aktualisiert: 04.02.2012 13:28 Uhr
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KREUZWERTHEIM
Brand im Dachstuhl: Löschwasser gefror sofort
Gegen 21 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden, dass es in der Hauptstraße 5 brenne. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, war das Feuer auf einer Terrasse ausgebrochen und hatte dann womöglich über die Wandisolierung auf den Dachstuhl des Anwesens übergegriffen, in dem sich unter anderem eine Metzgerei befindet. Der Laden sei aber von dem Brand nicht betroffen gewesen, sagte Kreuzwertheims Feuerwehrkommandant Christian Fröber gegenüber mainpost.de.
Was genau auf der Terrasse in Flammen aufgegangen war, ist nicht klar. Brandstiftung schließt die Polizei aus.
Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein sprach auf Anfrage davon, dass die Löscharbeiten schwierig gewesen seien, weil unter den Verschalungen des Hauses immer wieder Glutnester vermutet wurden. Deshalb seien die Feuerwehrmänner permanent mit Wärmebildkameras vorgegangen. Der Einsatz habe bis weit nach Mitternacht gedauert.
Die Feuerwehr musste das Dach öffnen, um den Schwelbrand bekämpfen zu können. Wie ein Augenzeuge gegenüber mainpost.de berichtete, wurde das Löschwasser wegen der Minusgrade sofort zu Eis als es auf dem Boden ankam. Feuerwehrkommandant Fröber sagte, dass vor allem die Atemschutzträger Probleme wegen der Kälte bekommen hätten. Ihnen seien teilweise Verschlüsse an der Ausrüstung festgefroren.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Warum das Feuer ausbrach, ist laut Polizei nicht klar. Ein Anwohner hatte anfangs versucht, die Flammen zu löschen - vergeblich.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kreuzwertheim, Wertheim und Marktheidenfeld. Sie rückten zum Teil mit Drehleitern an.
Es ist der zweite Brand innerhalb kurzer Zeit in Kreuzwertheim. Zuletzt musste die Feuerwehr in der Silvesternacht ausrücken, weil zwei Gerätehallen in Flammen standen. Ein Mann wurde dabei verletzt, der Schaden lag ebenfalls bei einigen Zehntausend Euro. (Weitere Einzelheiten.)

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