aktualisiert: 27.01.2012 16:45 Uhr
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FELLEN
Bikewaldstreit eskaliert: Anzeige wegen Beleidigung und übler Nachrede
Willi Balkie zeigt Klaus Werthmann an
Der Bikewald Spessart war erneut Thema in Fellen. Der Markt Burgsinn habe, wie angekündigt, noch 2011 um die rechtlichen Stellungnahmen des Landratsamts und der Regierung von Unterfranken gebeten, informierte Bürgermeisterin Zita Baur. Diese Stellungnahmen müssten abgewartet werden. Nach Baurs Aussage haben inzwischen die Fellener Jagdgenossenschaft und Jäger Änderungsvorschläge zur Trassenführung eingereicht.
In diesem Zusammenhang informierte stellvertretender Bürgermeister Klaus Werthmann den Gemeinderat über eine gegen ihn und einen weiteren Ratskollegen vorliegende Anzeige. Der ehemalige Projektleiter des Bikewald Spessart habe ihn wegen Beleidigung und übler Nachrede angezeigt. Grundlage für die Klage bilde der Artikel über die Gemeinderatssitzung am 8. Dezember in der Main-Post vom 10. Dezember. Werthmann wollte sich nicht weiter dazu äußern, da er den Vorgang seinem Anwalt übergeben hat.
Werthmann hatte in der Sitzung schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Projektleiter Willi Balkie und die -gruppe gerichtet: Routenschilder der Bikewaldstrecke seien illegal installiert worden und auf Veranlassung der Gruppe habe die Polizei eine Hausdurchsuchung bei einem unbescholtenen Fellener Bürger vorgenommen, um verschwundene Routenschilder zu suchen.
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Bike_Sinngrund (12 Kommentare) am 02.02.2012 14:58
Fragwürdiges Verhaltenes mutet doch sehr fragwürdig an, was da von gewissen Herrschaften so alles in der Öffentlichkeit verkündet und mit Namen belegt wird. Da wird auf der einen Seite der Sinngrund im überregionalen Teil der MainPost für seine auffällige "Nicht-Öffentlichkeit" gerügt (was übrigens eine korrekte Rüge und Feststellung der Presse ist) und dann erkennt man, dass eben jene "Künstler" der "Nicht-Öffentlichkeit" in anderen Themen einen überraschenden Hang zur Öffentlichkeit zeigen. Aber aus dem Artikel ist auch was Gutes zu erlesen: Unbelehrbar sind offenbar nicht alle und so wird aus einem Namen nun nur noch ein "Ratskollege." |
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