aktualisiert: 11.11.2011 10:35 Uhr
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KARLSTADT
Ganztägiges Lernen stärkt junge Generation
Karlstadter Gymnasium vertrat das Land Bayern bei Kongress in Berlin
Vier Mitglieder des Johann-Schöner-Gymnasiums (JSG) Karlstadt, Diplompädagogin Katja Stingl, Sozialpädagogin Andrea Schwehla, Schülerin Eva-Kristin Knoll sowie Lehrer Wolfgang Tröster nahmen an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerichteten Kongress „Ganztägig lernen“ in Berlin teil, heißt es in einer Pressemitteilung.
Das JSG Karlstadt war zusammen mit der Mittelschule Mühldorf ausgewählt worden, das Land Bayern zu vertreten, weil es hinsichtlich Schulentwicklung große Fortschritte aufzuweisen, die offene Ganztagesschule schon sehr stark ins Schulleben integriert hat und weil die Aktivitäten im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einen großen Raum einnehmen.
Die Karlstadter Gruppe bestritt unter anderem mit einem überzeugenden Vortrag von Eva Knoll einen Teil des Workshops „Erfahrungsraum – Wie kann Schule Veränderungsprozesse erfolgreich managen?“ und konnte dabei den Teilnehmern vermitteln, wie Schule dazu beitragen kann, sowohl die Selbstständigkeit der Schüler als auch die eigenverantwortliche Organisation der Lernprozesse zu fördern.
Die äußerst informativen und weiterführenden Ganztagesbeispiele – auch das JSG präsentierte sich an einem Stand – sowie die fundierten Beiträge von Wissenschaftlern brachten neue Erkenntnisse hinsichtlich einer Erweiterung und Intensivierung des Ganztagesangebots.
Das wohl herausragende Ergebnis des Kongresses war die Überzeugung, dass ganztägiges Lernen mit der entsprechenden Rhythmisierung die junge Generation mit den Herausforderungen der Zukunft stärker vertraut machen und sie dazu befähigen kann, auch Lösungsansätze für deren Bewältigung zu entwickeln.

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