aktualisiert: 05.06.2011 18:57 Uhr
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MARKTHEIDENFELD
Erstes Bürgerfest: Die ganze Vielfalt dieser Stadt
Marktheidenfelder feiert - bis das Gewitter kommt
Eine Stadt feiert sich und ihre Menschen. Trotz Hitzebeginn und Gewitterende war das Fest eine bunte Sache.
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Erfrischender Tee und ein kurzweiliger Plausch: Die Türkisch-Islamische Gemeinde mit ihrem Vorsitzenden Cevat Keceli zeigte beim ersten Marktheidenfelder Bürgerfest große Gastfreundschaft, die auch Bürgermeister Helga Schmidt-Neder und Stadträtin Andrea Hamberger (von rechts) genossen.Fotos: Holger Watzka -
Barfüßig: Flotter Tanz der Gruppe aus der Realschule.
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Eine Stadt aus Lehm: Beim Bund Naturschutz durfte man Baumeister sein.
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Musikalischer Beginn: Die Jagdhornbläser spielten zum Auftakt.
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Kunst mit Spraydose: Beim Jugendzentrum zeigten Graffiti-Künstler ihr Können.
"Marktheidenfeld ist bunt. Das erleben wir heute auf eine ganz besondere Weise beim ersten Marktheidenfelder Bürgerfest.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder auf dem Festplatz Martinswiese diese erste Veranstaltung ihrer Art.
Böllerschüsse krachten und Pulverdampf stieg auf: Weithin zu hören und zu sehen war die Eröffnung des „Internationalen Bürgerfestes“. Schönes Wetter wünscht sich ja jeder Veranstalter, doch die Sonne über Marktheidenfeld hatte es fast ein wenig zu gut gemeint: Die Menschen suchten den Schatten. Ohne Sonnenschutz durch Schirme oder Partyzelte war die Hitze schier unerträglich. Deshalb blieb wohl auch der Zulauf in den ersten Stunden etwas verhalten. An der hervorragenden Präsentation der vielen beteiligten Vereine lag es bestimmt nicht. Gegen 14 Uhr waren dann aber alle zufrieden; die Besucher strömten zur Mainwiese und überall durfte man reges Interesse an den Infoständen und großen Zuspruch an der „kulinarischen Meile“ beobachten.
Bürgermeisterin Schmidt-Neder erläuterte, dass eine Projektgruppe aus engagierten Bürgern im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses die Idee zu diesem Fest hatte und über viele Monate hinweg ein tolles Programm für diesen Tag erarbeitete. Die ganze Vielfalt an ehrenamtlichen Arbeiten in der Stadt sichtbar zu machen, Menschen und Initiativen kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen und natürlich auch fröhlich zu feiern – das ist das Anliegen der Mitarbeiter der Projektgruppe, so die Bürgermeisterin. „Miteinander – füreinander“ lautet das Motto des Bürgerfestes und wer dazu in Marktheidenfeld etwas beitragen will, hat eine großartige Gelegenheit erfahren. Die bunte Vielfalt der Initiativen und der Menschen, die mit ihrer Überzeugung und Freude dahinter stehe, mache Marktheidenfeld so anziehend.
Die Bürgermeisterin dankte stellvertretend für die vielen Mithelfer Projektsprecherin Ragnhild Buczko und Ramona Link aus der Stadtverwaltung. Wenzel Breitschafter übernahm die Moderation und die Jagdhornbläser spielten den „Morgengruß“. Kurzweilig gestaltete sich das Nachmittagsprogramm unter anderem mit Darbietungen der Grafschaftstrachtengruppe der Realschul-Tanzgruppe, der Kindergartenkinder und vieler weitere Akteure. Breitschafter vergaß nicht darauf hinzuweisem, dass Nachwuchs überall willkommen sei, insbesondere bei den Rettungsorganisationen, die durch Fahrzeugschau und Mitmachaktionen auf sich aufmerksam machten.
Überall gab es feine Speisen, ob aus Asien, Südamerika oder dem Spessart. Auffällig viele Besucher tummelten sich am Zelt der Türkisch-Islamischen Gemeinde und ließen sich mit Köstlichkeiten verwöhnen. Ein weiterer Publikumsmagnet war das Zelt des Bund Naturschutz mit seiner Mitmachaktion „Wir bauen eine Stadt aus Lehm“. Aus Steinen, Bambus, Schilf, Baumrinde und natürlich Lehm entstanden fantasievolle Gebilde wie eine Kirche, ein Fußballstadion oder ein Acht-Sterne-Hotelturm. Gebäude, wie sie Marktheidenfeld noch nie gesehen hat. Die kleine Mathilda formte sogar einen Swimmingpool in ihrem Garten aus Lehm und Steinen und füllte ihn mit Wasser.
Dunkle Wolken zogen gegen 15 Uhr vom Spessart her auf. Erste große Regentropfen klatschten auf die Zeltdächer und Bürgermeisterin Schmidt-Neder sah sich gezwungen, wegen des heftigen Gewitters die Veranstaltung vorzeitig zu beenden. Der Abschluss mit Friedensfeier fiel folglich „ins Wasser“.
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nachbarin (537 Kommentare) am 05.06.2011 20:14
Holger WatzkaIch war auch auf dem Bürgerfest aber was Herr Watzka schreibt ist ein Witz.Er schreibt Besucher strömten zur Mainwiese.Das stimmt aber nicht.Was strömte war das Wasser von oben.Bitte bei der Wahrheit bleiben !!!!!!!! |
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