publiziert: 21.02.2012 16:57 Uhr
aktualisiert: 21.02.2012 18:19 Uhr
» zur Übersicht Gemünden
    
    
Artikel
 
    
 
    
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text RIENECK
Fröhlicher und bunter Kehraus in Rieneck

Tausende Besucher beim Fasenachtszug
  • Euro-Rettung: Viele Rettungsschirme bietet die Gruppe Brand aus Rieneck.
    Fotos: Helmut Hussong
  • Umgehungsstraße: die Damen des SV Rieneck auf der Baustelle.
  • Schlusslicht: der Komiteewagen des RFK.
  • Nonnen und Burggesindel: die Siedlervereinigung Gemünden.
  • Bikewald-Jäger: Auf Konfrontation geht der UFC-Rieneck.
  • Drachenreiter: Gruppe Schröder.
  • Ersteigert: der alte und neue Zugmarschall Hubert Nickel (rechts).
  • Ab in den Urlaub: die Kindergarde Rieneck.
  • Think pink: Gruppe Volpert.
Bild von
9 Bilder

Tausende von Zuschauern säumten den sehenswerten Fasenachtszug in Rieneck, der Faschingshochburg des Sinngrunds. Viele Besucher waren selbst bunt kostümiert und zeigten so ihre Freude am närrischen Treiben.

Fantasievolle Masken, farbenfrohe Kostüme und ideenreiche Motive kennzeichneten den aus über 40 Fußgruppen und Wagen bestehenden Gaudiwurm. Im Vorfeld hatte Zugleiter Helmar Trost mit seinen Helfern alle Hände voll zu tun, um die gemeldeten Gruppen zu registrieren und mit den nötigen Süßigkeiten und Getränken zu versorgen.

Angeführt von dem alten und neuen Zugmarschall Hubert Nickel schlängelte sich der Zug vom Aufstellungspunkt in der Denkmalstraße bis ins Stadtzentrum. Die Ehre und das Vergnügen, den Rienecker Spaßzug anzuführen, wollte Hubert Nickel keinem Fremden überlassen. Deshalb hatte er bei ebay kräftig um den ausgeschriebenen Posten des Zugmarschalls mitgesteigert und schließlich in letzter Minute den Zuschlag erhalten.

Viele närrische Gruppen mit und ohne

    
»Fotostrecke starten Fotogalerie
Fasenachtszug II
Rieneck
21.02.2012
    
    
»Fotostrecke starten Fotogalerie
Fasenachtszug I
Rieneck
21.02.2012
    
Wagen aus der Umgebung nutzten die letzte Gelegenheit in diesem Jahr, sich am Faschingsdienstag noch einmal in Verkleidung zu präsentieren und den Abschied von der fünften Jahreszeit fröhlich lärmend zu feiern. Die Rienecker Narren und Fasenachtsgesellen erhielten Unterstützung von Gruppen aus Fellen, Mittelsinn, Burgsinn, Eußenheim, Gemünden, Adelsberg, Hofstetten, Langenprozelten, Gössenheim, Karsbach und Höllrich.

An Themen, Motiven und Gardemädchen gab es keinen Mangel. Viele Gruppen gingen lustig kostümiert als Piraten, wilde Drachenreiter, feurige Spanier und bunte Schmetterlinge. Andere wieder hatten sich überregionale oder lokale Themen ausgesucht. Der Rienecker UFC ging als Bikewaldjäger und nahm den Streit mancher Jäger mit den Erholungssuchenden und das Bikewaldproblem in Burgsinn und Fellen aufs Korn. Auch hätten einige Narren gerne sofort mit dem Bau der Umgehungsstraße begonnen.

Am Parkplatz schlug nach dem Zug die Stunde der Vereine. „Musik Jo“ sorgte musikalisch für gute Stimmung beim Kehraus. Die Floriansjünger boten im Feuerwehrhaus Kaffee und Kuchen an und im Bürgerzentrum war eine alkoholfreie Zone eingerichtet. Die Durchgangsstraße war bis zum Ende des Zugs komplett gesperrt. Fahrverbot galt für Lkw bis Mitternacht.

 

Von unserem Mitarbeiter Helmut Hussong
    
    

Diesen Artikel

  • Webnews einstellen
  • Teilen
Kontakt Redaktion     An Bekannten versenden     Druckversion
    
    

»Alle 8 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

goofi (20 Kommentare) am 23.02.2012 16:48

Schlimm finde ich,

dass auswärtige Gruppen, die zu laut sind, ausgesperrt werden und dann dafür die einheimischen Gruppen um so lauter sind (siehe der große blaue 40-Tonner).
Und das Alkoholproblem gibts nicht erst seit heuer, sondern mindestens siet letztem Jahr.
Ich bin auf jeden Fall am überlegen, ob ich noch mal nach Rieneck zum Faschingszug geh.
(0)
Die_Jugend (1 Kommentare) am 23.02.2012 15:50

Weiß man´s?

Wenn wir schon bei dem Thema sind, weiß man es? Frägt sich jemand von euch warum die Jungen Leute von heute auf nur so ein Thema "Bettleinen mit Spruch" zurück greifen müssen? Nein, das hat sich niemand gefragt, vielleicht hatten sie ja zu wenig Zeit oder zu wenig Geld um sich teure Kostüme zu kaufen? Wisst ihr es? Denn ich weiß es nicht! Aber es muss ja gleich alles schlecht gemacht werden wenn die Jugend versucht sich einzubringen.
Ich bin der Meinung wir sollten eher froh sein das sich überhaupt noch welche dafür engagieren, auch wenn es auf eine andere Art und Weiße ist.
Und wer sagt denn das die betrunkenen Jugendlichen ausgerechnet von dem Wagen gekommen sind? Ich bin mir recht sicher am Straßenrand genug andere gesehen zu haben die teils mehr Alkohol getrunken hatten als sämtliche aktive. Und das war nicht nur in Rieneck sondern auf allen Faschingszügen. Natürlich ist es schade wenn sich die Jugend so betrinken muss, aber wer hat das früher nicht? Wenn man Geschichten von jetzigen Omas und Opas hört, glaubt man es kaum das es im Grunde schon schlimmer war.
Ich bin der Meinung das die Rienecker absolut keine Schuld trifft, denn sie versuchen nur ihren Faschingszug am Leben zu halten, und auch für Nachwuchs zu sorgen. Denn was würden Fasching ohne die Jugend tun? Austerben!
Vermutlich wollten die Jugend nur zeigen, dass sie Stimmung verbreiten können und zu Fasching gehört nun mal auch Alkohol und das nicht nur bei der Jugend sondern auch bei sehr vielen Älteren.
Schaut nach vorne und vergrault bitte mit "Schuldkommentare" eure Jugend nicht, sonst könnten so manche Faschingszüge aussterben.
Wie sagt man so schön dem einen gefällt´s den anderem nicht, man kann es eben nicht jedem recht machen! Jeder kann sich im Stillen sein Teil dazu denken, aber man muss ja nicht gleich persönlich werden und alle "Schuld, oder auch nicht Schuld" von dem einen auf den anderen schieben.
Im Grunde wollen wir doch alle nur eines zusammen Fasching feiern (welcher nun leider vorbei ist traurig )
(0)
Bike_Sinngrund (12 Kommentare) am 23.02.2012 08:53

Meinungsdifferenzen !

Ich finde es enorm unfair, ungewollte Randerscheinungen, die leider zwischenzeitlich zum Bild so vieler Brauchtumsveranstaltungen geworden sind, in die große "Versagertonne" des Veranstalters zu werfen und alles niederzureden. Das ist zwar einfach, sollte aber selbst erst einmal durch das verantwortliche Planen und Leiten eines solchen Events besser gemacht werden. Nur wer selbst eine Delle in ein Pfund Allgemeinbutter schlägt, hat das Recht andere für Ihr Tun derart zu kritisieren. Natürlich ist es Mist, wenn Fahrzeuge kein Thema außer Alkoholismus aufweisen. Da sollte man sicherlich zukünftig aufpassen und die Teilnehmer mehr zur Themenverantwortung zwingen. Nur ein Bettleinen mit Spruch reicht da für mich auch nicht aus. Aber kann man das als Veranstalter im Vorfeld alles so wissen. Ich maße mir da kein Urteil an. Vielleicht haben die Rienecker bereits selbst ihre Lehren gezogen? Weis man es? Und zum Vorwurf der alkoholisierten Kinder: Klar war das für jedes sichtbar heftig wie manche Jungen und Mädchen sich a) "herbrezeln" und b) benehmen. Die Polizei sah das ebenso und hat Beispiele herausgezogen. Da wären aber noch weitere Probanten angestanden. Nur, so frage ich mich, wieso die Schuld "nur" bei den Rieneckern suchen? Haben diese Jugendliche keine verantwortlichen Eltern mehr? Anderswo gibt es als Fußgruppe einen Haufen Kinder in Bundeswehruniformen und Kriegsgeräten. Da schreit auch keiner, dass es eine Verharmlosung der gestorbenen Bundeswehrsoldaten bei den Auslandseinsätzen gleichkommt und man in Afrika seit Jahrzenten versucht die Kinderarmeen zu bekämpfen. Eltern hier finden die fixe Idee der Kinder ganz toll und melden eine Fußgruppe an. Ich denke hier sollte einfach mal der Ansatz der Schuldfrage nicht immer bei den Veranstaltern gesucht werden. Es ist die Sozialkontrolle, die offensichtlich nicht mehr überall funktioniert und nicht selten tragen die Eltern einen gehörigen Anteil mit. Mein Fazit für Rieneck: Keine Bananenwürfe und die Rienecker Wurst schmeckte hervorragend. DANKE!
(1)
Naf80Tr (3 Kommentare) am 22.02.2012 09:37

Schade Rienecker Faschingszug

maxwurts

Selber erst einmal was auf die Beine stellen,bevor man so einen Blöden kommentar abgibt.
(2)
maxwurts (2 Kommentare) am 22.02.2012 19:37

Nun darauf müßt Ihr wirklich nicht stolz sein, oder? Von wegen "was auf die Beine stellen"

Polizeibericht vom 22.2.: Betrunkene Jugendliche beim Faschingszug

Drei betrunkene Jugendliche hat die Polizei nach dem Faschingszug in Rieneck registriert. Bei einem 13-jährigen Kind stellten die Polizisten einen Atemalkoholwert von 0,6 Promille, bei einem 16-jährigen Jugendlichen einen Wert von 1,1 Promille und bei einem 15-Jährigen sogar einen Wert von 2,2 Promille fest. Die Beamten übergaben die Minderjährigen den Eltern und verständigten das Jugendamt für mögliche Konsequenzen.
(0)
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
    

Main-Spessart feiert 40. Geburtstag 

Landkreis-Jubiläum
Schwelgen Sie mit uns in der Geschichte des Landkreises und in Geschichten über seine Bürger. »mehr
    
Anzeige
    

MSP-Expo 2012 

Ausstellung in Lohr
Die MSP-Expo 2012 verzeichnete mit 35 000 Gästen deutlich mehr Besucher. Alle Berichte und Bilder finden Sie hier. »mehr
    
    

1200 Jahre Steinfeld 

Jubiläum 2012
Steinfeld blickt auf eine lange Geschichte zurück. Wir haben alles Wissenswerte rund um die 1200-Jahr-Feier zusammengetragen. »mehr
    
    

Baby-Galerie 

Die Jüngsten
Hier begrüßen wir die jüngsten Bewohner des Landkreises Main-Spessart. »mehr
    
    

Testen Sie Ihr Wissen 

Unser wöchentliches Quiz
Acht Fragen rund um ein aktuelles Thema.  »mehr
    
Anzeige
    

Dialektserie "Wördlich" 

Wörter aus dem Landkreis Main-Spessart
Wöchentlich stellen wir Ihnen ein interessantes Dialektwort aus dem Landkreis vor. »mehr
    
    

Spezial 

Westumgehung Würzburg
Wie Gegner und Befürworter wegen der "B26 neu" kämpfen. Ein Top-Thema in der Region. »mehr
    
    

Anzeigen 

Traueranzeigen
Täglich aktuell auf mainpost.de: Traueranzeigen aus der Region.  »mehr
    
    

Leserbriefe 

Schreiben Sie uns
Wenn Sie uns einen Leserbrief schreiben wollen, dann können Sie das direkt hier tun. »mehr
    
    

Recht auf Auskunft 

Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr