aktualisiert: 21.02.2012 16:28 Uhr
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BISCHBRUNN / UETTINGEN / URSPRINGEN
Faschingszüge: Tee mit Heizöl
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Goldig: Die Schmuckkästchen trugen beim Faschingszug durch Bischbrunn, Oberndorf und Esselbach dicke Klunker mit sich herum.Foto: JOCHEN JÖRG -
Wilde Tierchen im Doppelpack: Löwennachwuchs beim Faschingsumzug durch Urspringen.Foto: Heidi Vogel -
Gefundenes Fressen: Die Dienstwagen- und die Heizölaffäre von Esselbachs Bürgermeister Klaus Hofmann waren für die Narren aus den Grunddörfern eine Steilvorlage.Foto: J. JÖRG -
(fku) Bunt war der Faschingszug in Uettingen, der durch 44 französische Gäste aus der Partnergemeinde Échillais in der Nähe von Rochefort bereichert wurde. Dort kennt man den Fasching so nicht – und deshalb wollten die Franzosen selbst live dabei sein. Aber auch die zwölf weiteren Mottowagen und Fußgruppen des Zuges, den Zugmarschall Daniel (Beppo) Brehm gestellt hatte, boten zahlreiche Farbtupfer. Die Teetassen, Gewinner des Kostümballs, warben für einen großen Tee-Erzeuger. Die Feuerwehr nahm sich mit ihrem aufwendigen Wagen selbst aufs Korn. Nicht fehlen durften auch die Uettinger Garden und der Elferrat des Kleinpariser Faschingsclubs mit ihrem Eiffelturm. Und einige Frauen schlüpften unter den Euro-Rettungsschirm (Bild).Foto: Friedhelm Kunz
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Er wäre sicher ein guter Bundespräsident geworden: Die Bewegung „Occupy Grund Street“ hätte Bischbrunns Bürgermeister Richard Krebs gerne als ersten Mann im Staate gesehen – nur leider kam dem „Ritchi“ ein gewisser Joachim Gauck zuvor. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal . . .Foto: JOCHEN JÖRG -
Zum Anbeißen: die Törtchen beim Faschingszug in Bischbrunn.Foto: JOCHEN JÖRG -
Vorsicht, bissig: Wilde Tiere in freier Wildbahn in Urspringen.Foto: Heidi Vogel -
Hände hoch: Uettinger Cowboy lehrte Fotografen das Fürchten.Foto: F. Kunz -
Fesche Fräulein: Alles andere als „miss-glückt“ oder „miss-erabel“ war der Auftritt dieser Missen in Uettingen.Foto: Friedhelm Kunz
Furioses Finale der fünften Jahreszeit: Bei den letzten Zügen dieser Saison in Bischbrunn, Oberndorf, Esselbach, Uettingen und Urspringen sorgten die Narren am Dienstag noch einmal für tolle Stimmung.
Mit fünf Kilometern hatte der Gaudiwurm des Oberndorfer Carnevalvereins (OCV) „Die Rattel“ die längste Distanz zurückzulegen. Die Teilnehmer starteten auf der Kreuzhöhe in Bischbrunn und marschierten über Oberndorf und Esselbach bis hin zur Spessarthalle. 32 Wagen und Fußgruppen aus den Grundgemeinden sowie aus Homburg, Lengfurt und Bergrothenfels hatte Zugmarschall Wilhelm Weidner eingeteilt.
Mehrere Motivwagen hatten einen lokalen Bezug. Bestimmendes Thema war die Heizölaffäre von Esselbachs Bürgermeister Klaus Hofmann. Mit dem Dienstwagen fuhr der „Heizölvertrieb Klaus“ vor. Der Firmenslogan: „Willst Du billig Heizöl haben, klaus!“ Eine andere Gruppe scherzte, sie sei mit ihrem Wagen wegen der Kälte nicht fertig geworden, „deshalb fahren wir jetzt nach Esselbach in des Hofmanns Kellerloch und holen uns den Heizölstoff“. Ganz unpolitisch, dafür aber farbenfroh ging es bei den Minnie-Mäusen aus „Disney World“, bei den Fliegenpilzen, Nixen, Schlümpfen und der Blumenwiese zu.
Bunt war auch der Faschingszug in Uettingen, der durch 44 französische Gäste aus der Partnergemeinde Échillais in der Nähe von Rochefort bereichert wurde. Dort kennt man den Fasching so nicht – und deshalb wollten die Franzosen selbst live dabei sein. Aber auch die zwölf weiteren Mottowagen und Fußgruppen des Zuges, den Zugmarschall Daniel (Beppo) Brehm gestellt hatte, boten zahlreiche Farbtupfer. Die Teetassen, Gewinner des Kostümballs, warben für einen großen Tee-Erzeuger. Die Feuerwehr nahm sich mit ihrem aufwendigen Wagen selbst aufs Korn. Nicht fehlen durften auch die Uettinger Garden und der Elferrat des Kleinpariser Faschingsclubs mit ihrem Eiffelturm.
Prächtige Stimmung herrschte auch beim Urspringer Faschingszug. Der strahlende Sonnenschein passte zum Motto „Afrika-Safari“. Rund 150 Narren zogen von der Festhalle zum Sportheim. Zahlreiche wilde Tiere, darunter Giraffen, Zebras, Löwen und Affen, aber auch Safari-Teilnehmer und drei Frauen vom Stamm der „Sowosamma Neger“ bereicherten den Gaudiwurm. Einen Zwischenstopp gab es bei Bürgermeister Heinz Nätscher, der als Sheriff verkleidet die Narren mit Schnäpsen und Süßigkeiten versorgte.

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