publiziert: 05.07.2009 19:52 Uhr
aktualisiert: 06.07.2009 16:51 Uhr
aktualisiert: 06.07.2009 16:51 Uhr
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ASCHAFFENBURG
18-Jähriger sticht seine beiden Schwestern nieder - Haftbefehl erlassen
22-jährige Türkin lebensgefährlich verletzt - Hintergründe unklar
Am Sonntagnachmittag ist ein Streit in einer türkischen Familie eskaliert. Ein 18-Jähriger stach seine beiden 21 und 22 Jahre alten Schwestern nieder. Der Mann wurde festgenommen, gegen ihn wurde am Montagnachmittag Haftbefehl wegen zweifachen versuchten Mordes erlassen.
Eine der beiden jungen Frauen wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Sie lag am Montag im Koma. Wie die Polizei am Sonntagabend weiter mitteilte, sind die Hintergründe der Bluttat in der Schoberstraße unklar. Auch die richterliche Vernehmung am Montag brachte keine weitere Aufklärung der näheren Tatumstände und des Motivs.
Der Tatverdächtige selbst machte vor dem Ermittlungsrichter keine Angaben. Darüber hinaus lässt sich derzeit das Tatgeschehen nur schwer rekonstruieren, da die schwer Verletzte derzeit auf Grund ihres Gesundheitszustandes noch nicht Vernehmungsfähig ist.
Fest steht, dass es in der Familie gegen 15.20 Uhr zu einer Auseinadersetzung zwischen der Mutter, den beiden Töchtern sowie dem 18-Jährigen gekommen war. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung nahm der junge Mann ein etwa 10 cm langes Küchenmesser und stach auf die zwei jungen Frauen ein.
Die ältere der Schwestern wurde am Sonntagabend in der Klinik in ein künstliches Koma versetzt. Nach Angaben der behandelnden Ärzte sei Ihr aber Zustand stabil. Akute Lebensgefahr bestehe derzeit nicht.
Die Polizei nahm den Messerstecher noch in der Wohnung fest. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg dauern an.
Es ist der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit in Unterfranken, dass ein Streit in einer türkischen Familie blutig endet. Am 24. Juni hatte in Schweinfurt ein Türke seine 15 Jahre alte Tochter erstochen, weil er ihre Lebenseinstellung nicht akzeptierte.
Der Tatverdächtige selbst machte vor dem Ermittlungsrichter keine Angaben. Darüber hinaus lässt sich derzeit das Tatgeschehen nur schwer rekonstruieren, da die schwer Verletzte derzeit auf Grund ihres Gesundheitszustandes noch nicht Vernehmungsfähig ist.
Fest steht, dass es in der Familie gegen 15.20 Uhr zu einer Auseinadersetzung zwischen der Mutter, den beiden Töchtern sowie dem 18-Jährigen gekommen war. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung nahm der junge Mann ein etwa 10 cm langes Küchenmesser und stach auf die zwei jungen Frauen ein.
Die ältere der Schwestern wurde am Sonntagabend in der Klinik in ein künstliches Koma versetzt. Nach Angaben der behandelnden Ärzte sei Ihr aber Zustand stabil. Akute Lebensgefahr bestehe derzeit nicht.
Die Polizei nahm den Messerstecher noch in der Wohnung fest. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg dauern an.
Es ist der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit in Unterfranken, dass ein Streit in einer türkischen Familie blutig endet. Am 24. Juni hatte in Schweinfurt ein Türke seine 15 Jahre alte Tochter erstochen, weil er ihre Lebenseinstellung nicht akzeptierte.
aug
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