publiziert: 06.02.2012 17:26 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 17:29 Uhr
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Der Piano-Man reist in die Vergangenheit

Donovan Aston mit Pop-Klassikern im Fasskeller
  • Mann am Klavier: Donovan Aston stellte im Marktheidenfelder Theater „Fasskeller“ unvergessene Pop-Hits aus den vergangenen 50 Jahren am Klavier vor.
    Foto: Martin Harth
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Es war eine Reise in die Vergangenheit seiner Zuhörer, was Donovan Aston am E-Piano auf der Bühne des Theaters „Fasskeller“ unter dem Hotel „Anker“ bot. Mit britisch dezenter Ausstrahlung reihte er zumeist Hit an Hit, jeder von ihnen beinahe unsterblich.

Fast zwangsläufig stand da am Anfang nach dem programmatischen „The Piano Man“ von Billy Joel ein Melodienreigen der „Fab Four“ aus Liverpool, der epochemachenden „Beatles“. So wie Aston sie herüberbringt, merkt man sofort, dass das, was einst Elterngenerationen schockierte, heute längst zum britischen Kulturgut ersten Ranges wurde.

Aston hat eine klassische Klavier-Ausbildung an der „Royal School of Birmingham“ hinter sich und mit einem unbekannteren Genesis-Titel („Firth of Fifth“) zeigte er, dass auch Popmusik den Künstler wie das klassische Fach fordern kann. Ein beispielhaftes Meisterwerk, das Aston mit sicherer Stimme und dennoch einfühlsam interpretierte, war das hymnische „Music“ von John Miles.

„Desperado“ von den „Eagles“ oder Stings „Englishman In New York“ gehören zu diesen Ohrwürmern, die der Wahl-Kaiserslauterer bei seinem zweiten ausverkauften Abend in Marktheidenfeld vorstellte. Am Ende des Abends kam Donovan Aston mal langsam, mal schneller dorthin, wo man ihm seine wirkliche Leidenschaft schon beim Auftritt vor einem Jahr an gleicher Stelle anmerkte, den Songs von Sir Elton John. Mit der gefühlvollen Ballade „Sorry seems to be the hardest word” setzte Aston nach einem guten Halben Dutzend Elton-John-Hits den Schlusspunkt.

Das begeisterte Publikum erklatschte sich Zugaben. Natürlich durfte da „Candle In the Wind“ nicht fehlen. Ist so ein Song noch zu toppen? Ja, er war es. Denn John Lennons „Imagine“ hat nicht nur emotionale Kraft, sondern mit seinem Traum von einer besseren, friedlichen Welt eine Botschaft bis zum heutigen Tage.

maha
    
    

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