bildeten nur noch zwölf Teilnehmer das bayerische Team, in dem mit Felix Beck auch ein Schüler des Armin-Knab-Gymnasiums aus Kitzingen teilgenommen hat.

An der Universität Göttingen ging es nun um den Sieg in der jeweiligen Altersgruppe. Dabei sicherte sich der Zehntklässler, der als einziger Unterfranke an dem viertägigen Wettbewerb teilnahm, einen hervorragenden zweiten Platz.

Felix bestätigte damit, dass er nach wie vor zu den besten Schülern im Fach Mathematik in Deutschland gehört, nachdem er bereits schon im letzten Jahr erfolgreich an der Endrunde teilgenommen hatte, und auch beim diesjährigen bayerischen Landeswettbewerb Mathematik den ersten Preis erringen konnte.

Neben den spannenden Klausuraufgaben erwartete die Teilnehmer auch ein umfangreiches mathematisches Rahmenprogramm. Besichtigungen und Ausflüge, wie beispielweise eine Führung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder durch die Göttinger Sternwarte, standen auf dem Plan.

Mit der feierlichen Übergabe der Auszeichnungen in der Aula der Georg-August-Universität, in der schon der Mathematiker-Fürst Carl Friedrich Gauß gesprochen hat, endete die Veranstaltung. Nächstes Jahr findet der Mathewettbewerb in Trier statt. Dann will auch Felix Beck wieder mit dabei sein - den ersten Platz fest im Blick.

(ben)
    
    

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