publiziert: 19.10.2011 15:57 Uhr
aktualisiert: 19.10.2011 18:02 Uhr
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Auf die alte Mainbrücke nur noch über ehemalige B 8

Altfelder Straße von Marktheidenfeld aus seit Mittwoch Sackgasse – Einfahrt oben nicht mehr möglich
  • Aufgepasst: Das Hinweisschild nach der alten Mainbrücke sagt: Hier gehtes nicht mehr nach Altfeld.
  • Seit Mittwoch dicht: Marktheidenfeld ist aus Richtung Autobahnanschlussstelle nicht mehr über die Altfelder Straße, sondern nur noch über die ehemalige B 8 erreichbar. Das Straßenbauamt hat dort eine Barriere aufgebaut. Auch ausfahren kann man dort nicht mehr.
    Foto(2): Joachim Schwamberger
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Wie reagiert man auf ein Verkehrsschild, mit dem man nicht rechnet, weil es neu ist? Gar nicht. Das war am Mittwochnachmittag zu sehen, als ein neues Sackgassen-Hinweisschild darauf aufmerksam machte, dass die Altfelder Straße ab der alten Mainbrücke für den Durchgangsverkehr geschlossen ist.

Nachdem die neue Mainbrücke und der Kreisverkehr vor dem „Aufstieg“ zur ehemaligen B 8 auf Hafenlohrer Seite wieder für den Verkehr freigegeben wurden (wir berichteten gestern) erklärte das Staatliche Bauamt die Altfelder Straße ab der alten Mainbrücke zur Sackgasse.

Von oben aus Richtung Altfeld und Autobahnabfahrt Marktheidenfeld ist sie sogar völlig gesperrt. Mitarbeiter des Bauamts sperrten die Zufahrt mit wuchtigen Betonblöcken, eine Einfahrt ist nicht mehr möglich. Obwohl dort oben die Beschilderung (blauer Pfeil) nur die Fahrt geradeaus zuließ, wollten fast alle Kraftfahrer trotz der Baufahrzeuge mit eingeschaltetem gelben Blinklicht in die Straße einfahren. Sogar die schwer zu umfahrenden Baufahrzeuge wollten sie umkurven – die Fahrzeugführer wurden halt von der Macht der Gewohnheit geleitet.

Gewohnheitsmäßig abgebogen

Genau so war es an der alten Mainbrücke. Weil sie es so gewohnt sind, bogen die, die immer so fuhren, gewohnheitsmäßig nach links ab in Richtung Altfeld/Autobahn.

Dieses Verhalten ist nicht einmal schwer zu verstehen. Das erste Sackgassenschild war etwas kümmerlich angebracht und – wenn ein höheres Fahrzeug vor einem fuhr – gar nicht zu sehen. Man fuhr halt nach links wie bisher. Und beim zweiten Sackgassenschild unmittelbar nach der Einfahrt ins Marktheidenfelder Gewerbegebiet am ehemaligen Bahnhof auf der rechten Mainseite war es halt zu spät – falls man vom Hinweis überhaupt Notiz genommen hat.

Auch Laster folgten ihrem bisherigen Trott oder dem Navigationsgerät. Personenwagen und nicht wenige Schwerlaster sahen dann oben an der – jetzt ehemaligen – Einmündung in die Altfelder Straße die rot-weißen Sperrbaken und mussten umdrehen. Die Lkw taten sich da bisweilen etwas schwer.

Früher wurden in solchen Fällen nette Polizisten aus Plastik aufgestellt, die auf die geänderte Verkehrsführung hinwiesen und die Kraftfahrer zu erhöhter Achtsamkeit aufriefen. In diesem aktuellen Falle wäre es sogar nicht schlecht gewesen, wenn ein menschlicher Behördenvertreter die Fahrzeugführer vor Ort informiert hätte, wo es lang geht.

Von unserem Mitarbeiter Joachim Schwamberger
    
    

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