aktualisiert: 22.02.2012 17:04 Uhr
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KARLSTADT
Friedliche Straßengaudi
Polizei und Stadt ziehen positive Bilanz
Die Polizei blickt zufrieden auf den Verlauf der Straßenfastnacht. „Wir haben seit 10. Februar zwei Fahrten unter Alkohol an einem Wochenende und zwei Körperverletzungen“, zieht Polizeihauptkommissar Peter Rettinger Bilanz. Er selbst schaute auf allen großen Zügen nach dem Rechten. Seine Kollegen waren präsent, laut Rettinger ein Grund, warum Keilereien, alkoholbedingte Ausfälle und Sachbeschädigungen zurückgehen, „auch wenn schon der eine oder andere Blumentopf dran glauben musste“.
Dass es seit zwei, drei Jahren weniger Delikte und Unfälle im Straßenfasching gibt, schreibt Rettinger auch den Vernunftappellen von Polizei, Kommunen und Veranstaltern zu: „Wir haben in Karlstadt beispielsweise eine Informationsveranstaltungen für Fahrer und Verantwortliche auf den Wagen gemacht. Sie müssen dafür sorgen, dass es geordnet auf den Wagen zugeht und der Alkoholkonsum sich in Grenzen hält.“ In Zellingen und Retzbach unterstützte Bürgermeister Wieland Gsell durch seine Präsenz aktiv die Bemühungen, die Züge ohne Zwischenfälle oder Alkoholexzesse ablaufen zu lassen.
In Karlstadt gilt: Von den Wagen darf kein Glas an die Zuschauer gereicht werden. In den Stadtteilen nicht? Dazu erklärt Bernhard Köhler vom Ordnungsamt: „Das gilt für ganz Karlstadt.“ Wenn die Züge in den Stadtteilen – betroffen sind Wiesenfeld, Laudenbach, Stetten und Gambach – angemeldet sind, teilt die Stadt den Veranstaltern die Auflagen im Landesstraf- und Verordnungsgesetz mit. Nur fehlt halt die Kontrolle.

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